🔐 Wir veranstalten mehrere Live-Masterclasses zur Bitcoin-Aufbewahrung: Von der Ersteinrichtung einer Hardwarewallet bis zu fortgeschrittenen Themen wie Passphrase und Multisig. Trag dich in die Warteliste ein und erfahre als Erstes, wann es losgeht.
In dieser Folge sprechen wir mit Marc Steiner über sein Bitcoin-Preisziel für den nächsten Bullenmarkt, warum er trotzdem verkauft und wie er dabei seine Emotionen im Griff behält.
Marc nennt uns sein Preisziel für Bitcoin: 250.000 bis 300.000 US-Dollar in den nächsten drei bis fünf Jahren. Doch statt einfach zu halten, erklärt er, warum er in Etappen verkauft, statt an einem fixen Preis festzuhalten. Außerdem sprechen wir über das Wall Street Cheat Sheet und darüber, in welcher Emotion wir uns gerade im Zyklus befinden. Denn nicht der Markt ist laut Marc das größte Risiko, sondern die eigenen Gefühle.
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📋 TIMESTAMPS
(00:00:00) Einleitung
(00:02:09) Aktuelle Marktlage & Emotionen
(00:21:51) Bitcoin-Zyklen
(00:27:45) Sparpläne & Einzelkäufe
(00:45:55) Verhalten im Bullenmarkt
(01:00:05) Zukunftsausblick
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🎵 MUSIK
- "No? Yeah!" by LiQWYD
- Creative Commons — Attribution 3.0 Unported — CC BY 3.0
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[00:00:00] [SPEAKER_02] Bevor wir loslegen, noch ein Hinweis in eigener Sache. Aus unserer Umfrage, die wir vor wenigen Monaten gestartet haben, wissen wir, dass viele von euch Unterstützung bei der Aufbewahrung von Bitcoin benötigen. Und genau deshalb werden wir verschiedene kostenpflichtige Live-Masterclasses etablieren.
[00:00:16] [SPEAKER_03] Dabei werden wir alles behandeln, von der Ersteinrichtung deiner Hardwallet bis hin zu fortgeschrittenen Themen wie der optionalen Passphrase und auch Multisig. Alles persönlich, Schritt für Schritt, damit du am Ende dann deine Aufbewahrung deiner Bitcoin vollständig im Griff hast. Los geht's in den kommenden Wochen. Und wenn du erfahren möchtest, wenn es dann wirklich losgeht und wie du teilnehmen kannst, dann trag dich gerne in unsere Warteliste ein. Alle Informationen dazu findest du wie immer unten in den Shownotes. Und jetzt wünschen wir dir viel Spaß bei unserer aktuellen Folge.
[00:00:50] [SPEAKER_03] Hallo Marc, herzlich willkommen zurück bei uns im Podcast. Es freut uns mal wieder riesig, dass du heute dabei bist. Ja, vielen Dank für die Einladung. Freue mich auch.
[00:00:58] [SPEAKER_04] Servus Marc, schön, dass du hier bist.
[00:01:00] [SPEAKER_03] Genau, wir hatten es gerade gesagt, zum achten Mal schon dabei. Ich glaube, du bist ganz oben in der Ranking-Liste als Gäste. Du bist aber auch schon seit langer Zeit dabei. Ich glaube 2020 sogar das erste Mal dabei. Deswegen sehr cool, dass du da dabei bist. Für alle die, weil es heute ein bisschen mehr um aktuelle Themen geht. Heute ist der 15. September, wenn ihr es später hören solltet. Und wir haben derzeit einen Bitcoin-Preis von 66.200 Euro und das sind knappe 76.400 US-Dollar. Das heißt, je nachdem, wann ihr es hört, können sich das Gericht gerade bei Bitcoin ein bisschen geändert haben.
[00:01:27] [SPEAKER_03] Du betreibst unter anderem die Marksteiner Investment Academy, hast noch einen YouTube-Kanal, machst da ganz viele Dinge darüber. Man kann bei dir eben mitmachen. Wir haben auch in den anderen Folgen häufig darüber gesprochen. Das werden wir, glaube ich, so ein bisschen auch verlinken. Wir haben natürlich unten, wer ein bisschen mehr erfahren möchte über dich. Wir möchten aber heute so ein bisschen darüber sprechen, über die aktuelle Lage bei Bitcoin, die Marktlage, aber vor allem auch über den möglicherweise kommenden Bullenmarkt und wie man sich denn da verhalten könnte.
[00:01:50] [SPEAKER_03] Weil ja häufig doch so ein bisschen dieses Thema dabei ist, Bitcoin darfst du niemals verkaufen. Ich glaube, du hast so ein bisschen einen anderen Ansatz bei der Thematik. Deswegen, darüber werden wir sprechen. Aber vielleicht zum Reinstarten. Wir haben ja in den letzten Wochen, Monaten, Bitcoin hat sich ein bisschen wieder erholt. Wir sind ein bisschen in Richtung knappe 80.000 US-Dollar angestoßen. Was würdest du denn sagen? Wo stehen wir denn gerade bei Bitcoin, wenn wir so ein bisschen auf diese Marktphasen schauen?
[00:02:16] [SPEAKER_04] Ich habe das gerade heute auch mit unseren Kunden im Live-Call nochmal diskutiert, die letzten Tage mich extrem gechallenged. Ich weiss nicht, kennt ihr dieses Wall-Street-Cheat-Cheat? Kennt ihr das? Ich weiss nicht, der eine oder andere hat es vielleicht schon mal gesehen. Ja. Es ist einfach so, wie sich ein Markt verhält, oder? In der Euphorie-Phase am Peak eines Marktes, oder? Die maximale Euphorie. Ja, ich bin der genialste Investor, ein Genie.
[00:02:42] [SPEAKER_04] Wir werden alle reich. Man rechnet sich schon, weiss ich, was alles reicht. Und dann kommen wir, ich verkaufe sicherlich keine Bitcoin. Du bist der dümmste, wenn du verkaufst. Das Fiat-Denken. All diese Themen sind so am Peak vom Markt, oder? Und auf der anderen Seite haben wir quasi die Depression. Im Sinne von, ah, ich bin der dümmste, alles geht auf null, was habe ich hier nur für einen Quatsch gemacht? Und so in dieser Spannweite drin gibt es so diese Emotionen, wie die Leute wirklich auch reagieren, was für Sätze sie sagen, oder?
[00:03:08] [SPEAKER_04] Wie gesagt, Euphorie maximal, hier alles to the moon und Superzyklus und weiss ich was alles. Und da habe ich mich so ein bisschen gechallenged, weil ich habe früher auch extrem emotional reagiert. Also emotional, gerade in der jetzigen Phase, oder? Das ist ja so 50-50. Wir stehen irgendwo zwischen, ja jetzt, Bullenmark geht los, alles schiesst durch die Decke, weil ABC, können wir vielleicht nachher noch detailliert darauf eingehen,
[00:03:36] [SPEAKER_04] oder der Gegenpart, oder? Ja, nee, es geht tiefer. Es geht hundertprozentig tiefer. Ich weiss das. Hier, Bauchgefühl. Und so war ich auch immer emotional sehr, sehr stark unterwegs. Eine emotionale Meinung hat jeder von uns. Wir sind ja keine Roboter, oder? Und das ist genau die grosse Herausforderung. Ich habe halt gelernt, über die Jahre damit umzugehen. Zuerst muss man mal akzeptieren, dass die Emotionen da sind und was für eine Emotion ist da.
[00:04:02] [SPEAKER_04] Und in diesem Wall-Street-Cheat-Sheet, das kann man mal googeln, da findet man das Ding auch, dann gibt es so diese Zweifel auf Deutsch oder Disbelief. Disbelief im Sinne von der Satz heisst dann, ich glaube, diese Rallye ist nicht nachhaltig, die wird scheitern wie jede andere auch. Und für mich, ich persönlich, bin emotional genau in diesem Zustand.
[00:04:26] [SPEAKER_04] Also das heisst, Bitcoin, wir haben ja jetzt gesehen, langweiliger Sommer, Korrektur, unter 60'000 und dann kam plötzlich hier, zack, nach oben, Rakete. Und man hat es ja gemerkt, auch wahrscheinlich bei euch in der Community auch, oder alle euphorisch. Und die Leute melden sich und Social Media, alle, ja, ich habe euch schon gesagt, der Boden ist drin, ihr seid die dümmsten. Und da haben sich ja die Leute wieder gegenseitig, weiss ich was, an den Kopf geworfen, oder? Diese Echo-Kammer-Social Media.
[00:04:52] [SPEAKER_04] Und es ist einfach immer super interessant zu sehen, seit Jahren, die Emotion beim Investieren, die wird nie verschwinden. Die Frage ist immer, wie geht man emotional damit um? Und mein Zustand ist, ja, ich hoffe auch ehrlich gesagt, dass es tiefer geht. Warum? Ja, ich will ja mehr Wettkopf kaufen. Oder ich will tiefer Leverage-Positionen aufbauen. Ich will mehr rausholen, mehr Effizienz quasi aus meinem Kapital. Aber auf der anderen Seite, wenn ich so die Zahlen, Daten, Fakten mir anschaue,
[00:05:19] [SPEAKER_04] wir machen ja sehr, sehr viel mit der On-Chain-Daten, haben ja auch schon oft bei euch im YouTube-Podcast und so weiter darüber gesprochen. Wenn ich die Emotionen dann beiseite lasse und mir wirklich die Zahlen, Daten, Fakten anschaue, dann müssen wir einfach schon eingestehen, dass wir in einem Marktregime sind, was uns eher am Ende des Bärenmarktes, zartes, pflänzlichen Bullenmarkt hinbringt. Und genau in diesem Spannungszustand sind wir jetzt genau drin.
[00:05:47] [SPEAKER_04] Das ist genau dieses Fifty-Fifty quasi. Und das ist genau die riesen Herausforderung. Wie geht man mit dieser Marktphase um? Weil nochmals Emotionen reinbringen. Ich hoffe, ich glaube, ich denke, ich warte ab, weil im Oktober ist das Tief dann, weil der Vierjahreszyklus da perfekt zum 16. Oktober das Tief reinbringen wird, oder? Aber ich weiss nicht, ob das das Richtige ist. Das ist genau nämlich die Gegenseite vom All-Time-High.
[00:06:16] [SPEAKER_04] Man nimmt keine Gewinne mit und kommen die positiven Emotionen wieder mit rein, oder? Und ich glaube, das ist die grosse, riesige Schwierigkeit, das zu akzeptieren, dass die Emotionen da sind und wie dann damit umzugehen ist.
[00:06:30] [SPEAKER_02] Ich finde cool, dass du über das Emotionsthema ein bisschen nachgedacht hast, weil wir hatten ja mal einen Livestream zusammen. Das ist noch gar nicht so lange her. Ich weiß nicht mehr genau, wann das war, aber da hast du ja im Endeffekt die On-Chain-Seite dargestellt und wir haben ja auch über die Emotionen geredet. Und da hatten wir auch diesen Verlauf eben gezeigt, dass man ganz oben ist irgendwie alle rasten komplett aus und jeder klopft sich auf die Schulter und man wird Glückwunsch sich halt. Und auf der anderen Seite ist ja so eine extreme Angst.
