Episode 313 - Bitcoin: Wird es sich durchsetzen? Unser ehrliches Fazit nach Pro & Kontra
Bitcoin verstehen10. Mai 20261:05:40

Episode 313 - Bitcoin: Wird es sich durchsetzen? Unser ehrliches Fazit nach Pro & Kontra

Nachdem wir in den Folgen 305 und 306 bewusst eine bärische und eine bullische Sichtweise eingenommen haben, führen wir in dieser Folge beide Positionen zusammen. Ist der Weg zu Bitcoin wirklich so naheliegend? Wir diskutieren, ob Selbstverwahrung eine unüberwindbare Hürde ist, ob der Retail überhaupt gebraucht wird und warum die Volatilität nach wie vor ein zentrales Problem darstellt.
Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf das große Ganze: Warum Bitcoin trotz all dieser Punkte für viele ein echter Gamechanger ist.

Du willst bei der BTC Prague 2026 dabei sein? Mit unserem Code BTCVERSTEHEN erhältst du 10 % Rabatt auf deinen Ticketkauf. Alle Informationen zur Konferenz findest du hier.

🔗 LINKS ZUR FOLGE

 

📋 TIMESTAMPS

(00:00:00) Einleitung

(00:02:03) Bitcoin: Das perfekte Geld?

(00:18:06) Selbstverwahrung als Hindernis

(00:30:46) Den Retail braucht niemand

(00:43:17) Die verdammte Volatilität

(00:57:30) Gamechanger Bitcoin

🚀 PARTNER & SPONSOREN*

  • Relai: Mit unserem Code BTCVERSTEHEN spart ihr 10% auf die Gebühren.
  • BitBox: Mit unserem Code BTCVERSTEHEN erhaltet ihr 5% Rabatt auf die BitBox02 Bitcoin-only Edition.
  • Seedor: Mit unserem Code BTCVERSTEHEN erhaltet ihr 5% Rabatt bei Seedor.
  • Bitsurance: Mit unserem Code BTCVERSTEHEN erhaltet ihr 5% Rabatt bei Bitsurance
  • Weitere Partner: Spart bei unseren Partnern und unterstützt uns gleichzeitig.

*Die angezeigten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn ihr unsere Rabattcodes bzw. die Links verwendet, erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Euch entstehen dadurch keine Mehrkosten.

 

🎵 MUSIK

[00:00:00] Bevor wir starten, am 26.05. haben wir was besonderes für euch. Genau und am besten abonniert ihr dafür unseren YouTube-Kanal, denn dann verpasst ihr auf jeden Fall unser Event nicht. Und jetzt viel Spaß mit unserer aktuellen Folge.

[00:00:18] Hallo Jonas. Hallo Manuel. Nachdem wir vor wenigen Wochen ja zwei Folgen unmittelbar hintereinander gebracht haben, in der einen Folge ging es darum, warum Bitcoin scheitern wird, hat ja auch, die Folge hat zumindest auch Erwähnung gefunden in dem Blockchainer-Podcast.

[00:00:34] Was mich damals sehr gefreut hat, weiß ich noch, weil da war ich im Urlaub und war dann verdutzt darüber, dass wir da erwähnt wurden und direkt danach eine Folge gemacht haben, warum Bitcoin durch die Decke gehen wird, wollen wir uns in dieser Folge anschauen, wohin Bitcoin unserer Meinung nach tatsächlich hingeht. Wir haben auch schon eingekündigt, wir wollen noch eine verbindliche Folge machen, in der wir die beiden Folgen zusammenführen, weil wir haben in der bullischen Folge bewusst die bärischen Argumente ausgeklammert und umgekehrt.

[00:01:02] Und die Folge haben wir uns für heute eben vorgenommen. Bin gespannt, was du sagst. Bin gespannt, ob wir uns einig werden oder nicht. Schauen wir mal. Hoffentlich nicht, das ist jetzt spannend. Ja, also wäre ganz cool, wenn wir nicht ganz einer Meinung wären, aber das werden wir gleich sehen. Ja. Willst du was ergänzen oder starten wir direkt rein? Nein, wir können, glaube ich, direkt rein starten.

[00:01:24] Okay. Gibt es einen Punkt, an den du anknüpfen möchtest? Also wir hatten ja verschiedene Punkte aufgemacht. Such dir gerne einen raus und dann schauen wir, was passiert. Ich glaube, ich würde den ersten rausnehmen. Ich weiß gar nicht, ob es der erste war. Wir müssen ja nicht alle jetzt einzeln durchgehen. Aber was wir angesprochen hatten und das ist mir vielmehr in Erinnerung geblieben und das wird ja bei Bitcoin immer nur angesprochen, diese Thematik, dass wir einzigartige Geldeigenschaften bei Bitcoin besitzen.

[00:01:49] Also wir haben das Thema der Begrenztheit, wir haben ein neutrales Geld, das heißt, jeder kann es benutzen, keiner kann es dir eigentlich wirklich verbieten. Auf Netzwerkebene jetzt mal gesprochen. Wir haben ein dezentrales Netzwerk und das muss man natürlich erstmal darstellen, was das ist. Und das ist das erste Mal, dass wir genau diese Geldform besitzen und da ist für mich immer noch der Punkt, das ist verrückt, dass wir sowas jetzt haben. Dass wir erstmal sowas überhaupt jetzt in unserer Menschheitsgeschichte mitbekommen haben, dass wir beide jetzt auch in dieser Zeit auf der Welt sind und das auch so aktiv mitnehmen.

[00:02:19] Das könnte natürlich auch vor 20 Jahren passieren oder in 40, 50 Jahren, wir kriegen gar nichts mehr mit, aber wir sind jetzt, glaube ich, im guten Alter, dass wir das live aktuell mitbekommen. Und es ist in der Hinsicht überlegen gegenüber anderen Wertspeichern vor allem. Das hatten wir auch angesprochen schon häufiger. Es ist überlegen gegenüber natürlich sowas wie Immobilien in der Hinsicht, dass es eben halt wirklich, ich kann das bewegen, ich will jetzt gar nicht alle durchgehen, wir haben Gold das Thema, einfach Bitcoin digital ist und so weiter.

[00:02:45] Und das ist für mich immer noch ein Punkt, der für mich heraussticht, der für mich glasklar ist, weil er auch einfach faktisch auf dem Blatt Papier belegbar ist. Und da sind wir, glaube ich, letztes Mal stehen geblieben, weil ich gesagt habe, hey, das werden Menschen schon verstehen, dass es so kommen wird. Aber auf der anderen Seite, und das haben wir so häufig jetzt angesprochen, dass das Problem ja ist, dass wir Menschen nicht rational handeln und nicht rational denken. Ich meine, ich glaube, da könnte man auch mal eine ganze Folge drüber machen, weil wir das Thema so häufig angesprochen haben, dass der Markt und die Menschen nicht rational agieren.

[00:03:13] Und das ist, glaube ich, für mich immer noch so ein Punkt, weswegen ich sage, dass diese Eigenschaften vorausstechen zwar, aber ich bin mir nicht hundertprozentig sicher und ich weiß noch nicht so ganz, wie der Weg aussehen wird, dass mehr Menschen diesen Punkt auch sehen, dass Bitcoin diese Eigenschaften auch besitzt und wir sie auch nutzen. Weil für mich ist das Ding, wir haben schon so viel in der Geschichte gesehen, dass auch gerade beim Thema Wertspeichern bei Geld,

[00:03:37] wir etwas hatten wie Gold, das gewisse Eigenschaften besitzt, die besser sind beispielsweise als der US-Dollar und der Euro. Und trotzdem haben es Menschen nicht jetzt hundertprozentig genutzt. Also ist ja nicht so, dass man sagt, der Euro ist schlecht, weil Inflation hat und ich da nichts drin speichern kann und plötzlich nutzt jeder zweite Gold in Deutschland. Das ist ja nicht der Fall, weil es einfach so ist, dass es dann doch noch andere Vorteile gibt und andere Dinge, insbesondere Netzwerkeffekt beispielsweise, die soziale Gesellschaftenthematik zu sagen,

[00:04:07] okay, jeder nutzt den Euro, ich wachse damit auf. Plus eben noch dann die Thematik der Regulatorik, dass ich zum Beispiel Steuern in Euro zahlen muss oder auch beispielsweise, dass es ein gesetzliches Zahlungsmittel einfach ist, den Euro zu nutzen, obwohl ich natürlich auch theoretisch Gold annehmen könnte. Also im Café kann ich ja theoretisch mit Goldmünzen bezahlen, wenn ich das machen würde. Und deswegen ist für mich da die große Frage und da wäre natürlich der Punkt an dich die Frage,

[00:04:30] ob sich denn am Ende wirklich das beste System durchsetzt, also das beste Geld mit den besten Geldeigenschaften oder es dann doch nachher einfach ein System sein muss, was insgesamt, das Gesamtkombination, die die beste sein muss. Da geht es gar nicht nachher, ob die Eigenschaften die besten sind, sondern das einzelne Punkt, einzelne Bausteine, die Akzeptanz, das Thema der Politik, die Regulation, die Handhabung und so weiter, ob das zusammenpassen muss und das sich dann durchsetzt.

[00:04:58] Und da bin ich mir noch nicht hundertprozentig sicher, inwieweit wir da mit Bitcoin vorwärts kommen und vor allem, wie schnell es gehen sollte. Ich glaube, da können wir ein bisschen drüber diskutieren ja auch gleich, da bin ich sehr gespannt, was du dazu meinst. Aber das ist ein Punkt, wo ich noch nicht so mich hundertprozentig eine Antwort finden kann bis jetzt. Ja, das ist eine sehr gute Frage. Wir hatten die Fragestellung unter verschiedenen Punkten, beziehungsweise man könnte sie unter verschiedenen Punkten diskutieren.

[00:05:26] Im Endeffekt geht es ja um finanzielle Bildung, aber es geht auch darum, ob die Leute genug Anreiz haben, sich mit der Thematik, die ja vermeintlich komplex ist, auseinanderzusetzen. Und wenn wir mit der Komplexität anfangen, ist es ja so, natürlich ist Bitcoin für die meisten neu und fremd. Und wenn man sich nicht damit befasst und nur die Schlagzeilen liest,

[00:05:55] kann es auch ein bisschen anrühchig und dubios erscheinen. Aber wir haben ja gesagt, es kommt halt darauf an, wie groß der Schmerz letztlich ist. Und da ist es so, dass die Welt, wir wollten die letzten Folgen nicht wiederholen, aber sie gerät ja etwas aus den Fugen. Und je größer letztlich der Schmerz der Leute ist, desto eher sind sie gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen.