[00:06:58] [SPEAKER_02] Und ich kann es, wie gesagt, leider nicht mehr ganz genau verorten, aber vielleicht könnt ihr mir da ja helfen. Jedenfalls war es so, die On-Chain-Daten haben gezeigt, es müsste eigentlich noch ein bisschen tiefer gehen und auch aus einer emotionalen Perspektive haben wir gesagt, naja, klar, die Leute sind ein bisschen genervt und alles, aber es ist noch nicht diese Angst, die umgeht. So wie du es jetzt gerade beschrieben hast, ist es ja im Endeffekt bei beidem jetzt nach wie vor genau gleich,
[00:07:27] [SPEAKER_02] mit dem Unterschied, dass man irgendwie weiß, so langsam müsste es sich entscheiden oder so langsam wird es sich entscheiden. Also wie gehst du damit um?
[00:07:36] [SPEAKER_04] Genau, das ist der Punkt, du sagst es richtig. Langsam muss es, aus meiner Sicht wird es sich auch entscheiden. Ein wichtiger Punkt ist ja auch, warum sind diese Emotionen da? Weil man möchte quasi zum perfekten Zeitpunkt investieren. Doch dieses perfekte Timen eines Marktes, das ist einfach ein Wunsch, das ist aber keine Realität, das kriegst du nicht hin. Das ist Glück.
[00:08:06] [SPEAKER_04] Klar, du kannst mit gewissen Wahrscheinlichkeiten das Glück ein bisschen mehr kitzeln, aber am Ende für 99% der Leute da draussen, die wollen langfristig ihr Vermögen aufbauen. Und langfristig, wenn wir uns einfach mal den Markt anschauen, wir sind stark korrigiert, zwischen 50 bis 60%, das sind gute Preise, haben wir letztes Mal auch darüber gesprochen, oder?
[00:08:33] [SPEAKER_04] Und wir sind jetzt lange in dieser Seitwärtsphase rumgedümpelt, passiert nichts, obwohl auf der Welt, weiss ich was, die Leute haben immer das Gefühl, oder hier Krieg und da, und das muss alles Einfluss haben auf die Märkte. Nee, hat es nicht. Warum? Weil ganz ehrlich, die Leute, die bei Bitcoin investiert sind, die da sind, das seht ihr auch bei eurer Community, oder das sind Leute, die verstehen den Mehrwert von Bitcoin. Wo geht Bitcoin hin? Welches Problem löst Bitcoin? Die sind vielleicht auch, ja, die haben vielleicht zum dümmsten Zeitpunkt gekauft,
[00:09:03] [SPEAKER_04] 110.000, 120.000, oder vielleicht ein bisschen früher, einige sind schon länger dabei, zwei, drei, vier, fünf Jahre, aber das sind die Leute, die da sind. Und die Leute, die verkaufen nicht mehr. Und das sieht man auch anhand der Daten, dass wir natürlich kurzfristig jetzt in diesen Pump rein, gab es ein paar kurzfristige Gewinnmitnahmen, aber der Preis hat sich ja nicht nach unten korrigiert. Und das sind alles solche Signale, die am Schluss einfach,
[00:09:31] [SPEAKER_04] die muss man irgendwie bündeln, und eine erwachsene Entscheidung treffen. Was bedeutet das jetzt für mich persönlich? Wie verhalte ich mich jetzt? Das Problem ist dann aber immer, dass die Leute dann versuchen, noch mehr Content zu konsumieren, den geheimen Indikator zu suchen, oder auf YouTube jemanden zu finden, der ihnen sagt, so und so wird es passieren. Das musst du jetzt machen. Und das muss man aber alles lernen, abzustellen.
[00:10:01] [SPEAKER_04] Und am Schluss, wenn ich einfach das Big Picture mir anschaue, wir haben jetzt wieder diese ganzen Konfliktsituationen. Thema Ukraine, Russen sowieso schon lange. Iran, Krieg, USA, haben wir auch da die Strasse von Hormuz gesperrt, Pipeline gesprengt, und so weiter und so fort. Was ist das Big Picture dahinter? Die Ölpreise werden steigen. Wenn die Ölpreise steigen, bedeutet es, Spritpreise steigen.
[00:10:30] [SPEAKER_04] Spritpreise steigen bedeutet es, dass Transportwege teurer werden. Unsere Essen, alles was sie brauchen im Alltag, wird teurer. Aufgrund von der Transportwege und den Kosten. Das heisst, Inflation wird anziehen. Aus meiner Sicht. Vollkommen logisch. Wenn man den Konflikt einfach auf etwas runterbrechen will, dann ist es das. Inflation wird zwangsläufig steigen über die nächsten Jahre. Warum? Wegen diesen Konflikten. Dann schauen wir in die USA. Was hat die USA vor?
[00:11:00] [SPEAKER_04] Wir wollen ihre Schulden mit Inflation weginflationieren. Das funktioniert grundsätzlich in einer Gesellschaft, wenn natürlich der Markt stärker wächst, wenn du ein starkes Wachstum hast, was die USA grundsätzlich wirtschaftlich auch hat. bedeutet es für den Staat, dass es funktioniert. Für die einzelnen Personen heisst es nicht, dass es gut ist, weil auch da Inflation wird steigen, alles wird teurer, sehen wir auch Spritpreise in den USA und so weiter und so fort. Das heisst auch hier,
[00:11:29] [SPEAKER_04] egal was die USA macht, Inflation wird steigen. Kriege, Inflation wird steigen, USA, Inflation wird steigen. Dann nehmen wir das politische Umfeld. Das ist auch so ein dritter Punkt. Zum Beispiel Deutschland. Ihr habt kein Steuerproblem, ihr habt ein Ausgabeproblem. Einnahmen habt ihr mehr als genug. Aber die Politiker können nicht damit umgehen. Ich glaube, das heisst bei euch Sondervermögen oder irgendwie sowas. Oder man nimmt Schulden auf und Sondervermögen, was für ein Quatsch, oder? Ich gehe auch jetzt zur Bank und sage, hey, gib mir ein Sondervermögen.
[00:11:59] [SPEAKER_04] Auch hier ein paar Mios, muss man auch Bitcoin kaufen. Was für ein Quatsch, oder? Aber auch hier, die Politiker können nicht sparen. Egal in welchem Land. Wir in der Schweiz sind ein bisschen diszipliniert, ehrlich gesagt. Ja, fair. Aber wenn du weltweit schaust, die Politiker nicht sparen, ergo führt zu Inflation. So, und wenn wir jetzt einfach mal rauszoomen und uns das überlegen, wo geht der Weg hin? Ich glaube, dann ist es doch eigentlich scheißegal, ob du bei 50.000,
[00:12:27] [SPEAKER_04] 60.000, 70.000 oder 40.000 kaufst. Ja, kurzfristig können wir sagen, ja, ich hätte bei 30.000 ein bisschen mehr Bitcoin kaufen können. Aber langfristig gesehen, dieser Stress, den dann die Leute haben und trotzdem wieder nur an der Seitenlinie stehen und nicht investieren, weil sie glauben, es muss tiefer gehen, weil alle sagen, und dann kaufe ich und irgendwie mache ich es trotzdem nicht. Das macht doch absolut keinen Sinn. Deshalb, ich sage immer, zoomt raus. Versteht mal, wo die Welt hingeht. Und wenn du das mal verstanden hast, auf welchem Weg wir sind, dann ist es scheißegal, ob jetzt die Zinsen erhöht werden oder weniger
[00:12:56] [SPEAKER_04] oder ob jetzt hier der Trump wieder was mit den Iranern, wir, next deal, gute Leute, nee, trotzdem kein Deal und hier wieder was gesprengt, das macht einen ja nur kaputt. Aber dieses Big Picture zu verstehen, ich glaube, wir lachen, wenn wir, du hast gesagt, 2020 war der erste Podcast, das war jetzt vor sechs Jahren, wenn wir in sechs Jahren, also hier 20, äh, 32, wenn ich noch rechnen kann, also, uns wieder unterhalten, dann sage ich, what the hell haben wir hier diskutiert? Was für ein Stuss!
[00:13:25] [SPEAKER_04] Und das hilft einfach immer wieder mal ein bisschen den Leuten sein, Leute, lassen wir ein bisschen Luft ab, versteht das grosse Ganze, und agiert entsprechend. Es ist doch keine, es ist doch keine, jetzt müsst ihr kaufen bei diesem Preis, sage ich, sehr philosophisch, aber das kommen wir
[00:13:41] [SPEAKER_03] nachher noch drauf. Wir werden noch dazukommen, auf jeden Fall, und ich habe gerade nochmal nachgeschaut, weil Manuel, du meintest, du haben ja das Webinar mit dir gemacht, Marc, das war Ende April und interessanterweise habe ich gerade geschaut, der US-Dollar-Preis, der Bitcoin-Preis war genau gleich wie heute, also um die 76, 78.000 Dollar und das ist genau die Bestätigung, die du ja gerade gesagt hast. Der Preis selbst ist ja wirklich ein aktives, also es ist wirklich etwas Festes. Es kommt immer darauf an, wie du es emotional anschaust, weil damals, sind wir ja eher
[00:14:11] [SPEAKER_03] auf dem Weg nach unten gewesen, den Sommer hast du ja gesehen, da sind wir runtergegangen und jetzt sind wir plötzlich genau im gleichen Preis, aber das Gefühl dahinter ist anders. Das heißt, es würde bedeuten, wenn ich jetzt dir den Preis zeigen würde, ohne eine Emotion, würdest du sagen, ja cool, 78.000 und dann weißt du nicht, ist es jetzt niedrig, ist es hoch, ist es eine Zeit, wo ich jetzt kaufen sollte oder nicht und dann sieht man mal, wie wahnsinnig diese Emotionen mit reinspielen, wie wir diesen Preis überhaupt erst wahrnehmen und das passt eins zu eins zu dem, was du gerade gesagt hast. Schlussendlich ist es sowas von egal,
[00:14:40] [SPEAKER_03] wo der Preis gerade steht, es geht darum, wo siehst du das in Zukunft, wie siehst du das Szenario und dann kann ich ja sagen, entweder ist es für mich interessant zu kaufen, weil ich sage, Bitcoin steht vielleicht in zehn Jahren bei einer Million oder ich sage, Bitcoin steht in zehn Jahren bei 100.000, dann lohnt es sich vielleicht nicht mehr so richtig. Das finde ich so spannend und schaust du eigentlich noch auf diese aktuellen Themen? Ich meine, du musst dich ja aktiv damit beschäftigen, aber machst du es? Also würde ich so tagtäglich drauf zuschauen, was machen die Zinsentscheidungen in den USA?
[00:15:07] [SPEAKER_04] Nee, nee, nee, nee, das habe ich schon seit Jahren abgestellt. Das ist eine der großen Herausforderungen bei uns auch bei den Community-Mitgliedern, bei uns in der Academy, dass wir diesen ganzen Kram abstellen. Ob jetzt hier Zinsentscheide, ich meine, jetzt nehmen wir es auf, oder in einem Tag und glaube ich, einer Stunde plus minus oder halben Stunde gibt es die Zinsentscheide in den USA und auf YouTube sagen, wir streamen das wieder, weil wichtigstes Erlebnis oder wichtigstes Ereignis und dann was kommt dabei rum? Gar nichts, oder? Fertiger Quatsch.
[00:15:37] [SPEAKER_04] Haben wir wieder Zeit und Emotionen verloren oder ob jetzt in China ein Kreisumfeld, sage ich auch immer wieder, das ist doch kein Schwein. Dieses kurzfristige, das macht alles null Sinn. Das sind alles politische, Börsen haben kurze Beine und diese News, dieses Konsumieren, diesen, mein ganz ehrlich, man hat einen Job, man hat Familie, man hat Hobbys. Was macht man? Man geht auf YouTube oder auf X und versucht sich irgendwelche Informationen zusammenzusuchen und dann hat man das Gefühl, dass man irgendeinen Vorteil hat.
[00:16:07] [SPEAKER_04] Das ist doch vollkommener Quatsch, das macht absolut keinen Sinn. Die Informationen, die da raus sind, sind erstens irgendwelche Meinungen von irgendwelchen Leuten, die man wahrscheinlich gar nicht kennt. Gut, der eine oder andere hat eine gewisse Kredibilität, okay, fair und so weiter. Aber am Schluss sind es Meinungen von einzelnen Personen und die sind sowieso schon draussen. Wir haben null Informationsvorsprung. Und jetzt mit dem Zinsentscheid, ja, was heisst jetzt das? Okay, du kannst für, es ist positiv, wie auch es ist negativ, findest du deine Argumente. Und jetzt kommt es darauf an,
[00:16:36] [SPEAKER_04] wie du emotional biased bist. Oder wenn du hoffst, dass es tiefer geht, ja, dann bestätigt natürlich die, ah, das wird alles negativ. Ja, ja, ganz klar, dann ziehst du dir mehr diese News rein und dem stimme ich zu. Aber die Gegenargumente, dass du eigentlich falsch liegen könntest, dass es eigentlich positiv sein könnte, das Gegenszenario, das lässt man dann weg. Und dann ist man genau in dieser Falle drin und deshalb einfach weglassen. Einfach weglassen. Strategisch investieren, ja, ganz klar.
[00:17:06] [SPEAKER_04] Das heisst, da werden wir auch Gewinne mitnehmen. Strategisch investieren, aber langfristig über dieses Big Picture zu gehen
[00:17:13] [SPEAKER_03] und nicht dieses Cool.
[00:17:15] [SPEAKER_01] Werbung.
[00:17:16] [SPEAKER_03] Wenn ihr noch auf der Suche nach dem passenden Anbieter seid, um eure Bitcoin zu kaufen, können wir euch uneingeschränkt die Relay-App empfehlen. Ihr wisst ja, häufig wirkt der Bitcoin-Kauf am Anfang sehr komplex, aber mit der Relay-App ist das sehr, sehr einfach durchzuführen. Ihr ladet einfach die App herunter, verifiziert euch sehr, sehr zügig und könnt dann umgehend mit zum Beispiel Sofortüberweisung direkt eure ersten Satoshis
[00:17:37] [SPEAKER_02] oder Bitcoin kaufen. Mit unserem Rabattcode BTC verstehen, könnt ihr euch 10% der Kaufgebühren sparen. Alle weiteren Informationen findet ihr in den Show Notes. Und jetzt wünschen wir euch weiterhin viel Spaß bei unserer aktuellen Folge.
[00:17:50] [SPEAKER_00] Werbung Ende.
[00:17:52] [SPEAKER_02] Jetzt wird ich sie Game is Ever von morgen Hause und da ging es auch eben um generell Kapitalanlage. Und da hat er so ein Szenario skizziert, wie eben eine Person zu einem Berater geht und sagt dann, hey, wie sieht es aus? Was soll ich tun? Und dann sagt der Kunde halt, ja, guck mal hier, zum Beispiel Zinsentscheidung oder der Sackreis in China oder was weiß ich was. Und dann hat der Berater die Situation,
[00:18:20] [SPEAKER_02] dass er damit irgendwie umgehen muss und er weiß eigentlich, dass er sagen muss, entspann dich, wie du gesagt hast, zoom aus, schau dir das Big Picture an. Aber gleichzeitig erwartet der Kunde irgendwie, dass man alles irgendwie aufnimmt und in die Entscheidung einfließt. Und er meinte dann, es ist halt irgendwie ein bisschen doof und paradox und nur so lebt die Finanzbranche auch, dass man halt so tut, als könnte man alles perfekt werden, aber eigentlich kann es niemand.
[00:18:48] [SPEAKER_02] Und die Kernaussage war dann auch im Endeffekt, man soll sich also das Buch heißt ja wie gesagt Same as ever, man soll sich auf das konzentrieren, dass das halt immer gleich bleibt. Wie gehst du dann mit deinen Kunden um? Weil die werden ja auch sagen, boah hier dieser Indikator, jener Indikator, hier was geschaut, da was gehört. Wie machst du das?
[00:19:09] [SPEAKER_04] Erstens, indem ich nicht darüber rede oder wenn ich darüber rede, sage ich, es macht absolut keinen Sinn, das sich anzuschauen. Also zum Beispiel, wie gesagt, heute jetzt vor unserem Podcast haben wir unseren Marktanalyse-Call gehabt, da nehme ich immer so ein paar Themen auf und dann schauen wir den Markt an und so weiter. Da habe ich genau dieses Thema mit dem Zinsentscheid. Genau, habe ich gesagt, Leute, das findet jetzt statt, wird wahrscheinlich zu Volatilität führen, weil um solche Events gibt es immer ein bisschen Volatilität und so weiter im Markt drin, aber hört auf, euch solchen Quatsch anzuschauen. Und
[00:19:36] [SPEAKER_04] wir haben vielfach den Effekt auch, dass Leute zu uns kommen und die haben irgendwie acht, neun, zehn Stunden die Woche YouTube, die sie konsumieren. 20 Kanäle und da kommt noch Twitter dazu und weiss ich was. Und das stresst die Leute. Ich meine, das kann ich komplett nachvollziehen, weil jeder sagt wieder was anderes. Oder, dann hast du ein Analyst A, Analyst B, der sagt das, der sagt das. Komplette Reizüberflutung. Und das Schönste ist eigentlich immer, wenn wir am Schluss eigentlich Leute,
[00:20:06] [SPEAKER_04] wenn wir sagen, hey Marc, ich schaue eigentlich fast nichts mehr. Also für uns ist es eigentlich schlecht, wenn wir sagen, schau kein YouTube, oder? Nur unsere zwei Kanäle, bitte schauen sonst gar nichts. Aber eigentlich, oder, ist es so ein bisschen konträr. Wir sagen, ja, zieht doch nicht zu viel rein. Also zumindest nicht, was diese ganzen Marktanalysen betrifft. News, News Update ist absolute Quatsch. Absolute Quatsch. Wenn man natürlich Themen philosophischer betrachtet oder langfristiger,
[00:20:34] [SPEAKER_04] das finde ich persönlich auch sehr, sehr spannend. Aber diese Marktthemen, die stelle ich einfach ab. Und, was machen wir am Schluss? Wir versuchen einfach unseren Kunden auch dieses Szenario-Denken in den Kopf einzuhämmern. Weil, es gibt immer zwei Szenarien. Preis geht rauf oder Preis geht runter. Und dann, ja, danke Marc, damit kann ich nicht viel anfangen. Doch, aber es ist so. Nur schon mal das zu akzeptieren, dass es auf jedem Niveau zwei Szenarien gibt.
[00:21:04] [SPEAKER_04] Die Frage ist, welches Szenario ist wahrscheinlicher und wie findest du das heraus für dich? Das ist eine andere Frage. Aber nur schon mal dieser Schritt, dass die eben nicht der Analyst des Vertrauens sagen kann, es wird genau das passieren, meine Glaskugel. Aber natürlich auf Social Media wird das so ausgespielt, weil viele dieser News-Kanäle zum Beispiel auch natürlich von den Klicks leben, von den Einnahmen leben, von der Reichweite leben. Und da kommst du halt mit entweder politischen Themen oder mit permanent irgendwelchen News,
[00:21:35] [SPEAKER_04] kommst du halt am ehesten zu diesem Ziel. Oder? Und das ist halt die große Herausforderung. Und deshalb abstellen, nur das Wichtige, sich reinholen und das Szenario-Denken lernen. Und das sind so die Dinge, die wir halt einfach versuchen auch in der Academy wirklich den Leuten in den Kopf zu hämmern. Auch wenn es die Leute nicht mehr hören können. Aber das ist am Schluss, ja, das ist halt der Weg, oder?
[00:22:00] [SPEAKER_03] Ja. Jetzt habe ich gerade ein bisschen Probleme, den Übergang zu kriegen, weil wir ja genau über das Thema sprechen wollen, dass wir ein Szenario aufbauen wollen. Aber ich glaube, das passt ganz gut. Weil wir können ja trotzdem Unterschiede machen zwischen diesem Thema, ich schaue mir an, was jeden Tag passiert, oder ich habe das Thema, was passiert in den nächsten zehn Jahren. Das hast du ja gerade gesagt. Inflation wird da bleiben. Bitcoin könnte interessant werden, weil eben digitales Geld unabhängig und so weiter die da reinspielen. Und das Nächste, was ja wahrscheinlich bei dir ein ganz großes Thema ist, sind diese Zyklen. Weil ich meine,
[00:22:29] [SPEAKER_03] wir drei sind schon etwas länger dabei bei Bitcoin. Wir haben diese Zyklen schon zwei, dreimal mitgemacht. Und wer hat das ja gerade eben angesprochen, es gibt ja dieses Thema, die einen sagen, der Vierjahreszyklus ist schon tot. Dann gibt es den Punkt, im Oktober sind wir am Boden, weil das sind dann gewisse Tage seit dem letzten All-Time-High. Und du hast ja angesprochen, man hat das Gefühl, dass man gerade so ein bisschen langsam in diesen Aufstieg reingeht. und wenn man jetzt mal die nächsten ein, zwei Jahre nach vorne schaut, wie siehst du da diese Tatsache bezüglich dieser Themen, weil du ja auch
[00:22:58] [SPEAKER_03] die On-Shine-Analyse auch betreibst, beziehungsweise du ja auch ein großer Verfechter davon bist, gerade bei ansteigenden Preisen auch mal Bitcoin eben zu verkaufen, nicht nur einfach zu halten. Also wie würdest du da drauf schauen, eben auf die nahe Zukunft oder etwas mittelfristige Zukunft, sage ich jetzt mal.