[00:06:22] Schon allein, weil sie feststellen, die eigene Währung entwertet. Oder das eigene Währungssystem oder die eigene Währung genügt nicht mehr den Anforderungen, die sich jetzt stellen, für den einen oder anderen, die sich möglicherweise vor fünf bis zehn Jahren noch überhaupt nicht gestellt haben. Beispielsweise, ich muss schnell von A nach B, weil irgendeine Krise ausbricht und ich will halt mobil sein. Wenn ich an dem Punkt bin, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Leute beginnen,

[00:06:52] sich über verschiedene Dinge Gedanken zu machen, unter anderem auch über die Eigenschaften Bitcoins. Das heißt, dieser Druck von außen, dieser Schmerz von außen, kann, denke ich, sehr gut dazu führen oder kann ein sehr guter Anreiz sein, sich mit Bitcoin auseinanderzusetzen. Muss aber nicht sein, weil, wie du gesagt hast,

[00:07:20] wir hatten in der Vergangenheit vor Bitcoin ja auch andere Geldformen oder es wären andere Geldformen denkbar gewesen, wie zum Beispiel Gold. Und Gold ist ja das, was am ehesten vergleichbar ist mit Bitcoin. Und aus unserer Sicht, nachdem wir jetzt unsere, ich sag mal, Geldbildungsreise angestoßen durch Bitcoin irgendwo bis zum aktuellen Zeitpunkt halt vollzogen haben, ist halt Bitcoin das Endprodukt. Das Geld,

[00:07:50] was wir für das beste Geld empfinden oder was wir als das beste Geld ansehen. Aber es gibt ja noch immer, obwohl alle Fakten auf dem Tisch liegen, gibt es ja auch noch immer die Leute, die sagen, nee, Gold ist besser. Dann gibt es verbindlichere Auffassungen. Wir sagen ja auch, es ist nicht entweder oder, es kann sich auch ganz gut ergänzen. Und dann gibt es noch immer die Leute, die sagen, weder Bitcoin noch Gold ist toll. Wir brauchen sowas wie das Fiat-System.

[00:08:19] Das sind dann die, die sagen, die Geldmenge muss atmen, sonst wird die Wirtschaft abgewürgt. Also da gibt es verschiedene Auffassungen zu. Und wenn wir die mal ausklammern, die sagen, die Geldmenge muss atmen, ist es ja, wenn man es auf die zwei Player, Gold und Bitcoin runterbricht, so, dass es halt diese zwei Player gibt. Und da ist für uns dann halt der Schluss, irgendwo naheliegend, dass man sagt, auch wenn man es nicht gegenüberstellen muss und auch nicht als Konkurrenten unbedingt sehen muss, wenn man es doch macht,

[00:08:50] dann hat Bitcoin die überlegenen Eigenschaften. Aber es ist ja vollkommen legitim, dass man zu einem anderen Ergebnis kommt. Sodass man letztlich dann an der Frage ankommt, meiner Meinung nach, kann man es sich leisten, abzubiegen auf einen anderen Kurs oder nicht. Und wenn man es sich leisten kann, sprich, solange die Rahmenbedingungen insgesamt halbwegs stabil bleiben,

[00:09:19] dass die Entscheidung gar nicht schlagen wird, weil, ich finde, wie gesagt, den Konkurrenzkampf Gold-Bitcoin an sich doof, aber nehmen wir es mal an, es setzt sich dann Gold oder Bitcoin durch. Solange Gold und Bitcoin im gleichen Ausmaß beispielsweise die Kaufkraft speichern, bezweifle ich sehr stark, dass die Masse zwingend zu Bitcoin kommen muss, weil es halt noch Gold gibt. Nur in der Situation, wo einer sich klar absetzt, glaube ich,

[00:09:48] dass alle Wege zwingend zu Bitcoin führen müssen, weil nur dann kann man es sich nicht mehr leisten, nicht auf Bitcoin zu setzen. Aber ob das passiert, steht halt irgendwo in den Sternen. Ja. Und vor allem, glaube ich, da, weil du es angesprochen hattest, da haben wir ja diese Push-and-Pull-Faktoren wieder. Also einerseits, die Pull wäre, dass eben, ich gehe zu Bitcoin, weil ich zum Beispiel denke, der Bitcoin-Preis wird ansteigen. Also ich bin angezogen von Bitcoin, weil es für mich interessant ist aus gewissen Punkten.

[00:10:18] Oder ich habe die Push-Faktoren, also Dinge, die mich reindrücken, beispielsweise Inflation, Thema, nennen wir es mal einfach Enteignung auch, oder einfach die Thematik, dass ich mein Geld nicht mehr bei mir selber behalten kann. Also alle Dinge, wo ich sage, da möchte ich weglaufen davon quasi, ich brauche eine Rettung dazu. Und ich glaube nämlich langsam, es geht eher wirklich darum, dass leider die externen Faktoren wahrscheinlich in Zukunft eine größere Rolle spielen werden. Also die Push-Faktoren, die mich hinbringen,

[00:10:47] weil es ist immer, glaube ich, trotzdem einfacher, also wir würden es natürlich nicht wünschen, dass es so ist, aber es ist immer einfacher zu sehen, wenn ich etwas brauche im Notfall quasi, dann verstehe ich es sofort als etwas, was ich unbedingt irgendwie verstehen muss, weil es mir irgendwas helfen könnte. Und ich glaube, am Ende wird es in diese Richtung gehen, dass es leider erst schlimmer werden muss, bevor Menschen mehr zu Bitcoin kommen oder auch zu Gold kommen. Ich glaube, so ist es auch und das muss man auch hier wieder unterscheiden zwischen dem, wie wir das natürlich sehen in Deutschland, das ist der eine Punkt oder in Europa,

[00:11:17] aber auch wie andere Menschen das auf anderen Regionen der Welt sehen. Das hat man jetzt ja auch häufiger mit anderen Personen aus Afrika zum Beispiel, ob es in Asien aussieht oder in Südamerika, dass es da einfach auch andere Sichtweisen auf die Thematik gibt. Und deswegen für mich, um diese Frage nochmal aufzunehmen, ob denn Bitcoin sich irgendwie durchsetzen muss, ich glaube nämlich, am Ende geht es darum, dass vielleicht Bitcoin an sich gar nicht perfekt sein muss. So dieses, das ist das beste Geld überhaupt, das kann ich perfekt nutzen zum Zahlen, das kann ich perfekt nutzen zum Wertspeicher zu sein. Es muss aber nicht perfekt sein,

[00:11:45] sondern es muss nur besser sein als das System, was wir vorher hatten oder andere. Und ich glaube, das ist gar nicht wichtig und das vielleicht ist auch ein bisschen eine Erleichterung für Bitcoin in der Hinsicht, dass es nicht hundertprozentig top tip top super toll sein muss. Es kann, es wird Nachteile geben, es wird Probleme geben bei der Skalierung möglicherweise, aber solange Bitcoin selber noch immer noch besser ist in den Eigenschaften als andere Dinge, plus dass Menschen dann das sehen, weil sie es theoretisch brauchen, ist es für mich fast ein No-Brainer, dass es in diese Richtung gehen wird.

[00:12:15] Weil es immer ein Stück mehr in die Richtung gehen könnte und dann wird es irgendwann merken, hm, da ist eine Rendite dabei oder Bitcoin ist jetzt begrenzt oder Bitcoin kann ich digital versenden, was ich mit anderen Dingen nicht kann, beispielsweise mit Gold, dass man dann dahin kommt und das ist für mich so der entscheidende Punkt, dass man vielleicht in diese Richtung gehen könnte, zu sagen, es muss nicht perfekt sein, aber es muss besser sein als andere Dinge und halt eben gewisse Dinge mit dem Netzwerkeffekt und so weiter, das dazugehört. Aber leider glaube ich,

[00:12:44] dass es erst schlechter werden muss, bevor es dann besser wird für Bitcoin. Ja, ich gehe auch davon aus, dass die Leute eher durch externe Faktoren zu Bitcoin getrieben werden. Natürlich nicht mit der Intention, dass sich irgendeine Instanz hinstellt und sagt, ihr nehmt jetzt Bitcoin gefälligst als Zahlungsmittel an, so wie es ja letztlich mit dem Eurosystem ist. Das glaube ich nicht. Aber ich glaube, die Rahmenbedingungen werden sich verschlechtern

[00:13:13] und damit meine ich gar nicht unbedingt nur Kriege und potenzielle Fluchtmöglichkeiten, sondern auch wirklich die teilweise Hilflosigkeit, in der politische Akteure agieren, letztlich immer auf Kosten derjenigen oder häufig auf Kosten derjenigen, die es irgendwie geschafft haben, ein bisschen was entweder anzusparen oder möglicherweise ganz gut verdienen. Das sind ja immer die, die zuerst im Endeffekt

[00:13:43] angegangen werden oder wo man, an die man denkt, wo es was zu holen gibt. Und auch durch diese Faktoren, glaube ich, werden sich Leute Gedanken darüber machen, wie kann ich denn einen Teil meines Vermögens vor diesen Zugriffsmöglichkeiten schützen. Also egal, ob das jetzt die Leute sind, die fliehen müssen oder Leute sind, die an sich im stabilen Umfeld leben, aber für sich irgendwie den Eindruck gewinnen, dass sie zunehmend ein bisschen

[00:14:13] angegangen werden, glaube ich, dass es sinnhaft ist, sich mit Bitcoin auseinanderzusetzen oder mit Gold und wie du sagst, dann muss man halt abwägen, was ist einem wichtiger. Dann kann man sagen, okay, Gold wird halt teilweise auch in der physischen Welt verwendet. Auf der anderen Seite kann man Bitcoin natürlich digital und viel günstiger und schneller und ja, problemloser von A nach B senden.