[00:23:14] [SPEAKER_04] Ja, das Thema, das kann man am Vierjahreszyklus oder auch am Powerlaw, habt ihr auch schon diskutiert, oder sehr, sehr schön aufhängen. Also zum Beispiel, der eine oder andere hat vielleicht jetzt ein Bild vor sich, das Powerlaw, so Striche, die irgendwie in dem Bitcoin-Kurs prognostizieren, sage ich jetzt mal, respektive der Bitcoin-Preis hält sich so an eine, wie nennt man das, eine Kurve, einfach gesagt, ohne jetzt hier ein Bild zu zeigen. Und da gibt es so einen Boden,
[00:23:43] [SPEAKER_04] so eine untere Linie und dann sagen alle, ja, wenn das minimal unterschritten wird, dann ist das Powerlaw tot. Oder? Oder, ja, jetzt hat es noch mal glücklich, zum Glück hat es gehalten, der Boden, und alles ist noch gut und das Modell funktioniert noch. Das Gleiche hören wir auch beim Vierjahreszyklus. Ja, der Boden muss genau am 16. oder 12. Oktober drin sein, weil da, genau da passiert.
[00:24:12] [SPEAKER_04] Und dieser Absolutismus, das ist genau Gift. Das ist genau das Gift, in diesen Absolutismus zum perfekten Zeitpunkt zu investieren. Ja, wenn genau ein bisschen minimal das so sich verändert und nicht am 12., sondern am 13. Oktober das tief ist, dann ist das der Vierjahreszyklus tot. So funktioniert die Welt nicht. Die Welt ist nicht schwarz-weiss, die Finanzmärkte sind nicht schwarz-weiss, Bitcoin ist nicht schwarz-weiss. Und das ist wieder so ein Punkt, zu akzeptieren,
[00:24:41] [SPEAKER_04] dass wir tendenziell im Vierjahreszyklus ziemlich weit fortgeschritten sind. Aber der Vierjahreszyklus ist sowieso kein Indikator. Es ist einfach so eine Big-Picture-Sicht, wo tendenziell müssten wir jetzt das tief drin haben. Kann funktionieren weiterhin oder nicht? Und wenn es halt nicht mehr funktioniert, dann funktioniert es halt nicht mehr. Ja, ok, ist ein interessanter Fact gewesen, aber die Welt dreht sich weiter. Der Bitcoin macht immer noch alle 10 Minuten einen Block, quasi. Ob jetzt
[00:25:11] [SPEAKER_04] das Datum perfekt war oder nicht, aber dieses man muss auch ein bisschen Spielraum geben zum Atmen. Spielraum, ja, dann kaufe ich halt nicht perfekt. Ja, dann hat der Vierjahreszyklus, mal, der sieht ziemlich gut aus wie in der Vergangenheit, nicht perfekt zu diesem Tag. Und genau dann werde ich kaufen. Dass man sich einfach mal von diesem Absolutismus ein bisschen löst. und wenn man dann einfach so auf die Märkte mal schaut, um die Frage auch zu beantworten über die nächsten ein, zwei Jahre, das ist natürlich
[00:25:40] [SPEAKER_04] mehrere Optionen jetzt. Also du kannst eine Analyse-Disziplin nehmen, eine technische Analyse, Dreiecke, Vierecke, Fibonacci, ich weiss was sicher, was es hier gibt. Auf der anderen Seite die On-Chain-Daten, Short-Term-Holder, Realized-Price, was es alles so gibt hier. Haben wir oft darüber gesprochen. Du kannst mal nach Zahlen, Daten, Fakten quasi analysieren im Markt, dann hast du mal eine gewisse Stossrichtung. Am besten sind wir mehrere Disziplinen zusammen kombinieren und dann hat man, wenn es ein gemeinsames Bild gibt, dann ist das extrem stark.
[00:26:11] [SPEAKER_04] Und dann kann man aber auch mal ein bisschen rauszoomen nochmals, einfach die philosophische Sicht darauf einnehmen, im Sinne von, warum investiere ich überhaupt in Bitcoin? Für was steht Bitcoin? Besser Spartechnologie, etc., etc. Oder man schaut, wie wir es vorgesprochen haben, was passiert weltweit, oder? Die Inflation wird mit Grosswahrscheinlichkeit steigen. Ergo, macht es keinen Sinn, mein Geld irgendwie auf dem Sparkonto zu belasten? Macht absolut keinen Sinn. Muss es dann Bitcoin sein?
[00:26:40] [SPEAKER_04] Kann man darüber diskutieren, aus unserer Sicht ja. Jemand anders würde sagen, ja, gibt es schon einfach andere Dinge? Ja, fair. Sicherlich kein Solana oder Ripple, aber jedenfalls, es gibt so viele Sichtweisen darauf zu schauen, aber egal ob technische Analyse, Onchain-Daten, philosophisch, inflationstechnisch, rein preistechnisch, 50-60% unter All-Time-High, zeigt mir einfach überall grün
[00:27:09] [SPEAKER_04] oder orange-grün. Das ist ja sehr interessant, auf diesen Niveaus sich zu positionieren. Und da braucht man gar nicht eine riesen 4D-Schachphilosophie draus zu machen oder irgendetwas zu traden oder wie gesagt, Sack in China, sich anschauen, was jetzt hier wieder passiert ist. Braucht man gar nicht. Aber da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz, weil das sind die Emotionen, die man im Griff haben muss und das man abstellen muss.
[00:27:39] [SPEAKER_04] Aber langfristig, wie sagen wir, sechs Jahre, auch in zwei Jahren, wenn wir hier sitzen, was haben wir gequatscht, oder? Ich weiß nicht, ob die Frage wirklich beantwortet. Ich glaube, die Leute warten immer noch darauf, die Zahl zu hören, wann man all in den ist.
[00:27:56] [SPEAKER_02] Preisprognose und wann verkaufen, da kommen wir natürlich auch noch drauf zu sprechen. Aber das ist genau der Punkt, den du angesprochen hast und das ist ja auch mit die Idee von DCA, weil als es jetzt diesen Pump gab um, weiß gar nicht, 22 Prozent oder so, haben auch verhältnismäßig viele sinngemäß gesagt und jetzt stell dir vor, du hättest gewartet auf den Boden irgendwann im Oktober. Du meintest, man muss in Szenarien denken und das ist auch was,
[00:28:25] [SPEAKER_02] da habe ich das Gefühl, das fällt den Leuten irgendwie brutal schwer. Also jetzt gerade zum Beispiel in der Phase, in der wir den Livestream gemacht haben, Jonas, du meintest April, da hatten wir es ja auch davon, was macht man denn? Niemand weiß es, das muss man einfach hinnehmen, niemand hat eine Glaskugel, aber was spricht dagegen, irgendwie ein Teil vielleicht direkt nach dem größeren Dip zu kaufen und einen weiteren Teil hältst du zurück und musst ja nicht irgendwie alles auf einmal reinschmeißen und ich glaube, davon muss man sich lösen und da habe ich das Gefühl,
[00:28:55] [SPEAKER_02] das lernen die meisten durch DCA. Aber gleichzeitig verliert man natürlich auch relativ viel bei der DCA-Anlage verglichen mit dem perfekten Kauf. Hast du da einen Tipp für Leute, die jetzt vielleicht sagen, ja gut, irgendwie die Zyklen, egal woran es liegt, irgendwie bisher war es ja doch so mehr oder weniger immer so, wenn man auszoomt, aber gleichzeitig sagen sie halt, ich will aber die Gewissheit, die mir niemand geben kann. Wie schafft man es
[00:29:25] [SPEAKER_02] im Kopf, den Schalter umzulegen, weg von nur DCA, immer jeden Tag im extremen Fall, immer den gleichen Betrag hinzu, okay, vielleicht kann man es doch ein bisschen optimieren.
[00:29:37] [SPEAKER_04] Ich meine, das Interessante ist ja, wenn du beim, nehmen wir jetzt die 126.000 Dollar plus minus als All-Time-High, jetzt in diesem Zyklus, wenn du von da an DCA gemacht hättest, jetzt plus minus auf diesen Preisniveaus, wo wir jetzt sind, wärst du ungefähr break-even, so plus minus. Das heisst, obwohl du zum dümmsten Zeitpunkt eigentlich begonnen hast zu kaufen, bist du jetzt mehr oder weniger mit einer schwarzen Null. Wie gesagt, Preise schwanken ein bisschen, aber so ungefähr. So,
[00:30:07] [SPEAKER_04] das zeigt ja schon mal eigentlich die Macht, was du gesagt hast, vom DCA. Komplett emotionslos, kein jeden Tag Preis checken, weiss ich was. Gut, wie machen wir das? Wir kombinieren, also der Dollar-Cost-Averaging, der Sparplan-Effekt, den nutzen wir logischerweise, weil wie gesagt, super mächtig, emotionslos, automatisiert. So,
[00:30:36] [SPEAKER_04] wir machen es aber so, dass wir halt, je tiefer der Markt geht, desto stärker erhöhen wir den. Das ist kein Market-Timing, sondern ja, wenn es halt günstig ist, dann kauft man mehr. Sagen wir, du hast eine Summe, X zur Verfügung, dann musst du natürlich ungefähr verstehen, wo stehen wir? Sind wir eher am Anfang, Mitte oder Ende Bullenmarkt oder wo stehen wir? Wenn wir tendenziell in einer guten Kaufphase sind, dann startet der Sparplan.
[00:31:06] [SPEAKER_04] Du hast eine Summe, die du investieren willst und dann musst du halt definieren, über wie viele Monate will ich das investieren? Ja, da kann man sagen, man macht das mit einem gewissen Marktverständnis, zum Beispiel sagt, ich weiss typischerweise vom All-Time-High zum Low, zyklisch ungefähr ein Jahr, hat es immer gedauert, plus minus, das Oktober ist tief drin. Ja, warum starte ich nicht, Beispiel, zum All-Time-High, also nicht, ich kaufe es nicht im All-Time-High,
[00:31:35] [SPEAKER_04] aber jetzt einfach als Beispiel, warum starte ich da nicht mit meiner Summe und typischerweise ging es ein Jahr, dann rechne ich das aus, über dieses Jahr, pro Woche oder pro Tag bedeutet es diesen Sparbeitrag. So, dann beginnt man. Und wie gesagt, wir machen es halt so, je tiefer wir gehen, aber an einem gewissen Punkt starten wir, nicht beim All-Time-High, sondern an einem gewissen Punkt und dann, je stärker der Markt fällt, desto stärker erhöhen wir auch den Sparplan, antizyklisch. Und dann hast du ja die Summe zur Verfügung,
[00:32:05] [SPEAKER_04] die wird sukzessive pro Woche kleiner, weil du ja investierst. Bist aber dabei. Das heisst, wenn der Markt jetzt theoretisch zwei Wochen Bärmarkt und dann kommt wieder der maximale Bullenmarkt oder dann bist du ja dabei, hast du ja gekauft. Top. Jetzt geht der Markt aber tiefer. Dein Kapital war eine gewisse Summe gross, wird immer kleiner, kleiner, irgendwann hast du noch die Hälfte, weil hast du Bitcoin gekauft etc. Und dann fällt der Markt zum Beispiel massiver, weil halt Donald Trump
[00:32:35] [SPEAKER_04] wieder eine gute Idee gehabt hat oder weiss was ich, was die Aliens gelandet sind. Market-Tipp. Dann hast du ja zwar gekauft, aber du hast ja immer noch Kapital auf der Seite, was du dann punktuell investieren kannst. Und so bist du genau mit diesen Szenarien unterwegs, weil du kaufst sukzessive und wenn halt diese krasse Market-Dump nach unten nicht kommt, aber der Markt geht einfach sukzessive über die Zeit nach unten, dann kaufst du ja sowieso permanent über die Summe.