[00:14:43] Dann könnte man auf der Kontraseite für Gold noch sagen, naja gut, das wird möglicherweise nicht allzu lang dauern, je nachdem, wen du fragst, ist das eine Sache von wenigen Jahrzehnten, bis man halt ins All fliegen kann und dort gibt es wohl in greifbarer Nähe in Anführungszeichen Asteroiden mit unschätzbaren Vorkommen an allen möglichen Ressourcen, die halt extrem wertvoll wären, was schlecht wäre für den Goldkuss, aber so denkt ja

[00:15:12] fast niemand oder über sowas macht sich ja kaum jemand Gedanken. Wenn, wenn, ich meine, wir sind jetzt in 15 Minuten gekommen von wird sich Bitcoin durchsetzen zu, wir können ins Weltall fliegen und irgendwie Asteroiden abbauen, also das ist ja schon relativ weit weg. Ich glaube aber, dass es zunimmt, also ich glaube, dass der, das Erfordernis zunimmt, sich mit Bitcoin oder einem Alternativ Asset, eine Alternativwährung auseinanderzusetzen.

[00:15:42] Das Einzige, was für mich da dagegen spricht, ist eigentlich die Folge, die wir vor kurzem aufgenommen haben mit der Anita Pop, die ja letztlich in Afrika unterwegs ist und dort ja doch relativ ernüchternde Eindrücke geteilt hat, nämlich dass unsere Wahrnehmung war ja, wenn die Rahmenbedingungen so sind, dass man sich an sich mit Bitcoin befassen müsste, dann wird man schon zu dem Ergebnis kommen, dass Bitcoin gut ist und sie hat gesagt, dass es nicht so ist.

[00:16:12] Also, dass dort viel Angst auch herrscht vor Bitcoin, dass viele Leute schon betrogen wurden und das muss man ja alles erstmal aufbrechen und diese Widrigkeiten muss man nicht nur in Afrika überwinden, sondern letztlich überall und dann sind wir wieder bei der Frage, kann man sich es leisten, sich Bitcoin zu verschließen oder nicht? Ich würde sagen, auf lange Sicht nein, man kann sich es nicht leisten, weil, wie der Professor Mayer gesagt hat,

[00:16:41] Fiat-Währungen gehen halt in sich angelegt gegen Null, also man muss schon sehr viel Geld haben, dass man sagt, dieses Geld, was ich habe, geht gegen Null und es ist mir egal. Auf der anderen Seite, es ist halt so ein schleichender Prozess, es ist nicht dieser, wie Morgan Hausel gesagt hat, nicht dieser Kokain-Konsum, sondern im Fiat-System das langsame Rauchen, also das,

[00:17:11] der Gesundheitsverlust durch das langsame Rauchen, den man nicht sieht und bei Bitcoin hast du halt Volatilität als diesen Kokain-Rausch und die Gesundheitsgefährdung, um im Bild zu bleiben und die sieht man halt. Also lange Rede, kurzer Sinn, wenn ich mich festlegen müsste, würde ich sagen, man kann es sich nicht leisten, auf lange Sicht Gold oder Bitcoin zu ignorieren, aber wie lang diese lange Sicht ist,

[00:17:40] das kann ich nicht beurteilen. Ja, das passt für mich auch und da kann man auch rübergehen in den nächsten Punkt schon ein bisschen, weil du gerade angesprochen hattest, das eine ist ja dieses langsame, sagen wir so, den langsame Kaufkraftfluss durch die Inflation, die ist gegeben, da habe ich heute auch einen schönen Satz gesehen in die Richtung, dass ja die Inflation kein Fehler des Systems ist, sondern die Inflation ist das System quasi. Also das ist nicht so, dass man sagt, das ist ein Fehler, sondern das ist ja

[00:18:09] wirklich so vorgegeben von den Zentralbanken und das ist ja gewollt so, also das heißt, es ist das System und das wird nicht weggehen. Also ich tippe, dass wir in zehn Jahren immer noch hier sitzen werden und da wird die EZB nicht gesagt haben, ach, Inflation auf null Prozent, das wird nicht passieren, weil es einfach auch in dem ökonomischen Denken, in unserem Wirtschaftsthema, im Finanzsystem einfach so integriert ist, dass wir sagen, wir brauchen zwei Prozent aus den gewissen Gründen, also Wirtschaftsankurbeln und so weiter, dass das nicht passieren wird. Aber wo ich so ein bisschen die Bedenken habe, und das ist schön, dass wir jetzt endlich ein Aber machen können,

[00:18:39] das haben wir in den letzten zwei Folgen nicht machen können, zu sagen, um da rauszukommen, musst du aber was machen. Das heißt, beispielsweise, wir sitzen jetzt, nimmst du das Beispiel, du hast jetzt den Arbeitnehmer A und Arbeitnehmerin B, die kriegen ja Gehalt ausgezahlt, den Euro natürlich, klar, sie müssen ihre Steuern in Euro zahlen, sie müssen ihre Miete in Euro zahlen und so weiter. Das ist ziemlich bequem, ich muss mich um nichts kümmern. Aber natürlich weiß ich, wenn ich mich damit beschäftige und das weiß, dann verliere ich halt eben über die Zeit eine gewisse Kaufkraft.

[00:19:10] Aber um da wegzukommen, muss ich etwas tun. Entweder muss ich mich mit Aktien beschäftigen, ich muss mich mit Gold beschäftigen, ich muss mich mit Immobilien beschäftigen oder ich muss mich halt mit Bitcoin beschäftigen. Aber das ist einfach eine Thematik, da muss ich Energie aufwenden, um rauszukommen. Also wie wenn du so einen, ich habe den schönen Fluss, der runter schwimmt und ich lasse mich mittreiben, aber ich will rauskommen, ja dann muss ich irgendwie entweder gegenschwimmen oder ich muss zur Seite schwimmen und rauszukommen ans Ufer. Und da muss man aber leider selbst tätig werden.

[00:19:39] Und da bin ich mir immer noch nicht hundertprozentig sicher, wann das kommt. Wahrscheinlich auch die Punkte, die wir gerade eben angesprochen haben, dass das dann kommt, wenn wirklich dann vorne dann der Wasserfall kommt und es runterfällt, dann muss ich es tun. Bisher ist es so, naja okay, ich kann ein bisschen runterschwimmen, das ist ja kein Problem. Aber dann muss man wirklich auch selber die Energie aufwenden und bei Bitcoin haben wir dann halt vielleicht die Problematik, dass es einfach von den Eigenschaften, von der Handhabung und so weiter dann doch zu stark gegen das schießt, was wir sonst besitzen. Beispielsweise Eigenverantwortung, die Selbstaufbewahrung

[00:20:08] ist etwas, was wir normalerweise in unserem aktuellen System eigentlich nicht mehr haben. Das haben wir glaube ich auch schon sehr, sehr häufig angesprochen, gerade im Thema Aufbewahrung. Wir können alles abgeben, wir müssen uns nichts mehr kümmern. Bei Bitcoin ist es der Fall. Wenn ich aber dann wiederum zu Bitcoin komme und sage, ich kaufe das jetzt beispielsweise über einen ETF in den USA oder ich halte es dann nicht selbst, sondern lass es bei der Börse liegen, dann habe ich ja dieses eine Problem weggenommen. Dann kommen wir aber wieder zu anderen Problemen, weil dann habe ich zum Beispiel die Problematik wieder, dass ich nicht die volle Kontrolle über meine Bitcoin habe.

[00:20:38] Dass es passieren kann, dass vielleicht die Plattform die Bitcoin ausleiht wiederum und dass es dann nachher dazu kommt, dass die Begrenztheit auf 21 Millionen ja eingeschränkt wird. Also Dinge, die wir nicht haben möchten und die ja Bitcoin uns eigentlich ermöglicht, also Bitcoin uns ermöglicht, dass wir es selbst halten können. Und da glaube ich leider, und das ist natürlich auch eine Zeitfrage, dass es schwierig werden wird, einen Großteil der Menschen in diese Richtung zu treiben, zu sagen, du hältst es deinen Bitcoin auch selbst bei dir und nutzt alle Eigenschaften Bitcoins.

[00:21:09] Und nach sechs Jahren Podcast jetzt fast ist es für mich immer noch die größte Frage, wie das funktionieren soll. Und für mich ist immer noch die Antwort, es wird nicht funktionieren. Leider werden wir in diese Richtung kommen, dass ein Großteil ihrer Bitcoin eben nicht bei sich selbst halten werden. Sie werden es bei der Bank halten, sie werden es bei irgendeinem Aufbewahrungsdienstleister halten, bei einer Plattform und so weiter. Da ist nämlich meine einzige Hoffnung, dass irgendwie irgendwann das System kommt und Kombinationen kommen, wo man das so gestalten kann, dass ich das sehr einfach machen kann, aber gleichzeitig trotzdem die Banken, Plattformen

[00:21:39] keine Zugriff drauf haben, wie auch immer das gestaltet werden kann. Das ist da an der Stelle meine einzige Hoffnung, dass wir in diese Richtung gehen. Werbung Wenn ihr noch auf der Suche nach dem passenden Anbieter seid, um eure Bitcoin zu kaufen, können wir euch uneingeschränkt die Relay-App empfehlen. Ihr wisst ja, häufig wirkt der Bitcoin-Kauf am Anfang sehr komplex, aber mit der Relay-App ist das sehr, sehr einfach durchzuführen. Ihr ladet einfach die App herunter, verifiziert euch sehr, sehr zügig und könnt dann umgehend mit zum Beispiel Sofortüberweisung direkt eure ersten Satoshis oder Bitcoin kaufen.