[00:33:04] [SPEAKER_04] und es ist noch heftig, wenn man sich das nämlich ausrechnet, was das schlussendlich wirklich bedeutet. Du kriegst einen ziemlich guten Durchschnittspreis, der ist nicht einfach irgendwo zwischen All-Time-High und All-Time-Low in der Mitte irgendwo. Das ist er nämlich nicht. Und dann merken oftmals die Leute, wenn man das mal ein bisschen durchrechnet, ah, das ist eigentlich gar nicht so schlecht gewesen. Klar, ich hätte jetzt vielleicht anstelle 1 Bitcoin kaufen können, hätte ich 1,2 kaufen können, ja, so what? Oder anstelle
[00:33:31] [SPEAKER_04] 0,4 hätte ich 0,6 kaufen können oder so. Klar, ist nicht perfekt getroffen, aber den Stress, den du dir wie soll ich sagen, eingespart hast, der rechtfertigt das. Und das muss man halt einfach auch mal durchlebt haben. Ich glaube, es geht nicht ohne das. Aber dieses, hey, ich mache Dollar-Cost-Averaging, am besten Markt angepasst und nutze auch Einzelkäufe mit. Das kann man ja theoretisch auch, wir machen es dann zum Beispiel mit Limit-Orders, das wir auch, man kennt so,
[00:34:01] [SPEAKER_04] am Wochenende schlafe ich, da kommt der Dip und ich habe es wieder verpennt, oder? Dann stellt man eigentlich so eine Limit-Order rein und dann wird das auch abgeholt, diese Einmalkäufe. Und ganz ehrlich, wenn du das mal durchrechnest, das ist am Schluss so mächtig, auch wie es dir eigentlich die Emotionen wegnimmt und sagt, das ist gar nicht so schlecht. Also zum Beispiel, wir haben einen Firmen-Wallet, da haben wir, jetzt bin ich nicht mehr ganz sicher, ich glaube, wir haben das gestartet mit 0,3 Bitcoin und jetzt sind wir noch nicht ganz
[00:34:31] [SPEAKER_04] bei einem Bitcoin. Da haben wir nur, also die Strategie, die bei uns Sparplaner schon reden, da haben wir auch mal darüber gesprochen, oder je tiefer wir gehen, desto mehr kaufen wir. Aber gross Anteil daran hat diese Dollar-Cost-Averaging-Effekt. Das heisst, wir haben jetzt dann eigentlich aus, glaube ich, so 0,3 oder so, haben wir noch nicht ganz einen Bitcoin gemacht für die Firma. Mega! Ich war nicht nebenbei, irgendetwas anders zu machen, aber nur ungefähr zu verstehen, wo stehen wir im Markt und punktuelle Käufe
[00:35:00] [SPEAKER_04] mit Dollar-Cost-Averaging kombinieren. Wenn dann der schwarze Schwank kommt, kannst du immer noch das restliche Kapital nehmen und all-in gehen. Das hast du ja immer noch. Ja, du hast dann nicht mehr die volle Summe, aber du hast dann vielleicht noch ein Drittel oder die Hälfte. Aber auch das reicht komplett aus, um extrem schöne Durchschnittspreise zu bekommen. Und ich glaube, das einfach mal, bei vielen kommt das an und sagt, ja, klingt eigentlich logisch, aber sie machen dann trotzdem wieder nicht, weil man es noch nie durchlebt hat oder noch nie ausgerechnet hat. rechnet das mal aus und dann sieht man eigentlich, wie mächtig
[00:35:29] [SPEAKER_04] diese Kombination ist. Von Einzelkäufen, Dollar-Cost-Averaging und das ist genau, dann bist du immer, du bist immer flexibel und das kann man eigentlich auch mit diesem Szenario denken, diese Flexibilität zu haben. Ich glaube, das ist wahrscheinlich das, was die meisten Leute
[00:35:44] [SPEAKER_01] Werbung.
[00:35:44] [SPEAKER_03] Egal welchen Bitcoin-Preis ihr euch vorstellt für die Zukunft, wenn ihr eure Bitcoin nicht sicher aufbewahrt und sie verliert, ist am Ende alles egal. Eine der sichersten Möglichkeiten zur Aufbewahrung ist eine Hardware-Wallet und hier können wir euch seit Jahren bereits die Bitbox 02 aus der Schweiz empfehlen. Sie überzeugt durch einfache Handhabung, hohes Sicherheitsstandard und starken Support und mit der neuen Bitbox 02 Nova könnt ihr nämlich die Wallet jetzt übrigens auch ganz einfach mit eurem iPhone oder iPad nutzen. Mit unserem Code
[00:36:13] [SPEAKER_03] BTCVerstehen spart ihr 5% auf eure Bestellung und wenn ihr eure Hardware-Wallet wie die Bitbox zusätzlich absichern möchtet, zum Beispiel gegen Feuer, Wasser oder auch räuberische Erpressung, dann können wir euch die Versicherung von BitSurance empfehlen. Dort könnt ihr nämlich eure Wallet bereits ab 2,50 Euro im Monat absichern und euch so ein zusätzliches Sicherheitslevel schaffen. Und auch hier spart ihr mit unserem Code BTCVerstehen 5% und unterstützt gleichzeitig unsere Arbeit. Alle Infos und Links zu den beiden findet ihr wie immer unten in den Shownotes und jetzt wünschen wir euch
[00:36:43] [SPEAKER_03] weiterhin viel Spaß mit der aktuellen Folge.
[00:36:46] [SPEAKER_00] Werbung Ende.
[00:36:48] [SPEAKER_04] Am ehesten verstehen, flexibel zu sein.
[00:36:51] [SPEAKER_03] Ich will nur kurz für die Leute, die nicht wissen, was ein TCA ist, das ist Durchschnittkosteneffekt, weil ihr beides jetzt gesagt habt, das kann ja immer dabei sein, was reden die da eigentlich? Also eigentlich ein klassisch automatisierter Sparplan, was man dann kaufen kann und das ist der Klassiker und plus eben, wie du gerade gesagt hast, Einzelkäufe. Ich finde es unfassbar spannend. Mir kam jetzt aber genau ein Punkt in den Kopf, weil die letzten Monate wir das entweder sogar im Podcast von gestern teilweise hatten, aber auch von anderen Personen, die dann sagen, hey Mark, ja jetzt sind wir bei 60.000 Euro
[00:37:21] [SPEAKER_03] und 50.000 Euro, aber ich warte bis 40.000, dann fange ich erst richtig an, weil ich verpasse ja den Rest und das hört man immer wieder und jedes Jahr wieder und wieder und wieder. Und dann ist natürlich der Klassiker, die 30.000 oder 35.000 Euro kommen nicht. Und dann stehst du an der Seitenlinie und hast niemals Bitcoin gekauft und dann geht es nach oben und dann kauft man natürlich wieder nicht, weil man dann wiederum sagt, jetzt ist es zu spät, es ist mir zu teuer. Was ist dein Argument dagegen damit am Ende? Es ist genau diese Emotion,
[00:37:49] [SPEAKER_04] das ist rein emotionsgetrieben. Also wenn man das nicht lernt, bis zu einem gewissen Maß zu akzeptieren und auf die Seite zu legen, du hast keine Chance, du rennst permanent nach. Dann kommen nachher die gleichen Argumente, ja wenn ich kaufe, dann sinkt der Kurs und wenn ich verkaufe, dann steigt der. Genau das Gleiche. Weil Market Timing nicht funktioniert. Es funktioniert einfach nicht. Das ist die gleiche Emotion im letzten Bärmarkt,
[00:38:18] [SPEAKER_04] da sind wir knapp auf 16.000 US-Dollar runter. Ich weiss noch genau, bei mir persönlich, aber auch bei unseren Kunden dazu mal, also wir Richtung 30.000, wir sind ja davon rund 4.000, 5.000, 66.000 US-Dollar runter Richtung 16.000 und so Richtung zwischen 40.000 und 30.000, da kam auch auf Social Media extrem dieses Bitcoin geht auf unter 10.000 Szenario hoch. Ja, das stimmt. Weisst du, du lachst, oder? Ja, ja. Wahrscheinlich machst du dich noch daran erinnern.
[00:38:47] [SPEAKER_04] Und ich weiss auch bei mir, bei mir kam es, ja, aber 30.000, nee, nee, 10.000, irgendwie klingt das schon noch interessant, was hier die Leute so auf Social Media erzählen. Und dann kommt eben die Hoffnung, ja, ich hoffe auch, dass es da hingeht, weil dann kann ich noch mehr Bitcoin kaufen, aber Hoffnung, Emotion, steht dir immer im Weg. Steht dir immer im Weg. Und ich, was ich zum Beispiel den Leuten auch rate, gerade in den jetzigen Situationen, die so denken, schreibt euch diese Emotion auf,
[00:39:17] [SPEAKER_04] schreibt euch auf, wo steht der Markt, wie ist die Emotion, warum ist die Emotion da, nehmt sie bewusst wahr, schreibt sie auf und lest das dann in zwei, drei, vier Jahren durch. Wenn der nächste Bärmarkt kommt, das ist so wertvoll. Das ist so wertvoll. Und ich glaube, das braucht eine gewisse Zeit. Die einen lernen, wenn ihr es eurer Community sagt, dann lernen sie es vielleicht. Eine lernt es, andere nicht, der andere braucht ein bisschen mehr Zeit. Aber dieses Aufschreiben, ich weiß nicht, ob ihr das macht, habt ihr das mal gemacht? Ich mache das regelmäßig,
[00:39:46] [SPEAKER_04] ich lese das auch immer wieder mal durch. Schon lustig, was ich da teilweise vor Jahren so gemacht habe. Das hilft enorm, das hilft wirklich.
[00:39:53] [SPEAKER_02] Habe ich bisher nicht gemacht, aber es ist eigentlich interessant und kostet ja auch gar nicht großartig Zeit, wenn man so die eigene Gemütslage, weil zum Beispiel, also reicht ja, wenn du aufschreibst, Preis da, Gemütslage so und so und warum war das so? Genau,
[00:40:06] [SPEAKER_04] Social Media hat das gesagt und so weiter und deshalb triggert es mich. Ja.
[00:40:10] [SPEAKER_02] So abstrakt ist es mega nachvollziehbar. Ergibt Sinn. Aber irgendwo musst du es ja aufhängen und das ist jetzt so, du hast vorhin gemeint, da beißt sich die Katze ein bisschen den Schwanz, weil auf der einen Seite sagen wir, man darf sich nicht so treiben lassen von den aktuellen Themen. Auf der anderen Seite sagen wir, man muss das größere, oder gleichzeitig sagen wir, man muss das große, das große Bild sehen und wir sagen auch, es gibt eben diese Szenarien, die man im Blick behalten muss.