[00:22:08] Mit unserem Rabattcode BTC verstehen könnt ihr euch 10% der Kaufgebühren sparen. Alle weiteren Informationen findet ihr in den Show Notes. Und jetzt wünschen wir euch weiterhin viel Spaß bei unserer aktuellen Folge. Werbung Ende. Also wenn wir an dem Punkt sind, dann bin ich ein bisschen optimistischer. Oh. Weil insgesamt ist das Thema auf jeden Fall eine Hohlschuld. Egal was in der Finanzwelt. Niemand bringt es hier letztlich bei. Also jetzt sehr

[00:22:38] auf Deutschland bezogen. Niemand bringt es hier bei. Aber wenn wir mit Schweizern reden oder mit Leuten aus Österreich, ist es auch nicht so gut. nicht so gut bestellt um die finanzielle Bildung. Also es ist auf jeden Fall eine Hohlschuld. Wenn wir aber mal an dem Punkt sind, dass Leute Bitcoin als gut begreifen, um Kaufkraft zu erhalten. Was ja ein super weiter Schritt ist. Aber wenn wir da sind, dann bin ich zu 100% bei dir. Sie werden definitiv anfangen mit ich mache es mal in Form

[00:23:07] von einem ETF oder ich lasse es mal auf irgendeiner Börse liegen. Aber wenn wir da sind, dass das im Mainstream angekommen ist, sprich, dass es so verbreitet ist, du sagst es ja immer, du würdest dir wünschen, dass es so ist. Ja klar, habe ich Bitcoin genauso wie ich einen ETF-Sparplan habe. Wenn wir an dem Punkt sind, dann ist das ja sehr verbreitet in der Gesellschaft. Also hat die Gesellschaft letztlich durchdrungen bis in die letzten Ausästelungen. Und dann, glaube ich, macht es sehr viel schneller eine Runde. Also sehr viel schneller

[00:23:37] die Runde, wenn zum Beispiel was passiert wie mit FTX. Sprich, dass da irgendeine Börse pleite geht oder Schindlut ertreibt oder Paper Bitcoin hat. Ich glaube, das macht dann relativ schnell die Runde, weil es dann viel mehr in der Öffentlichkeit steht. Bitcoin ist bisher so ein komplettes Nischenthema. Das ist eine Bubble innerhalb der Finanzbubble. Interessiert eigentlich niemand. Also sehr winzig. Aber wenn Bitcoin wirklich überall in der Gesellschaft angekommen ist und dann heißt es hier, Börse XY hat gesagt, sie hat keine

[00:24:07] Paper Bitcoin, sie wurde ständig reviewt von irgendwelchen Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfern und was weiß ich und trotzdem ist es passiert, dann glaube ich, ist das ein Thema, das die Leute wachrütteln wird. Das ist dann natürlich sehr schade für die Leute, die die Bitcoin auf den Börsen gelassen haben. Aber ich glaube, dann ist es nicht so eine Randerscheinung, dass es irgendwie so ein paar dubiose Internetleute treffen wird, sondern dann halt wirklich, möglicherweise, keine Ahnung,

[00:24:36] die Oma aus der Nachbarschaft und mit solchen Leuten hat die Gesellschaft dann schon relativ Mitleid und damit das aufgegriffen, könnte ich mir vorstellen oder würde ich fest von ausgehen, medial und ausgetreten und was alles schief ging. Wie mit Wirecard. Wirecard wäre auch so ein Megaskandal. Und dann glaube ich, wird es zu einem Umdenken führen, bei nicht allen, aber bei vielen. Gegenargument? Das ist schön, das sind wir nicht mal nicht einer Meinung. Geh auf die Straße

[00:25:06] und frag die Leute, ob die Einlagensicherung funktioniert auf ihrem Bankkonto. Ja. Das ist für mich so ein, nein, nein, aber das ist für mich so ein Punkt, weil du gerade gemeint hattest, es kommt wieder in die Öffentlichkeit, jeder von uns hat ein Bankkonto und die meisten wissen, dass es eine Einlagensicherung gibt, aber wir wissen beide, dass die nicht funktionieren wird. Das wissen alle. Also sollte man eigentlich wissen, aber die meisten glauben immer noch funktionieren und die gibt es bei uns zwar, aber die wird nicht halten. und das ist für mich der Punkt wieder, dass, also ich hoffe, dass es so ist,

[00:25:36] wie du es gesagt hast, dass es halt, ich glaube auch, dass es mehr wird und dass es auch mehr Menschen dann machen werden, aber ich habe leider die Befürchtung, dass da ganz viele Menschen einfach so diese Scheuklappen aufsetzen und da sind so viele Dinge da, die, man kann ja so viele Beispiele gerade nennen, die Inflation, die ist da, sieht aber irgendwie keiner. Renten, Rentensystem funktioniert nicht, haben wir auch mal eine ganze Folge drüber gemacht, ist auch egal, guckt man sich an, glaubt da geht einer auf die Straße, natürlich nicht und deshalb glaube ich so, ich hoffe es, dass die Leute aufwachen, ich würde es mir jetzt ja auch wünschen, dass man sagt, ja übrigens, Entschuldigung, diese Einlagensicherung, von dem ihr auch uns

[00:26:06] immer sagt, dass es funktioniert, wie soll das rein rechtlich funktionieren und auch rein mathematisch funktionieren und ja, da bin ich nicht hundertprozentig dabei dann, aber ich lasse mich auch gerne positiv verraschen, ich würde es mir wünschen, dass man vielleicht so ein Aufwachen hat, es geht ja nicht nur um Bitcoin selbst, sondern einfach so ein Aufwachen zu haben, hey übrigens, es gibt auch noch andere Möglichkeiten in diesem System, dass du wieder Selbstverantwortung übernehmen kannst, das kann sich ja auf ganz viele Dinge wieder übertragen, zu sagen, hey, jeder ist für sich selbstverantwortlich, natürlich, sowas wie Soziales, dass man Absicherungen hat,

[00:26:36] ist was anderes nochmal, aber du kannst es in die Hand nehmen und kannst für dich sagen, das ist jetzt meins und das kann mir jetzt erstmal keiner wegnehmen. Ich würde es mir wünschen, aber irgendwie ist da, habe ich noch ein bisschen Bedenken, dass wir das, dass die Menschen dann auch aufwachen und merken, dass da was passiert ist. Die Einlagensicherung ist ein guter Punkt, das habe ich auch gerade so, aha ja, aber bei der Einlagensicherung, ich glaube, es ist für die, es glaube, es macht für die Menschen einen Unterschied,

[00:27:04] ob es das Bargeld betrifft oder ob es Assets betrifft und bis wir an dem Punkt sind, dass Bitcoin von der Masse der Gesellschaft als Geld akzeptiert wird, ich glaube, das dauert noch ein bisschen und wenn du die Leute, wenn du die Leute fragst nach der Einlagensicherung, da würde ich dir zustimmen, dass viele sagen, ja klar gibt es die, bis 100.000. Ich habe lustigerweise gelesen,

[00:27:33] dass es dann durchaus wieder streitig ist, ob man, wenn man jetzt in der glücklichen Situation ist, irgendwie 200.000, 300.000 Cash zu haben, wenn man die auf mehrere Banken aufteilt, ob das dann halten würde im Fall der Fälle, aber egal, ist ein anderes Thema, nichtsdestotrotz glaube ich, dass die Leute bei Bargeld da eher dieses Sicherheitsgefühl haben und davon ausgehen, dass das System schon halten wird. Sprich, dass die Banken da irgendwas etablieren,

[00:28:02] dass das funktioniert oder im Fall der Fälle, wir hatten es ja in der Folge mit dem Markus glaube ich, mit dem Markus genau von Bitbox davon, dass das letztlich kein Anspruch gegen den Staat ist, sondern letztlich nur eine Vorgabe, an die sich die privaten Banken halten müssen. Trotzdem könnte der Staat im Fall der Fälle ja einspringen und ich glaube, bei der Einlagensicherung bezüglich Cash sind die Leute sensibler und gehen deshalb davon aus, dass es hält, aber bei Bitcoin

[00:28:33] leider würde ich da eher sagen, dass die Leute Bitcoin nicht als Geld sehen, sondern als Asset und solange es als Asset angesehen ist, ist glaube ich, der Aufschrei recht groß, weil im Vergleich zu einer Aktie zum Beispiel hast du da ja, die Aktie ist meines Wissens nicht Insolvenzmasse, wenn dein Broker pleite geht, sodass Bitcoin an sich dann auch raus sein müsste, das ist eigentlich auch mal eine interessante Frage, also müsste man nochmal abklären

[00:29:01] und wenn es dann trotzdem weg ist, ich glaube, dann sind die Leute sauer, zu Recht sauer auch, aber das könnte so ein Aufwachmoment sein. Genau, es könnte natürlich auch sein, dadurch, dass du dich intensiv mit der Thematik auseinandersetzt, also beim Geld, also Cash, Geld oder Bargain, wie du gerade gesagt hast, hat ja jeder, wenn du mit Bitcoin beschäftigst, hast du dich irgendwie schon mal aktiver damit auseinandergesetzt und du besitzt es und dass du dann auch vielleicht genauer drauf schaust auf die Thematik mit der, okay, was passiert jetzt gerade und jetzt plötzlich, oh Gott, ist die Börse plötzlich weg

[00:29:31] und wie du sagst und das Wichtige, wenn jetzt einer zuhört und sagt, ja, aber das wird doch niemals passieren, leider gab es zu viele Fälle in den letzten Jahren und Jahren bei Bitcoin, dass es eben Plattformen genau das gemacht haben, natürlich gibt es jetzt gerade die Regulatorik wird das natürlich verhindern, soll das verhindert werden, weil man genau drauf schauen kann, aber schlussendlich ist immer wiederum die, ja, das Risiko vorhanden, dass wenn man seine Bitcoins selbst auf der Plattform hält, hat man eben das Vertrauen wiederum in diese Plattform, dass die da keinen Schindluder treiben am Ende

[00:30:01] und wenn es so ist, dann, aber es ist eine gute Frage, was du gerade gemeint hast, ob das dann auch dazu zählt, also bei ETFs ist ja genau das gleiche, ist ja auch nicht Insolvenzmasse, ist ja raus, aber bei Bitcoin, ich glaube es ist ein bisschen anders, aber wollen wir es nicht aus dem weiteren Fenster legen, da können wir auch gerne mal in einer anderen Folge mal genauer drüber sprechen und, aber es ist spannend, ich bin mal gespannt, wie es so weitergeht und es wird ja nicht so von heute auf morgen passieren, sondern es wird ja ein ganz Schritt für Schritt für Schritt sein und vielleicht werden wir es auch gar nicht richtig mitbekommen, ich meine, wir wissen jetzt selber auch nicht, wie viele Leute ihre Bitcoin auf einer Hardwallet besitzen oder das haben oder eben an einer Plattform,

[00:30:31] aber Tendenz ist ja natürlich eher mehr auf einer Plattform und das führt mich auch, wenn du nichts dazu zuzufügen hast, habe ich noch den nächsten Punkt dabei, nämlich dann, weil wir auch darüber gesprochen hatten, ob das dann dazu führt, dass eben diese ganzen großen Banken dazukommen oder auch Vermögensverwalter, entweder, dass die einerseits natürlich Bitcoin selbst zentral halten, ich meine, wir haben jetzt das große Thema mit Strategy und den BlackRock ETFs, die ja teilweise unter anderem bei Coinbase das Ganze aufbewahren,

[00:31:00] wo du so eine Art Honigtopf, Honeypot zusammenbauen kannst, wo ganz viele da geteilt sind, ist natürlich auf der einen Seite die interessante Idee dann, was passiert, wenn da wirklich was passieren sollte oder was kann Coinbase damit anstellen, wenn sie so viele Bitcoin besitzen und das andere ist natürlich dann auch, was passiert mit diesen ganzen Unternehmen, wenn die halt ganz viel Bitcoin kaufen und wiederum dann die Kleinanleger ja eigentlich hinunterfallen, weil wir gerade eher den Fall haben, Institutionen kaufen und der Normalo, in Anführungszeichen,

[00:31:29] interessiert sich 0,0 dafür. Und da haben wir natürlich dann, dann kommen natürlich die Kritiken wieder auf, okay, das gibt wieder das Gleiche wie im anderen System ja auch, die einen haben ganz viel davon und die kleinen können nicht davon profitieren, wobei man dann wiederum sagen kann, naja, es steht gerade jedem frei, Bitcoin zu kaufen. Also, es war vor fünf Jahren so, vor zehn Jahren so, es ist halt einfach auch eure Schuld, in Anführungszeichen, eure Aufgabe, Bitcoin zu kaufen, wenn ihr es haben möchtet oder was tun und ja, ich könnte jetzt verschiedene Ecken abbiegen, einerseits in den Preis, andererseits

[00:31:58] Zentralisierung ist eine Thematik. Ich würde kurz mal den Preis abbiegen, weil immer diese, auch Aussage häufig kommt, dass man sagen könnte, ja, wenn der Normalo nicht kommt, der Normalbürger, der Normalanleger, dann wird mit Bitcoin nichts passieren im Preis. Da bin ich aber der Meinung, dass man den Normalbürger gar nicht mehr benötigt. Der Bitcoin-Preis wird in Anführungszeichen automatisch in wenigen Jahren auf einen ziemlich hohen Preis schießen, allein nur, weil Banken, Fonds, Vermögensverwalter, Renten, Versicherungen und so weiter kommen werden, weil die einfach viel,

[00:32:27] viel mehr Kapital zur Verfügung haben. Das ist halt einfach eine Thematik, die man beachten muss und wenn das wiederum auf die 21 Millionen Begrenztheit trifft, sind das Preise, die wir einfach, das können wir uns noch nicht vorstellen, glaube ich. Und da braucht Frau Müller in der Volksbank nebenan jetzt gar keine Bitcoin kaufen, weil das macht gar keinen Sinn. Wiederum, um das Ganze dann den Bogen zu sparen zum Anfang, bedeutet natürlich auch wieder, dass das wiederum dadurch Bitcoin diesen Pull-Faktor wieder hinzufügt, Bitcoin-Preis steigt an,

[00:32:58] die Leute werden aufmerksamer, sie kommen dazu, weil sie sagen Rendite und dann haben wir hoffentlich vielleicht diese Thematik, dass Menschen jetzt schon auf Bitcoin aufspringen wegen dem Preis und nicht vielleicht ein paar Jahren aus dem Grund, weil sie es müssen durch Inflation und so weiter. Das würde ich mir halt wünschen, dass wir in diese Richtung gehen. Deswegen, um das kurz zusammenzufassen, würde ich sagen, diese Institution und das Ganze, was dazu kommt, wird automatisch schon ausreichen, dass der Bitcoin-Preis in Höhen geht, die wir uns, glaube ich, noch nicht vorstellen können. Ja, ich glaube auch, den Retail braucht man nicht.

[00:33:30] Zumindest braucht man den Retail nicht, dass der Preis stark ansteigen wird, einfach weil die Menge an Geld, die auf Bitcoin treffen kann, allein durch Versicherungen oder große Institutionen, ist einfach unfassbar, wie viel Kapital da liegt, das letztlich, wenn wenn es durch die Schleuse geht, dann ganz erhebliche Auswirkungen haben wird. Hinsichtlich Herdenverhalten ist es aber so, dass das ja dann auch wieder was ist, was Bitcoin in gewisser

[00:33:59] Weise legitimiert. Das heißt, du hast ja die Volksbankkundin eingesprochen, wenn die vielleicht mal dann ein bisschen genauer in die Unterlagen ihrer Lebensversicherung schaut und feststellt, hoppla, meine Lebensversicherung investiert ja vielleicht ein Prozent in Bitcoin, dann ist es ja auch was, was auf sie positiv wirkt. Und vielleicht wirkt sich das dann so aus, kann man natürlich darüber streiten, ob das Versicherungen dann weitergeben, dass vielleicht der Beitrag sinkt. Also vielleicht

[00:34:29] wirkt sich das dann mittelbar auch für die aus, die letztlich gar nicht in Bitcoin investiert sind. Wo sich es auf jeden Fall auswirkt, ist, dass der Preis steigt, wie du gesagt hast, und dass die Leute dann vielleicht anders darüber denken. Ich weiß nicht, wie viel Zyklen es noch geben muss, ist, dass den Leuten klar wird, Bitcoin ist volatil. Noch. Komm, sprechen wir vielleicht gleich noch drüber. Und geht aber in der Tendenz nach oben.

[00:34:59] Und das andere, was du noch aufgemacht hast, war ja die Ungleichheit. Ja, die ist auf jeden Fall vorhanden. Und die Ungleichheit des Fiat-Systems wird sich auch auf Bitcoin übertragen. Mit dem Unterschied, dass es für Bitcoin ja nie zu spät ist. Also klar schaut man, wenn man jetzt auf den Preis schaut, ich weiß gar nicht, sagen wir 75.000 Dollar. Natürlich wäre es cooler, wenn man bei 1.000 Dollar gekauft hätte oder bei 10.000, keine Frage. Aber es geht ja letztlich für den

[00:35:29] Einzelnen darum, die Kaufkraft zu erhalten und irgendwie in die Zukunft zu bringen. Und wenn das mein Ziel ist, dann kann ich auch gewinnen, wenn Bitcoin bei 100.000 steht oder 200.000 oder 300.000 oder in der Million irgendwann, wenn ich das erste Mal von Bitcoin höre. Und dadurch, dass Bitcoin eben so konzipiert ist, wie Bitcoin konzipiert ist, unterstellt, die Nachfrage bleibt nur gleich und wir beide gehen, ich denke, du stimmst wieder zu, davon aus, dass die Nachfrage eher steigt als nachlässt,

[00:35:59] wird der Preis weiter steigen. Und da ist noch gar nicht berücksichtigt, dass der Preis natürlich irgendwie steigt, weil die Fiat-Währungen an Kaufkraft verlieren. wenn wir den Aspekt ausklammern, wird der Preis steigen müssen, nur weil das Angebot abnimmt. Und wenn man noch dazu nimmt, dass die Nachfrage steigen wird, wird der Preis noch gewaltiger steigen. Und das wiederum heißt, auch wenn ich dann irgendwann bei 500.000 auf Bitcoin

[00:36:28] aufmerksam werde und mir denkt, ja 250.000 hätte ich da besser mal gekauft, habe ich aber nicht. Ärgerlich. Irgendwann, glaube ich, ist die Historie lang genug, dass die Leute dann trotzdem sagen, okay, dann ist es jetzt für mich soweit. Und die, ich weiß nicht, 1000x, 100x, 10x, das ist dann natürlich nicht mehr machbar innerhalb von relativ kurzer Zeit. Aber die Leute werden trotzdem noch profitieren. Und wenn sie das mal

[00:36:57] verstehen, dass sie profitieren, egal wann sie einsteigen, weil wir einmal ein System haben, das in der Tendenz Kaufkraft speichert und erweitert und auf der anderen Seite ein System haben, das in der Tendenz oder nicht in der Tendenz, das so angelegt ist, Kaufkraft über lange Zeit nicht gut zu speichern und auch das darauf angelegt ist, dann macht es hoffentlich Klick und dann werden die Leute, auch die Volksbankkundin, die du gerade angesprochen hast, wird dann trotzdem

[00:37:27] auf den Trichter kommen. Da bin ich dann auch wieder recht optimistisch, wenn wir an dem Zeitpunkt angekommen sind. Und ich würde da noch hinzufügen, also ich stimme dir da voll zu, weil du gerade gemeint hast, ob ich das Gleiche denke, aber ja, ich glaube die Nachfrage wird ansteigen wieder oder was heißt wieder, sie wird weiter ansteigen. Das eine ist der Preis, den du gerade angesprochen hast, was auf jeden Fall dann ziehen wird, warum man hingeht und auch einfach dieses Thema, ich möchte die Inflation schlagen, die ich gerade habe, also meine Kaufkraft in die Zukunft sichern und ich

[00:37:55] bin felsenfest, vielleicht das falsche Wort, das vielleicht zu heftig, aber ziemlich sicher, dass ganz viele Menschen irgendwann auch, vielleicht jetzt nicht die Privatperson, aber auch gerade Unternehmen und auch Anleger, die etwas größeres Geld unter ihrem Management haben, auch Bitcoin als in den Eigenschaften sehen werden. Einfach zu sagen, wie bei Gold ja auch, dieses ich kann es bei mir selbst halten, ich kann es digital versenden, es kann mir jetzt keiner erstmal wegnehmen, das haben wir jetzt leider in den letzten Jahren sehr häufig

[00:38:25] gesehen, auch auf Datenebene, dieses alles, was ich bei jemand anderem Halt habe, kann mir tendenziell weggenommen werden, wenn er sagt zum Beispiel, Manuel, das was du gerade gemacht hast, ist nicht mehr so, das was ich möchte, meine Werte, dann friere ich jetzt mal einen Teil davon ein. Also ich glaube, dass das einerseits auf Staatenebene, Unternehmensebene, aber auch Privatpersonenebene ankommen kann und dann ist es wiederum noch ein weiterer Grund dafür zu sagen, dann ist auch der Preis egal, weil mir geht es ja nicht um den Preis, sondern mir geht es überhaupt um die Möglichkeit, etwas bei