[00:40:40] [SPEAKER_02] Aber wenn man den Sparplan jetzt ein bisschen steuert, du hast gesagt, wenn der Preis günstiger wird, vergrößert man die Troschenkäufe. Irgendwo muss man es ja festmachen und auf der anderen Seite, wenn wir dann am Top, vermeintlich am Top sind, muss man ja auch umgekehrt sagen, jetzt ist der Preis teuer, da sollte ich dann Gewinne mitnehmen. Kannst du da sagen, woran man das festmacht oder kann man es einfach am Preis festmachen und sagen zum Beispiel jetzt All-Time-High bis das Tiefers
[00:41:10] [SPEAKER_02] vielleicht schon gesehen haben, vielleicht auch nicht, waren jetzt 50% oder sowas, dass man dann sagt, ab 30% minus vom All-Time-High fange ich an, wieder meinen Sparplan zu aktivieren, weil ich weiß nicht, kommt noch ein Black Swan oder nicht und beim Top dann eben das Gleiche oder woran orientiert ihr euch da?
[00:41:28] [SPEAKER_04] Es gibt mehrere Wege, also der einfachste Weg ist wirklich schlussendlich, du machst es nicht am Preis fest, sondern an Prozenten, weil Preis ist Quatsch, Preis ist einfach Quatsch, oder haben wir jetzt auch wieder gehört, ja Bitcoin geht auf 150.000, da verkaufe ich ja, was ist, wenn es nur auf 149.900 geht, dann verkaufst du nicht oder macht absolut keinen Sinn, macht null Sinn. Das war der erste Punkt, nicht an expliziten Preisbereichen, sondern eher mit Prozenten arbeiten und da in mehreren Schritten, also zum Beispiel
[00:41:57] [SPEAKER_04] unser früher Sparplaner-Steroiden, der war mit drei Schritten gehen wir raus. Wir haben das immer noch die Strategie, aber wir haben das jetzt adaptiert und das ist dann der zweite Weg, also der eine Weg ist einfach, in Deutschland kommt dann immer wieder mal ein bisschen auch die Jahreshalterfrist mit rein, was mit der passiert, wissen wir noch nicht, oder? Aber grundsätzlich ist sie noch da und da verstehe ich auch, dass natürlich gewisse Überlegungen diesbezüglich mit rein spielen oder dann warte ich auch vielleicht eine Woche, zwei länger, ich würde jetzt nicht zwei Jahre länger warten
[00:42:26] [SPEAKER_04] und dann sind wir im Bärmarkt und dann haben wir keinen Gewinn mitgenommen oder macht auch keinen Sinn, aber da gibt es halt so verschiedene Punkte, aber grundsätzlich in zwei, drei Schritten und nicht an fixen Bereichen festmachen. Und sagen, hey, ja, ich weiss, Bitcoin macht so, in meinem letzten Bull-Markt habe Bitcoin 700% plus minus gemacht vom Low zum High, ein bisschen mehr, ich meine, das ist absolut heftig. Und sagst du, ja, ey, nice, ich habe 300% gemacht, ja, da nehme ich mal ein bisschen Chips vom Tisch zum Beispiel, weil das Problem ist aber,
[00:42:56] [SPEAKER_04] da sind wir wieder bei diesem Wall Street Cheat Sheet oder in den Peak rein kommt die Euphorie, du bist der dümmste, es geht noch höher, ich kann mir noch einen grösseren Lambok haben, keine Ahnung was, was die Leute sich halt so überlegen. Und das ist wieder die Emotion, das musst du einfach lernen im Griff zu haben. Respektive, das ist einfach der einfache Weg. Und wenn man es ein bisschen genauer besser machen möchte, ich bin halt der Ingenieur, also ich bin halt sehr Zahlen, Daten, Fakten getrieben. Und wie wir schon viel darüber gesprochen haben, ich, also wir haben unser Modell, der Sparkle und der Stehoid, ist komplett,
[00:43:27] [SPEAKER_04] wie soll ich sagen, es ist einfach ein Indikator, sondern es ist eine komplette Strategie und da fließt halt unser komplettes Know-How mit rein, also mit On-Chain-Daten, Analysen, wo schlussendlich dir zeigt, sind wir eher in einer überhitzen oder in einer interessanten Marktphase. Halt sehr Zahlen, Daten, Fakten getrieben und anhand davon emotionslos gibt es dann eine Kaufstrategie oder einen Verkauf oder wie man auf den Markt rausgeht. Aber wir gehen auch schrittweise raus. Wir machen es einfach
[00:43:57] [SPEAKER_04] optimierter mit Zahlen, Daten, Fakten und das Gleiche auch nach unten, wo wir halt nicht einfach gleiche, gleiche Summe jede Woche zum Beispiel kaufen, sondern je attraktiver das ist von den Zahlen, Daten, Fakten her, desto mehr kaufen wir. Und das sind natürlich zwei unterschiedliche Dinge oder es kommt wieder darauf an, was willst du, wo gehst du hin, aber grundsätzlich, was jeder mitnehmen kann, ja erstens, man nimmt Teilgewinne mit, ganz klar, weil der Superzyklus ist Quatsch. Ein Superzyklus ist einfach Quatsch, dass Bitcoin to the moon geht
[00:44:25] [SPEAKER_04] und ihr kennt auch sehr, sehr viele Leute aus der Szene. Jeder sagt, ihr hätte ich doch früher auch mal ein bisschen Gewinne mitgenommen, um tiefer mehr Bitcoin zu kaufen. Und ja, das geht nicht perfekt, aber man kann sich mehr Bitcoin kaufen, wenn man auch Teilgewinne mitnimmt. Also, erster Punkt, das kann man sich merken. Zweiter Punkt ist, man steigt schrittweise aus dem Markt aus und da kann man dann sagen, hey, ich nehme einen Teil von meinem Portfolio. Ich muss ja nicht alles verkaufen. Auch hier wieder, man muss nicht
[00:44:54] [SPEAKER_04] schwarz-weiss unterwegs sein. Perfektes All-Time-Eye-Treffen, perfektes All-Time-Low. Nein, es gibt noch eine Grauzone dazwischen, zwischen schwarz und weiss. Das ist beim Ausstieg auch so wie, hey, von meinem, hab vielleicht einen Bitcoin oder so, keine Ahnung, ja, dann nehme ich einen Teil davon und verkaufe ich. Den Rest ist Notgroschen, der wird sowieso wertvoller werden über die Zeit. Und da bist du ja auch immer dabei, dann bist du wieder mit diesem Szenario-Denken dabei, oder? Was der Superzyklus trotzdem kommt und der Marc Unrecht hat. Wir sind ja immer noch dabei. Ihr wisst, was ich meine. Und diese Flexibilität zu haben, wieder,
[00:45:24] [SPEAKER_04] es geht immer um Emotionen rauszunehmen, flexibel zu bleiben, nicht schwarz-weiss zu denken. Klingt ziemlich, ja, einfach, ist so, aber es ist auch so, wenn man es mal akzeptiert. Und wie gesagt, auf der anderen Seite kann man es halt ein bisschen präziser, besser machen, wenn man auch Spass daran hat, Zahlen, Daten, Fakten. Die zwei Wege sehe ich einfach. Ich würde einfach nicht traden. Trading ist der größte Quatsch, oder? Weil die Leute haben auch das Gefühl, dann bin ich auch zu traden. Weil hier, sechs Bildschirme,
[00:45:54] [SPEAKER_04] Kaffee am Morgen und dann zwei, drei Trades, 20 Minuten und dann habe ich meine 2000 Euro verdient, oder? Ja, das ist ja auch Quatsch.
[00:46:02] [SPEAKER_03] Ja. Dann lass uns doch jetzt mal wirklich so ein bisschen dieses Szenario aufmachen. Ich glaube, das ist das, was jeder hören will. Mal gucken, was du dazu sagst. Ich bin sehr gespannt. Gehen wir von dem Szenario aus, die 4-Jahres-Zyklen an und dran zeigen in die Richtung, ab nächstem Jahr könnte der Bitcoin-Preis wieder ansteigen. Wir haben das letzte Allzeithoch gehabt bei knappen 126.000 US-Dollar und ich bin jetzt schon dabei. Ich habe Bitcoin gekauft, bin im Sparplan, habe ein bisschen was angespart. Das sind, sagen wir mal, vielleicht doch ein etwas größeres Teiles mit Portfolios und jetzt steigt das Ganze an.
[00:46:31] [SPEAKER_03] Und jetzt schauen wir mal einfach, keine Ahnung, wir können ja einen Preis festlegen, du kannst gerne einen Preis-Top nachher nennen. Das ist die nächste Frage, da kannst du dich schon mal drauf einstellen. Die kommt auf jeden Fall. Wie gehe ich da jetzt ran? Also wenn ich sage, ich finde das mit dem Teilmitnahme sehr gut, wie setze ich mich denn hin jetzt und baue diesen Plan auf Richtung nächstes Allzeithoch? Wie würdest du das machen für jemanden, der vielleicht auch nicht so viel Zeit hat, der eine Familie hat, einen normalen Job hat? Was würdest du empfehlen? Es kommt natürlich wieder darauf an,
[00:46:58] [SPEAKER_04] wann bist du eingestiegen, was ist dein Durchschnittspreis? Also wenn du jetzt all in bei 126.000, dann sieht es natürlich ein bisschen anders aus als die andere Person, die Dollar-Cost-Averaging betrieben hat oder Sparplaner-Scheriden von uns, was ja immer tieferen Durchschnittspreis hat. Oder? Der sagt jetzt, nice, alles okay. Komplett anderes Szenario. Also du musst mal deinen Durchschnittspreis kennen, was viele nicht wissen. Da beginnt schon mal. Oder wo stehe ich überhaupt?