[00:38:54] mir zu halten und wenn ich nachher sage, ich habe jetzt ein gewisses Geld angespart und ich möchte es aber bei mir halten, weil ich sage, es ist mir so wichtig, dass ich es bei mir halten kann oder wie du gerade eben angesprochen hattest, dass ich über die Grenze bringen kann, wenn ich gehen möchte oder ich vertraue dem Staat nicht mehr oder oder oder, es gibt ja dutzende Möglichkeiten, dann wirst du irgendwann Bitcoin einfach halten, unabhängig davon, ob der Preis jetzt bei 100.000 steht oder bei 500.000. Klar, nimmst du natürlich mit, die Kaufkraft, die noch ansteigt hoffentlich, weil der Bitcoin-Preis auch

[00:39:24] ansteigen wird in Euro gerechnet, aber die Eigenschaften selber spielen genauso eine große Rolle. Also wenn ich jetzt zum Beispiel sage, ich halte für mich Bitcoin, weil ich sage, ich vertraue meiner Bank nicht, ist es unabhängig davon, ob der Bitcoin-Preis jetzt bei 75.000 Dollar steht oder bei 100.000 Dollar, weil die Eigenschaft an sich bleibt genau gleich und ich kann mir vorstellen, dass wenn es da Klick macht, dann ist es halt irgendwann nicht mehr nur so ein jeweils einzelnes, sondern es ist wie so ein krasse Übergang und dann kann ich mir das schon vorstellen, dass es vielleicht schneller gehen könnte. Es gibt ja auch einen schönen Artikel von Parker Lewis, den wir

[00:39:53] auch immer schon zwei, drei Mal besprochen hatten, gradually, then suddenly, also erstmal langsam und plötzlich geht es schneller, weil es ist halt irgendwann doch ein Wechsel von einem System, vielleicht zum anderen Geldsystem und da spielen so viele Faktoren mit rein, wir können sie vorhersagen, aber ich glaube, dass es, es ist fast offensichtlich, dass diese Eigenschaften so da sind und ich glaube, dass die Menschen diese Eigenschaften benötigen irgendwann, wann auch das sein wird, ob das jetzt in fünf Jahren ist oder in zehn Jahren oder in zwanzig Jahren, keine Ahnung, kommen, dass da deswegen auch

[00:40:23] einige zu Bitcoin gehen werden und dass vielleicht der Preis so sogar ein bisschen Hintergrund geht. Werbung. Wir sprechen bei uns im Podcast ja immer wieder darüber, warum denn die Aufbewahrung bei Bitcoin so wichtig ist und für die sichere und langfristige Aufbewahrung eurer Bitcoin können wir euch die Hardwallet Bitbox02 aus der Schweiz empfehlen, denn durch die einfache Handhabung, die nutzerfreundliche Bedienoberfläche, den hohen Wert auf Sicherheit und vor allem auch den sehr, sehr guten Support ist sie aus unserer Sicht für alle Einsteiger und Einsteigerinnen, aber auch Fortgeschrittene wirklich sehr zu empfehlen.

[00:40:53] Und mit unserem Code BTCverstehen spart ihr fünf Prozent auf eure Bitbox02 oder Bitbox02 Nova. Und wenn ihr dann eure Sicherung, also die Wiederherstellungswörter eurer Bitbox vor Feuer, Wasser und anderen externen Faktoren schützen möchtet, können wir euch den Edelstahltresor von Cidor empfehlen. Auf diesen könnt ihr eure Wiederherstellungswörter einstanzen und sie dadurch langfristig schützen. Und auch bei Cidor könnt ihr mit unserem Code BTCverstehen fünf Prozent sparen. Alle Informationen zur Bitbox und zu Cidor findet ihr auch

[00:41:22] in den Shownotes. Und nun wünschen wir euch weiterhin viel Spaß mit unserer aktuellen Folge. Werbung Ende. Wenn die Leute die Eigenschaften benötigen, also wenn sie für sich zu dem Schluss kommen, zum Glück gibt es Bitcoin mit all seinen Eigenschaften, zum Glück kann ich Bitcoin nutzen, dann sollten sie aber auch konsequenterweise sagen, ich lasse Bitcoin nicht auf einer Börse liegen, oder? Also wenn es dann Klick macht, dann, um nochmal auf den Punkt vorhin zu sprechen zu kommen,

[00:41:51] dann sollten sie es ja auch abziehen. Genau, weil sonst hast du ja keine Möglichkeit. Also wenn ich sage, ich möchte Bitcoin haben wegen den Eigenschaften, weil ich es selbst halten kann, ja dann musst du es auch selbst halten, anders geht es ja nicht. Okay, dann sind wir da doch beide halbwegs optimistisch. Ja, richtig. Also ich glaube, man muss unterscheiden zwischen den, bei dem einen hatte ich jetzt eher die Person auf der Straße um die Ecke im Kopf, so der klassische Deutsche, der jetzt vielleicht mit dem Thema Finanz noch nicht so viel zu tun hat. Tagesgeld. Tagesgeld, genau sowas.

[00:42:21] Ich meine, nicht umsonst haben wir Billionen auf dem Tagesgeldkonto und sowas. Den hatte ich im Kopf in die Richtung, wo ich mir eher schwer tue, dass das passieren wird. Bei Menschen, die sich aktiv mit der Thematik Finanzen beschäftigen, auch global, gerade in gerade geopolitischen Themen, da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das dann schneller Klick macht als bei anderen. Ja, ja, also es wird auf jeden Fall, es wird nicht von heute auf morgen passieren und alle sagen, zum Glück ist Bitcoin da, das wird sich schon sukzessive durch die Gesellschaft durchziehen. Und je nachdem, wie weit man

[00:42:50] in die Zukunft springt, ist es wahrscheinlicher. Aber schauen wir mal. Ich habe die Hoffnung, dass es weniger der externe Zwang ist, sondern eher die intrinsische Motivation. Aber ich fürchte, dass es der externe Zwang ist, egal welcher. Was die Leute maßgeblich von Bitcoin abhält, das wäre mein nächster Punkt, ist ja das wahrgenommene Risiko. Und Risiko von außen bei Bitcoin ist, würde ich sagen, mit Abstand das größte Volatilität.

[00:43:20] Die Frage, ob Bitcoin-Staaten verbieten und so weiter, kommt irgendwann, wenn du dich mit Bitcoin beschäftigt hast. Aber am Anfang, würde ich sagen, steht die Volatilität als wahrgenommen, das Risiko. Ich habe ja gesagt, Volatilität noch vor ein paar Minuten. Und du meintest, ja, die Volatilität wird nicht abnehmen, wenn ich dich richtig zitiere oder richtig in Erinnerung habe. Und dein Beispiel war, vollkommen zu Recht,

[00:43:50] man sieht ja jetzt ein Gold mit einer, ich habe es leider nicht geschaut vor dieser Folge, aber bei einer unserer letzten Folgen war es noch Faktor 23. 23, was die Marktkapitalisierung anbelangt. Also ein gewaltiger Unterschied. Kleines Speedboot im Vergleich zu einem Containerschiff im Endeffekt. Und auch Gold hat eine wahnsinns Volatilität an Tag gelegt in letzter Zeit. Das ist ein gutes Argument. Würde dir was einfallen, was dagegen spricht? Also was spricht dafür,

[00:44:20] dass die Volatilität abnimmt? Ich glaube, wenn mehr Verständnis hinzukommt, was Bitcoin ist. Also ich glaube dann, wenn die Menschen verstehen, dass erst mal, dass man langfristiger denken muss, glaube ich, das könnte eine Thematik sein, dann auf jeden Fall der Punkt, dass man sagen kann, ich denke einfach nicht von heute auf morgen. Ich glaube, derzeit steigen ja so viele einigen in die Richtung, ja ich will ihm heute kaufen

[00:44:49] und morgen bin ich quasi reich. Und du nicht im Kopf nicht den Switch machst und sagst, okay, warum kaufst du es eigentlich langfristig? Das könnte ich meinen, dann können wir vorstellen vielleicht, dass wenn gerade, wenn diese Unternehmen kommen, Staaten kommen, Banken kommen, Vorverwalter, Versicherungen, dass die tendenziell regelmäßiger kaufen und die sowieso schon langfristiger denken und jetzt nicht so krass kurzfristig handeln. Auch da kann man natürlich jetzt wieder aber sagen, wenn die natürlich ein Portfolio haben mit gerne 5% Bitcoin und der Bitcoin-Preis

[00:45:19] steigt stark an, dann müssen sie Rebalancing betreiben. Das heißt also, tendenziell wieder verkaufen, um auf diesen prozentualen Anteil zu kommen. Aber das könnte ich mir vorstellen, dass es das helfen könnte. Einfach ein größeres Verständnis, eine langfristige Perspektive und dass mehr Menschen verstehen, welchen Wert beziehungsweise Preis für sie dann Bitcoin hat. Weil das ist glaube ich derzeit das größte Problem. Die wenigsten wissen überhaupt, die wenigsten könnten für sich jetzt gerade sagen, dieser Bitcoin-Preis ist niedrig und dieser Bitcoin-Preis

[00:45:49] ist hoch. Und das brauchst du ja irgendwie, um zu sagen, ich kaufe auch bei 70.000 US-Dollar, wenn ich im Kopf habe, dass das Ding in fünf Jahren bei einer Million steht. Dann ist es eigentlich ein Schnäppchen gerade. Und wenn ich da überhaupt nicht einordnen kann, dann entsteht diese Volatilität, dass man sagt, oh Gott, jetzt gibt die Panik wieder, ich steige jetzt aus und das könnte ich mir vorstellen, warum das so ist. Also ich denke, die Volatilität wird sinken. Wir hatten es ja in einer unserer letzten Folge über die Miner, wie die sich auswirken. Ich glaube, der Effekt,

[00:46:18] der wird zunehmend zu vernachlässigen sein. Einfach, weil sehr viel Bitcoin im Umlauf sind und das, was neu hinzukommt, wird sich letztlich kaum auswirken. Dann wird der Preis natürlich an Börsen gemacht und da ist die Liquidität maßgeblich. Und ich würde davon ausgehen, je mehr Player im Markt sind, desto höher ist auch die Liquidität. Weil es wird nie einen Zeitpunkt geben, es wird keinen Preis geben, wo du nicht irgendeinen findest, der Bitcoin kaufen

[00:46:47] oder verkaufen möchte. Ich kann es mir nicht vorstellen. Alleine uns auch. Auch du hast deinen Preis. Das ist ja der Punkt, oder? Klar. Also wenn du sagst, wenn man so ein ganz wilden Angebot bei dir ankommt, würde ich glaube ich jeder sagen, ja klar, für 100 Millionen kannst du gerne ein bisschen haben. Auch wenn ich den Euro nicht mag, quasi, so eine Art. Dann kann man mal ein paar Satoshi springen lassen für 100 Millionen. Nee, aber also es gibt ja auch verschiedene Motivationen. Vielleicht habe ich irgendwie im Kopf

[00:47:16] ein Haus zu kaufen oder ich will mein, wenn wir uns aus Deutschland mal verabschieden, ich will meinen Kindern eine tolle Schulbildung finanzieren. Es gibt ja auch andere Systeme, wo es letztlich nicht das staatliche Schulsystem gibt. Da braucht man Privatschulen. Sowas. Also es gibt ja alle möglichen Gründe, Bitcoin zu verkaufen, auch abseits des Preises. Aber was sich, glaube ich, maßgeblich auf die sinkende Volatilität auswirken wird, ist das, was du auch schon

[00:47:46] angesprochen hast, nämlich das dauerhafte Rebalancen der großen Player, wenn die im Markt sind. Weil als Kleinerleger ist es natürlich so, angenommen, du hast vor, weiß nicht, während Corona irgendwie mal 4000, 5000 Euro investiert, da war der Preis ja recht niedrig. Ich meine, war die Größenordnung, oder? Könnte hinkommen, ja. Also unter 10.000 auf jeden Fall, ja. Okay, sagen wir 10. Sagen wir 10, du hast irgendwie 20.000 über und sagst, okay, ich bin jetzt super mutig,

[00:48:15] 10.000 investiere ich in Bitcoin, ich mache den einen voll. Und die anderen 10.000, die lasse ich in meinem ETF-Portfolio liegen. dann ist es als Privatanleger halt so, wenn man durchhält, also durchhodelt, wenn du nicht ein astronomisch hohes Gehalt hast, wird es sehr schwer sein, auch nur ansatzweise das Verhältnis von 50-50 zu wahren. Und der Privatanleger wird wahrscheinlich in der Tendenz ein bisschen inkonsequenter rebalancen, wenn er sich

[00:48:45] überhaupt zum Ziel gesetzt hat, ich behalte das Verhältnis von 50-50 bei. Vielleicht sagt er auch einfach, den wollte ich voll machen, den lasse ich liegen, alles andere betrachte ich losgelöst davon. Aber institutionelle Anleger werden das nicht so machen. Die werden schon sagen, ich habe hier meinen Pool, meinen Korb an verschiedenen Assets, Bitcoin ist ein Bestandteil davon, sagen wir 10%, vielleicht auch nur 5%, vielleicht 15%, je nachdem, wie riskant, gemessen an der

[00:49:15] Volatilität, der jeweilige Asset-Manager seine Assets eben betrachtet. und dann würde das halt deutlich regelmäßiger und vor allem deutlich konsequenter rebalancen. Das heißt, mindestens einmal im Jahr, vielleicht zweimal im Jahr und das heißt halt sowohl nach oben als auch nach unten. Das heißt, wenn Bitcoin einbrechen sollte und die Position von 15% auf 7,5% schmilzt, weil Bitcoin halt 50% einbricht,

[00:49:44] ist ja auch nicht alles zur gleichen Zeit, dann werden, könnte ich mir vorstellen, diesen fallenden Kuss sehr früh sehr viele nutzen, um eben wieder ihr ursprüngliches Verhältnis herzustellen. Auf der anderen Seite, wenn Bitcoin dann nach oben ausbricht, werden sehr viele, auch wenn die Marktphase gerade eine ganz euphorische ist, wo der Privatanleger sagt, es geht weiter und tu the moon und jetzt erst richtig, dann werden die institutionellen Anleger sagen, jetzt muss ich verkaufen. Das steht in meinem Vertrag mit meinen

[00:50:14] Kunden. Ich muss es verkaufen und so ein bisschen auf die Bremse treten. Also ich glaube, sowohl nach oben als auch nach unten wirkt das institutionelle Kapital abfedern, nicht bremsend, aber abfedernd und in der Tendenz dürfte der Schwankungsbereich dann kleiner werden. Wahrscheinlich wird aber dadurch das Ganze auch wieder attraktiver für Privatanleger, weil du halt auch wieder die Leute dazu kriegst, die sagen, minus 50% in vier Monaten plus minus hatten wir jetzt. Das mache ich nicht mit.

[00:50:44] Aber wenn man dann eher in der Tendenz ist, vielleicht minus 35% in acht Monaten, dann ist man vielleicht eher dabei, weil das einfach subjektiv nicht so gravierend wirkt wie eben Kaufkraftverlust von 50% in vier Monaten. Ja, das ist halt die Frage, wie groß denn die einzelnen Spieler sind, die da mitmachen. Also welche Kaufkraft die beziehungsweise haben. Könntest du natürlich auch dagegenstellen, jetzt hast du vielleicht fünf, beispielsweise fünf

[00:51:14] von diesen Vermögensverwaltern, vielleicht auch Rentenversicherungen und so weiter, die genau das machen, was du gerade gesagt hattest, dass sie kaufen danach, wenn es runter geht oder verkaufen, wenn es hoch geht und das sind Ausgleichen. Jetzt hast du aber vielleicht jemanden dabei wie Michael Saylor und Strategy, die sagen, hey, alles unter 500.000 Euro Dollar ist für uns ein No-Brainer, wir kaufen alles nach, was geht. Und dann ist ja die Frage, wer ist stärker am Ende, also wer schiebt den Preis höher oder wer drückt den runter und deswegen vielleicht ist es auch am Ende einfach eine Frage der Zeit allgemein, wie sieht es dann,

[00:51:44] also jetzt derzeit wäre es wahrscheinlich noch einfacher, den Preis zu bewegen, auch wenn mehr verkaufen oder verkaufen. Was passiert aber, wenn wir doch mal eine Marktkapitalisierung haben, die halt vielleicht das Zehnfache von dem ist, was sie jetzt gerade haben, also die sich langsam so an diesen, du hast gerade eben das Containerschiff angesprochen, vielleicht an das etwas größere Schiff annähert, ob das dann passiert und was passiert, wenn dann wirklich noch ein paar dazukommen, die sagen, wir müssen ja erstmal mal eine Position aufbauen, das heißt, wir könnten ja vielleicht haben, dass am Anfang doch noch die Volatilität wieder ansteigt, weil mehr dazukommen, aber vielleicht

[00:52:13] langsdurch sie dann runter geht und das wird spannend und weil es halt einfach so viele externe Faktoren gibt, so viele Unternehmen, so viele Staaten möglicherweise auch und du weißt ja auch nicht, vielleicht ist es ja auch so, dass das Unternehmen sagt, am Anfang machen wir 5% und dann wird aber Bitcoin reifer, sie merken, Bitcoin ist interessanter, es ist spannender als Gold oder spannender als die anderen Dinge, die sie sonst im Portfolio haben, wir machen auch so 5% plötzlich 10%, das heißt, sie kaufen eine gewisse Zeit erstmal nur nach und solche Sachen, aber ich würde schon mitgehen, dass es tendenziell

[00:52:43] langfristig schon stabiler wird, ich meine Gold ist ja auch nicht so, dass es jetzt dauerhaft so instabil war oder volatil war die ganze Zeit, das war jetzt einfach die letzten Monate durch, warum auch immer diesen Hype, wo dann plötzlich die Leute wieder vor den Gold Verkäufern ja plötzlich anstanden in Reihen und das ist auch wieder vorbei, wo es plötzlich so einen Hype gab oder sie darum in diese Richtung ging, deswegen, ich bin mir nicht sicher, ich habe keine Ahnung, aber das ist das Schöne daran, dass wir nicht wissen, wo es hingeht, ich glaube aber, es bleibt auf jeden Fall,

[00:53:12] es wird niemals linear nach oben steigen, also ich glaube, das wird kurzfristig auf jeden Fall nicht passieren, weil wir einfach zu wenig Ahnung davon haben und da kam mir der Gedanke, weil wir gerade eben darüber gesprochen hatten mit dem, dass die Menschen einschätzen können, wie denn der Preis sich bewegt, ich hatte jetzt im Freundeskreis irgendwie gefühlt, jeder weiß, dass Bitcoin fällt oder wo es gerade steht ungefähr und wenn ich sage, ey wir stehen gerade bei 60.000, 65.000 Euro, dann wissen ganz viele, ah aber das ist ja unter dem, was wir sonst hatten, aber wenn wir jetzt mal eine Umfrage machen würden

[00:53:42] und sagen, ey wo steht denn eigentlich gerade der MSCI World in dem Preis, in Anführungszeichen, es gibt ja auch da einen Preis davon, ich glaube, das kann dir keiner beantworten, weil das nicht so richtig drin ist und das wiederum bestätigt meine These, wo ich ja sage, die meisten kaufen ETF, obwohl sie gar nicht wissen, worum es da eigentlich genau geht, sie wissen, da sind irgendwie 2000 der größten Unternehmen weltweit drin, tendenziell wird das 7% im Jahr steigen durchschnittlich, da lege ich mal ein bisschen Geld rein, in den Sparplan, aber mehr auch nicht, da guckt kaum einer drauf,

[00:54:11] ob das runter oder hoch geht, aber wir sind bei Bitcoin so unfassbar krass auf diesen Preis fixiert, nicht nur wir, also in dieser Bubble, sogar die anderen, ich nenne es mal einfach die anderen, die sich nicht so aktiv mit Bitcoin beschäftigen, die umso mehr sogar noch, wir sind so fixiert auf diesen Preis und das mal abzubauen und diese Veränderung reinzubringen, zu sagen, hey, guck doch nicht immer nur auf diesen Preis, und dann guck doch mal, was denn langfristig das Ganze bedeutet, nicht umsonst gibt es immer noch diese blöden Artikel, jetzt ist so Bitcoin vorbei, wo ich mir denke, nee, warum soll das denn jetzt