[00:47:28] [SPEAKER_04] Portfolioübersicht? I don't know. Keine Ahnung. Gut. Dann wichtig ist auch, sich mal zu fragen, wofür brauche ich das Geld überhaupt? Also, ja, vielleicht sagt der eine, ich brauche das die nächsten fünf Jahre sowieso nicht. Oder der andere sagt, ich verliere meinen Job oder habe meinen Job verloren. Das sieht wieder anders aus. Oder das heisst, da muss man auch sich wieder fragen, was ist mein Zeithorizont? Klassisch. Und
[00:47:58] [SPEAKER_04] das sind einfach mal so Fragen, dann setzt man sich hin, legt man alles auf den Tisch. Und dann schlussendlich kann man jetzt einfach mal historisch schauen, wie hat sich Bitcoin verhalten. Wir haben teilweise über tausendprozentige Kursanstiege gesehen, wie gesagt, im letzten Zyklus 700 irgendwas Prozent und so weiter. Ich meine, das ist ja heftig, wenn man sich das einfach mal überlegt, in welcher Zeit wie Bitcoin sich verhält. Jetzt kann man sagen, okay,
[00:48:35] [SPEAKER_04] auch in Zukunft so sein, irgendwann wird Bitcoin stabil sein, wenn sie sich verwegen. Nee, aber okay, dann sagt man, auf diesem Niva habe ich gekauft, Durchschnittspreis 70.000 US-Dollar, sage ich jetzt mal. Hm, letztes All-Time-High war 126.000. Gut. Ich persönlich, ich für mich, bevor wir nicht das letzte All-Time-High gebrochen haben, mache ich gar nichts. Also da würde ich gar nie, persönlich gar nicht darüber nachdenken, weil einfach Bitcoin ein super volatiles Asset ist und auch immer noch
[00:49:06] [SPEAKER_04] sein wird, aus meiner Sicht. Kann falsch liegen, aber so bin ich positioniert. Okay, dann sagt man, hey, 70.000 Durchschnittspreis, 140.000, 100%. Das ist ganz okay. Über den letzten All-Time-High, warum nehme ich nicht einfach mal vielleicht 10% mit? Und das löst schon sehr, sehr viel aus, dass man einfach mal Teilgewinne mitnimmt. Das muss gar nicht viel sein, aber hey, ich habe wirklich, hey, ich bin hier vorwärts gekommen, weil viele sagen ja gerade
[00:49:35] [SPEAKER_04] in der jetzigen Phase, ja, aber irgendwie dieses Bitcoin-Zeugs oder ich komme irgendwie nicht vorwärts. Und wenn man auch ein bisschen Teilgewinne mal mitgenommen hat, dann löst es auch emotional sehr, sehr viel aus. Ah, ich kann ja verkaufen und das fühlt sich eigentlich gut an und die Welt geht nicht unter, wenn ich jetzt nicht mehr nur noch 0,9 Bitcoin habe und nicht einen, weil ich 0,1 verkauft habe. Dann sagt man, okay, historisch gesehen, wie gesagt, 6, 7, 800% wird Bitcoin vielleicht nicht mehr machen. Ja, dann verkaufe ich vielleicht bei 300%
[00:50:05] [SPEAKER_04] nächste Tranche. Dann setzt man sich halt so die Werte. Das ist eigentlich ziemlich entspannt. Vielmehr braucht man nicht zu machen. Wie gesagt, wenn man es einfach machen möchte. Ansonsten muss man, es geht halt nicht anders, ein gewisses Marktverständnis aufbauen. Gewisse Tools an die Hand kriegen, wie man den Markt analysiert, wie man den anschaut. und basierend auf diesen Regeln dann halt schlussendlich die Exit-Strategie definiert.
[00:50:35] [SPEAKER_04] Aber einer der Wege ist es. Der Weg ist nicht, ich schaue auf YouTube und auf Social Media, was die mir sagen. Das ist einfach nicht der Weg. Das wissen, ich glaube, das weiß wahrscheinlich jetzt jeder, der bis hierhin zugeschaut hat, dass es nicht der Weg ist. Es ist nicht der Weg. Es funktioniert nicht.
[00:50:51] [SPEAKER_02] Ja, wenn es so einfach wäre, oder im Endeffekt, wenn es so einfach wäre, würden es alle machen und derjenige, der den Heiligen Kreis gefunden hat, sollte es hin geben, dann würde es nicht in die Welt posauen. Insofern kann man davon ausgehen, dass was man liest und was man sieht, das sind keine Informationen, die irgendwie geheim sind oder geheim waren oder die es entlarvt wurden. Das ist einfach alles Quatsch. Die Frage nach dem Top, Jonas, lasse ich dir unter der Bedingung, dass wir natürlich dann auch noch unsere Prognose nennen. Da bin ich gespannt, wie weit die auseinander gehen.
[00:51:21] [SPEAKER_02] Aber du hast gerade was gesagt, Marc, warum verkaufen? Und das kann natürlich alles möglich sein. Egal, eine schöne Weltreise, die man sich nicht leisten konnte, irgendwie ein Haus oder kann ja jeder sich überlegen, was ihn da reizt. Aber wenn man jetzt wirklich nur sagt, ich möchte verkaufen, um später mehr zu kaufen, muss ich ja das Geld auch irgendwo parken. Wo würdest du es parken?
[00:51:49] [SPEAKER_04] Es gibt mehrere Optionen. Für mich persönlich, was wir machen, zum Beispiel auch mit den Firmen Wallets, zum Beispiel, wir nutzen halt, und das ist jetzt halt nicht wirklich Hardcore-Bitcoin-mässig, aber
[00:52:03] [SPEAKER_02] Schön, dass du schon grinst.
[00:52:05] [SPEAKER_04] Ich bin ja kein Bitcoin-Maximalist im Sinne von, dass man nicht andere Möglichkeiten hat. Ja, ich glaube, Bitcoin ist das beste Investment schlechthin und so weiter. Ja, aber ich bin nicht dieser Hardcore-Maximalist, wo mir viele immer sagen, du bist doch ein Maximalist und so ein, aber lass mir das Thema die Frage beantworte, oder das nicht. Wir investieren zum Beispiel mit gewissen Stablecoin-Strategien. Also zum Beispiel, du kriegst, es gibt einen Schweizer Franken
[00:52:34] [SPEAKER_04] Stablecoin, da kriegst du, jetzt wenn du in der Schweiz lebst zum Beispiel, momentan dreieinhalb Prozent. Es gibt noch Strategien, dass du das fast auf plus minus fünf Prozent raufschrauben kannst und such dir mal irgendein Investment mit Schweizer Franken, wo du so viel Rendite kriegst, nicht mal Staatsanleihen. Keine Chance. Und das ist also die dezentrale Finanzwelt. Geht mit dem Euro bis zum gewissen Masse auch, das sind es momentan ungefähr sieben Prozent,
[00:53:04] [SPEAKER_04] aber das, ja, kommt darauf an, mit wie viel Kapital du da kommst. Aber so Stablecoin-Themen in dieser dezentralen Finanzwelt, das ist, wo wir Teile parkieren. Ganz ehrlich, du könntest auch ein klassisches Bankenprodukt kaufen, kriegst du halt zwei, drei Prozent, so what? Zumindest macht's nicht nichts, weil die Leute haben immer das Gefühl, wenn ich Gewinne mitnehme und dann platziere ich das Geld
[00:53:33] [SPEAKER_04] auf dem Sparkonto, irgendwo auf der Bank, dann verliert's ja an Kaufkraft. Stimmt, aber ganz ehrlich, du hast das Kapital ja nicht für zehn Jahre da drauf, sondern vielleicht für Dreivierteljahr, vielleicht für ein Jahr, ich weiss nicht. Und, dass wir direkt in diesem Jahr oder diesem Dreivierteljahr eine Hyperinflation reinbekommen, dass du jetzt aus deinen
[00:54:03] [SPEAKER_04] Gewinnmitnahmen mausarm wirst und Bitcoin geht to the moon, das ist einfach so ein, keine Ahnung, ganz ehrlich, in der Realität super schwierig, dass etwas passiert. Also, ja, dann parkiert man es halt auf dem Bankkonto, kriegt man halt nichts dafür, aber wenn man nachher dafür wieder richtig Bitcoin kauft und investiert, das holt's ja im x-fachen wieder raus. Also, warum so übertrieben, weiss ich was,
[00:54:33] [SPEAKER_04] 4D, 5D-Schach wieder spielen und ja, ich muss hier noch Zitrone auspressen, macht sich einen riesen Stress, anstelle einfach mal zu hey, kauf aber dann wirklich auch Bitcoin. Ja, nee, ich warte dann wieder ab bis zum perfekten Tief oder dann kommen dann die Leute, das sind die Leute, wo einfach alles versuchen so perfekt wie möglich zu machen und gar nicht ins Handeln kommen. Deshalb, ja, dann hast du halt ein Jahr auf dem Bankkonto, so what, mach's mit dem Bankenprodukt über Stablecoins, gibt noch andere Strategien und so weiter, aber das würde sich zu weit führen und ansonsten lässt du es einfach, Hauptsache du reinvestierst es am Schluss wieder
[00:55:03] [SPEAKER_04] und dann macht halt Bitcoin 200, 300, 400 Prozent und dann, was überlegst du dir hier, mein Geld hat auf dem Bankkonto inflationsbedingt aufs Jahr 2 Prozent verloren, so what? Weißt du, wie ich meine?
[00:55:17] [SPEAKER_03] Klar. Ja, ich sehe jetzt einige, die dann, so wirklich, wie du gesagt hast, die wirklich so Hardcore in Bitcoin drin sind, die natürlich sagen, ja, dann habe ich ja wieder das Thema mit Bankkontest die ja komplett ausgehen und ich bin ja eigentlich auch Bitcoin nicht nur wegen der Rendite da, sondern auch wegen der Unabhängigkeit, weil ich es selbst halten kann. Aber du sagst, am Ende muss jeder persönlich entscheiden, welche Richtung es geht und du sagst, das ist dein Weg und das ist auf einem anderen Weg und ich finde es schön, nicht dieses schwarz-weiß-denken zu haben, das finde ich so ganz spannend. Ich schiebe auch die Frage nach dem, ich schiebe jetzt diese Preisfrage nach ganz hinten als letztes, was man durch zuhören muss, bis man am Ende rankommt.
[00:55:46] [SPEAKER_03] Damit ja alle dranbleiben
[00:55:47] [SPEAKER_04] oder nicht eingeschlafen sind.
[00:55:50] [SPEAKER_03] Was ich noch interessant finde, weil du gerade gesagt hattest, Thema, der Preis steigt an und dann setze ich mir ein Preisziel, du hast es gerade gesagt, 140.000 möglicherweise und dann nehme ich mal ein bisschen was mit und jetzt haben wir natürlich vielleicht einige genauso über dem Thema nach unten, diese Angst, dieses Risiko, ja Mist, aber wenn ich nachher einen Bitcoin-Preis bei 250.000 habe, dann habe ich ein Risiko nach oben hin, dass ich ja ganz viel Rendite sogar noch verfehle. Ist das genau dieses emotionale Thema, dass man sagen kann, damit muss ich leider leben, das ist halt so, aber andererseits,
[00:56:20] [SPEAKER_03] es gibt wahrscheinlich keinen Weg dran vorbei, weil am Ende, wir wissen nie, wann das top ist, weil wir es niemals treffen werden, das wird niemals jemand schaffen.
[00:56:29] [SPEAKER_04] Ja, ich meine, was ist die Alternative, oder? Ich meine, schlussendlich, du kannst, also wenn du lernst, ein Handwerk, zum Beispiel, wie die On-Chain-Daten oder die Marktanalyse per se, du lernst das, du verstehst es, dann hast du einfach eine gewisse Wahrscheinlichkeit für dich, emotionsloser den Markt einzuschätzen, ist er überhitzt oder nicht und das geht nur, indem du es lernst.
[00:56:59] [SPEAKER_04] Nur, weil, sonst kommen dir verschiedene Analysten, der eine sagt A, der andere sagt B. es geht nur, wenn du das lösen willst, dann musst du ein eigenes Handwerk erlernen. Du gehst auch nicht Fallschirmspringen, indem du einfach irgendwo zuhörst, sondern du übst, du hast ein Handwerk. Wie legst du den Fallschirm zusammen und so weiter, wie bereitest du dich vor, damit du rausspringen kannst und Freude hast. Und viele wollen das halt einfach nicht. Viele wollen das halt einfach nicht. Aber die Realität ist,
[00:57:29] [SPEAKER_04] ohne das geht es nicht. Und dann kannst du auch eine eigene Erwachsenenentscheidung treffen, weil du hast dein Handwerk, dein Fundament, deine Entscheidung, die du treffen kannst. Und dann löst du dich von diesen Prognosen und Analysen. Und nochmals, es gibt keine Alternative. Es ist nicht der Pi-Cycle-Top-Indikator. Es ist nicht die Geldmenge M2 gegenüber Bitcoin. Es ist nicht Bitcoin gegenüber Gold. Es ist nicht der eine
[00:57:58] [SPEAKER_04] perfekte Indikator, den man sucht, der uns sagt, wenn du jetzt das machst, weil der das sagt, dann hast du hundertprozentig recht und du kaufst zum perfekten Zeitpunkt. Und ich weiss, die Leute können es nicht mehr hören, aber es ist einfach Fakt. Und das ist ein Weg, ein Prozess, das mal zu akzeptieren, dass es halt so ist. Ansonsten gibt man es am besten einfach am Vermögensverwalt ab und wenn der abkackt, dann kannst du den anrufen und hey, was hast du hier wieder für einen Quatsch gemacht. Weisst du, wie ich meine?
[00:58:28] [SPEAKER_02] Das ist viel stressfreier, ganz ehrlich. Ja, das ist auch so ein bisschen natürlich nicht die Selbstverantwortung im Bitcoin-Sinn, im originären, aber schon im übertragenen Sinn würde ich sagen, dann doch, weil es geht ja auch darum, dass man halt selbst sich dann eine Meinung bildet oder wie du sagst, das Handwerk lernt und wenn man sagt, das Handwerk brauche ich nicht, weil Bitcoin ist sowieso in 15 Jahren bei was weiß ich welchem Preis und der reicht mir vollkommen aus, auch okay. Aber zu sagen,
[00:58:58] [SPEAKER_02] ich will den Markt timen und ich time den Markt durch Zuhören und Guru-Suche, das ist halt irgendwo Quatsch und da dann die Verantwortung zu tragen, dass man sich vertut und daraus dann halt lernt, gehört dann eben auch dazu. Im Hinblick auf die, oder kannst du gerne ergänzen? Nein, du hast es sehr, sehr schön gesagt,
[00:59:16] [SPEAKER_04] weil, aber das ist genau dieses Thema. Warum investierst du? Was ist dein Ziel? Wenn du sagst, ja, 15 Jahre ist mir scheisse, gar was dazwischen passiert, ja so, what? Dann ist alles gut, warum machst du dir dann diesen Stress? Und das ist genau der Punkt. Deshalb, bevor man überhaupt sich fragt, okay, wo ist jetzt der Indikator und wie muss ich es jetzt machen? Zuerst mal Gedanken machen, warum überhaupt? Das ist mein Ziel, was brauche ich? Brauche ich früher schon? Habe ich früher Wünsche? Will ich meinen Job früher künden? Ja, weil ich davon leben möchte?
[00:59:46] [SPEAKER_04] Weisst du mich, keine Ahnung, ins Ausland ziehen? Was auch immer, Familie kommt, gibt es so viele Dinge. Aber nur schon diese Gedanken machen sich viele Leute nicht und das ist genau das nachher, wenn man, ja eigentlich, wie du sagst, 15 Jahre, ja vollkommen okay, was mache ich mir diesen Stress? Der andere sagt dir, nee, ich brauche jetzt halt die nächsten drei, vier Jahre, ich will hier raus und ich brauche ein bisschen mehr oder mir macht es einfach Spass, ganz ehrlich, kann ja auch sein. mir macht es einfach Spass, Geld zu verdienen, Geld hin und her zu schieben. Macht einfach Spass,
[01:00:15] [SPEAKER_02] kann ja auch sein, ist ja vollkommen okay. Im Hinblick auf die Zeit würde ich mal die Glaskugel öffnen, aber die Preisfrage lasse ich, wie gesagt, Jonas, glaubst du, auch gerne eine super kurze Antwort, dass der nächste Bullrun mit irgendeinem Knall startet, dass es irgendwie irgendein Ereignis gibt und dann fängt der Preis an, sich stark zu bewegen, dass es so einen Ruck gibt oder glaubst du, es plätschert so sukzessive nach oben und man schaut sich um und fragt sich,
[01:00:45] [SPEAKER_02] wie kann das sein, dass es jetzt 30.000 Euro oder Dollar höher steht und ich habe es gar nicht richtig mitgekriegt?
[01:00:51] [SPEAKER_04] Das Zweite, ganz klar. Also mit einem riesen Ruck hier, keine Ahnung, was passiert, kann ich mir nicht vorstellen. Nichts ist hundertprozentig, aber mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit, 90 Prozent wird das so, nach oben gehen mit Korrekturen, wie wir es dazu kennen.
[01:01:09] [SPEAKER_03] Okay, dann die große Frage, Marc, Preisziel, also welche Region, sagen wir mal, schaust du dir denn an? Ich meine, du hast gesagt, On-Chain-Analyse machst du ja, 136.000 US-Dollar war das letzte Mal. In welche Preisregion geht es denn ungefähr, würdest du sagen, vor allem auch in welchem Zeitraum? Weil das ist etwas, was ja ganz viele sagen, ah, ist es jetzt nächstes Jahr schon oder brauchen wir noch zwei Jahre? Also was ist so deine Idee dahinter?
[01:01:32] [SPEAKER_04] Mhm, Mhm, Ich nutze hier das CAGR oder CAGR, Compound Annual Growth Rate, das ist einfach ein lineares Wachstum, was eigentlich für Bitcoin, ja, Bitcoin wächst nicht linear, aber nichtsdestotrotz, da gibt es so einen Durchschnittswert, kann man jetzt darüber schreiben, wie viel das ist, aber wenn man so zwischen 20 bis 30 Prozent nimmt, was in der Vergangenheit ganz okay war, theoretisch, ja, dann kommst du über die nächsten drei bis fünf Jahre irgendwo in die Richtung zwischen 250.000 und 300.000.
[01:02:02] [SPEAKER_04] rein jetzt mathematisch und das ist meine Glaskugel.
[01:02:08] [SPEAKER_02] Stark. Was sagt deine Glaskugel, Jonas?
[01:02:12] [SPEAKER_03] Ich kann mir nur anschließen, ich würde sagen, irgendwie zwischen 225.000 habe ich so einen Kopf, ich weiß nicht warum, ich habe, das ist aber nur ein Gefühl natürlich, aber ich lag glaube ich vor zwei Jahren komplett falsch, deswegen, ich bin sehr gespannt, wenn du das nächste Mal dabei bist, wo wir dann stehen, also wir werden dann schauen auf jeden Fall mal.
[01:02:29] [SPEAKER_04] Ja, der Punkt ist ja schlussendlich, was kannst du damit kaufen, dann kommt das nächste Argument, oder ja, so what, oder das werden wir dann sehen, aber mehr nehmen wie immer, aber ja, was sagst du, Manuel, du musst jetzt irgendeine andere Zahl bringen, komm jetzt nicht mit irgendwie 200.000 oder 300.000, das ist schon weg, irgendwie dann runter
[01:02:47] [SPEAKER_03] oder weit drüber.
[01:02:50] [SPEAKER_02] Ich könnte jetzt irgendwas sagen, aber Jonas und ich haben uns auch schon ausgetauscht, deshalb sage ich da die gleiche Zahl, ich bin niedriger, bei mir sind es, oder ich würde vermuten, eher Richtung 180, bisschen mehr, bisschen weniger, weil es ja doch recht stark abgenommen hat in den letzten Zyklen, man könnte sich nicht beschweren, aber wie du sagst,
[01:03:10] [SPEAKER_04] mehr nimmt man trotzdem mit. Tiefstaubt und Hochgewinn. Genau,
[01:03:15] [SPEAKER_03] und das ist interessant dabei, weil wir häufiger Social Media und Co. angesprochen haben, niemand hat wirklich ein Risiko dahinter, wenn ich Zahlen rauswerfe. Wenn BlackRock irgendjemanden, einen Analysten oder irgendwas, die Zahlen nennt, und das waren die letzten Jahre, die ganze Zeit, alle komplett falsch in den letzten ein, zwei Jahren, es ist nichts passiert, aber es ist sehr einfach und schön einfach hinzuschreiben, mein Ziel sind 250.000 Euro, wenn es nicht kommt, interessiert das keine Sau, ganz salopp ausgedrückt und das ist halt immer so ein bisschen schwierig, deswegen, ich glaube für alle, die zuhören, unsere Zahlen,
[01:03:45] [SPEAKER_03] es ist ein Spaß dahinter und wir wissen dann, keine Ahnung, wo es hingeht. Es ist ein Szenario vorhanden, dass wir niemals da hinkommen, es gibt ein Szenario, aber auch, dass wir vielleicht in zwei Jahren bei einer Million stehen, keine Ahnung, und deswegen, natürlich, wahrscheinlich, keine sind unterschiedlich, aber es ist trotzdem natürlich manchmal einfach auch interessant, einfach so ein paar Träume aufzubauen, glaube ich, das kannst du die Leute gleich sagen.
[01:04:03] [SPEAKER_04] 17. Oktober 2030 bei 267.526 Dollar.
[01:04:08] [SPEAKER_03] Wir nehmen dich beim Wort,
[01:04:09] [SPEAKER_04] wir nehmen genau an den Tag auf. Das war stark. Das war sehr stark. Das wäre lustig, oder? wenn wir dann vier Jahre oder so.
[01:04:17] [SPEAKER_03] Sehr schön. Wir wetten um einen Bitcoin. Irgendwie sowas. Sehr gut. Marc, dann vielen, vielen Dank, es hat wie immer riesen viel Spaß gemacht. Ich glaube, wir haben so ein bisschen mal aufgezeigt, vor allem, dass es emotional ein ganz großes Thema ist, dass man nicht nur diesen Hottel-Gedanken, also, die es wirklich dauerhaft erhalten haben muss, sondern, wenn du sagst, man kann auch mal ein bisschen was verkaufen, um vielleicht auch einfach Dinge zu dem Leben zu haben, zu machen, die man machen möchte. Ist ja toll, weil wenn man nachher eine schöne Weltreise oder ein neues Auto hat oder ein Haus gekauft hat, hey, toll, genial. Ich meine,
[01:04:46] [SPEAKER_03] Bitcoin ist ja auch nur ein Werkzeug und Geld ist ein Werkzeug für andere Dinge im realen Leben, weil mit einem Bitcoin, den kann ich nicht essen und der bringt mir schlussendlich erstmal keine Lebensfreude. Also, für manche schon, aber für die meisten erstmal nicht, aber ich kann umwandeln etwas und deswegen, Marc, vielen, vielen Dank, dass du auch jetzt zum achten Mal schon dabei warst und wir hoffen dann, dass wir dich bald wieder bei unserem Podcast begrüßen dürfen.
[01:05:06] [SPEAKER_04] Ja, sehr gerne, hat mir Spaß gemacht, auch wenn es ein bisschen philosophischer geworden ist. Bin ich gespannt, wie die Leute darauf reagieren.
[01:05:12] [SPEAKER_02] Ja, das war auch mal cool. Ja, ich schließe mich an, war top, hat Spaß gemacht und die 10 machen wir auf jeden Fall voll vor dem nächsten All-Time-High, würde ich sagen. Auf jeden Fall. Marc, vielen Dank,
[01:05:23] [SPEAKER_03] bis dann.
[01:05:26] Bis dann. Bis dann. Bis dann. Vielen Dank.