[00:54:41] nach 17 Jahren plötzlich vorbei sein, es ist doch nichts passiert, da, Bitcoin-Preis gefallen, aber es ist noch nicht auf Null und das wird auch nicht morgen passieren, aber das ist eine Änderung im Kopf, die glaube ich nicht einfach ist, weil halt einfach Bitcoin so sich eingebrannt hat quasi, da ist ein Preis, der muss steigen und dann haben wir 100.000 und das ist das Einzige, was so richtig raussticht und bis das weg ist und bis man da an diese Eigenschaften hinkommt, das kann leider, leider eine gewisse Zeit dauern auf jeden Fall. Das war dann

[00:55:10] wahrscheinlich ein Freundeskreis, mit dem du, oder ich frage anders, war es ein Freundeskreis, mit dem du dich intensiv austauscht, die wussten, dass es jetzt abwärts gegangen ist? Also vielleicht, ich frage nur deshalb, weil man vielleicht ja auch gerade bei sowas wie jetzt, du machst einen Bitcoin-Podcast, könnte ja auch, könnte man sich ja auch davor überlegen, mal gucken, weil ich sehe Jonas mal wieder seit einem halben Jahr, was macht denn eigentlich Bitcoin? So,

[00:55:39] um da mal anzuknüpfen und dann schaut man da ja nach. Also wird schon ein Freundeskreis sein, mit dem du dich inniger austauscht. Ja, ja klar, aber nicht jetzt, nicht aktiv über Bitcoin direkt, aber es war, es ist das Gefühl, dass sie es trotzdem auf dem Schirm haben, was da passiert eigentlich. Ja, weil ich hatte ein Ostern, das war jetzt aber nicht mein Freundeskreis, sondern mein familiäres Umfeld, da hatte ich ein Gespräch und habe dann gesagt, ja, ich weiß nicht, inwieweit ihr das verfolgt, aber Bitcoin ist jetzt gefallen, so um

[00:56:09] 50 Prozent und da war dann die Reaktion, oh, okay. Da habe ich gesagt, ja, ja, alles halb so wild. Also es ist noch nicht, ist noch nicht bei allen angekommen, erst recht nicht bei denen, die sich halt, ja, so mit Bitcoin befassen, wie es halt leider die Masse macht. Ja, ja klar, ich meine, das ist ja auch nur eine kleine Umfrage gewesen, in Anführungszeichen, das ist ja überall anders auch und, aber was für mich dann zeigt und das hatten wir in den letzten Wochen ja auch häufig, dass am Ende der Mensch einfach entscheidet,

[00:56:38] also du selbst, der jetzt zuhört oder der Unternehmer, der das macht oder auch der Vermögensverwalter oder auch der Rentenversicherungsverwalter ist nachher der, der entscheidet und die Technologie und die Daten, was dahinter steckt, ist das eine, aber am Ende muss die Emotionen stimmen, das Verhalten muss stimmen, du musst davon überzeugt sein und das ist es und das ist halt einfach unglaublich schwer vorherzusagen, wie sich Menschen entscheiden, weil wie wir ja festgestellt haben, Menschen sind einfach überhaupt nicht rational unterwegs und das macht es halt umso schwieriger,

[00:57:08] sich vorzustellen, weil wenn man das so wäre, könnte man sagen, ja, dann müsste eigentlich doch fast jeder schon verstehen, dass Bitcoin halbwegs interessant sein könnte. Aber es ist ja nicht der Fall. Ja, es ist nicht der Fall. Ich würde mir wünschen, wenn die Leute rational wären und sich damit auseinandersetzen würden, auf der anderen Seite muss man natürlich auch sagen, die Situation ist so, wie sie ist. Du wirst nicht alle von heute auf morgen da in die richtige Richtung aus unserer Sicht schieben können und für den Moment muss man halt auch, wenn man es jetzt mal

[00:57:38] ganz egoistisch sieht, dann auch akzeptieren, dass das halt ein unfassbarer Vorteil ist. Es ist schade, dass es viele Leute verschlafen oder nicht sehen wollen oder nicht wahrhaben wollen, was Bitcoin für eine Chance ist. Aber für diejenigen, die Bitcoin halt als das sehen, was es ist, beziehungsweise die die gleiche Wahrnehmung haben wie wir, ist es halt ein unfassbarer Vorteil. Und das kann man ja auch dann, wenn man es aus der gesamtgesellschaftlichen Sicht mal rauszieht

[00:58:08] und sich nur auf sich konzentriert, ist es halt was, also ich frage mich schon, wie, und ich denke mir häufiger, wie verrückt ist es eigentlich, dass wir zufällig diesen Zugang haben, dass wir zufällig irgendwie offen genug waren, uns damit auseinanderzusetzen und die Möglichkeit haben, die wir jetzt halt haben, nämlich Bitcoin letztlich immer noch kaufen zu können, bevor es in aller Munde ist. Wenn es in aller Munde ist, habe ich ja vorhin gesagt, ich glaube,

[00:58:37] die Gesellschaft wird dauerhaft davon profitieren, aber für den Moment ist es halt einfach ein Wettbewerbsvorteil oder ein Wissensvorsprung, der so unglaublich ist. Wir haben es ja vorhin gesagt, wenn man jetzt nur auf den Preis schaut, während Corona, dann gab es das 4.000 oder 10.000 waren. Holt es mal auf, 4.000 oder 10.000 Dollar innerhalb so kurzer Zeit, wir sind jetzt bei 75, waren bei 120. Das ist, es ist Fakt

[00:59:07] oder es ist für die meisten faktisch ausgeschlossen, überhaupt da hinzukommen. Also wie verrückt ist das? Und wenn du jetzt noch ein paar Jahre weiterspringst und wir wirklich mal bei 250, vielleicht 500.000 Euro sind, das ist ein unfassbarer Game Changer in materieller Sicht und das ist bedauernswert, dass es halt die Leute, die es am meisten benötigen, wahrscheinlich eher am spätesten verstehen werden. aber da tun wir unser Bestes,

[00:59:37] um da ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Ich fände es schön, wenn es anders wäre, aber ist leider nicht der Fall. Genau und am Ende, weil natürlich jetzt wieder Kommentare kommen und auch Artikel schon waren, naja, am Ende werden wieder nur die Reichen profitieren. Es ist leider so, du musst Geld haben, Anführungszeichen, oder Vermögen haben, das du entweder hast, um Bitcoin zu kaufen oder es umschichten kannst. Es ist aber leider so, aber schlussendlich, und das ist, ich glaube, für mich das Wichtige, dadurch, dass Bitcoin das Werkzeug ist,

[01:00:06] was unabhängig von dem Preis ist erstmal, das du dir theoretisch auch verdienen kannst durch eine Arbeit oder Dienstleistung, werden schlussendlich, wie du gesagt hast, alle daran profitieren. Natürlich werden, wie immer die, die früher dazugekommen sind, am meisten profitieren erstmal, ist aber auch irgendwie legitim, weil das auch das größte Risiko dabei ist. Wenn wir jetzt mal den Artikel des Handelsblatt nehmen, die immer wieder sagen, Bitcoin ist tot, naja, dann hat der Typ, der aber auch vor fünf Jahren schon gekauft hat, das größte Risiko gehabt, dass es plötzlich noch unschießend auf null geht. Das hat die Person, die nicht dabei war bis jetzt, natürlich nicht. Das heißt also,

[01:00:36] irgendwie ist dann wiederum die Belohnung dabei und deswegen, ja, es ist schwierig und ich hoffe, das wird besser werden und wir kommen dazu, aber ja, deswegen, vielleicht als Abschluss an dich die Frage, weil wir jetzt bei einer Stunde sind, was ist dann dein Fazit, wenn man sagt, okay, jetzt haben wir die beiden Seiten angeguckt, wir haben einerseits die positive Seite eingeguckt und dann die negative Seite eingeguckt, was ist so dein kurzes Fazit, wie es denn jetzt in Zukunft weitergeht? positiv. Deins?

[01:01:07] Ich würde auch sagen, positiv, aber mit einigen Hindernissen, es wird auf jeden Fall, sagen wir mal so, es ist ein Weg nach oben, der aber auf jeden Fall, der holprig und steinig wird mit vielen Schlaglöchern und es ist nicht so, dass es ein ganz einfach entspannter Spaziergang oben nach oben ist, sondern eher so eine, so eine Klettertour, die nach oben geht und teilweise aber auch zwischendrin mal eine Schlucht dabei ist, wo man drüber springen muss, so kann ich mir das vorstellen. Also, ja, auf jeden Fall. Bitcoin wird es schwer haben, aber es wird sich durchsetzen, das würde ich mal sagen,

[01:01:38] als Ergebnis für mich jetzt erstmal. Auf jeden Fall, also ein Selbstläufer wird es nicht, aber nach allem, was wir jetzt angesprochen haben und auch in den Pro- und Kontrafolgen jeweils thematisiert haben. Ich glaube, die besseren Argumente sprechen dafür, dass sich Bitcoin durchsetzen wird. Ja, die Komplexität ist da. Ja, das Unverständnis ist da. Das Unverständnis ist vor allem auch auf regulatorischer Seite da, was wiederum die Leichtigkeit nimmt, was wiederum den Zugang für viele erschwert

[01:02:04] und für viele eben dazu führt, dass sie es dann doch nicht so nutzen, wie man es nutzen könnte, beispielsweise für Bezahlungen. Aber ich glaube, es setzt sich immer weiter durch. So steht der Tropfen, hüllt den Stein. Es wird lange dauern, aber unterm Strich wird es irgendwann an den Punkt kommen, das ist zumindest meine Überzeugung, dass es mehr Leute gibt, die positive Erfahrungen mit Bitcoin gemacht haben, als es Leute gibt,

[01:02:34] die negative Erfahrungen mit Bitcoin gemacht haben. Und dann ist das ja auch so ein selbstverstärkender Effekt. Wenn du jetzt irgendwie drei Leute fragst, die mit Bitcoin zu tun haben, ich weiß es nicht, zwei positiv, einer negativ, ich weiß nicht, wie die prozentuale Verteilung ist, aber wenn wirklich die Masse positive Erfahrungen gemacht hat, wenn die Masse sagt, du hast ja vorhin gemeint, wenn du einen auf der Straße fragst und der sagt, ja klar habe ich in Bitcoin investiert und ja, die Volatilität gehört dazu, aber ich weiß ja, was passiert,

[01:03:04] es kommt schon wieder. Wenn es so ein Selbstverständnis ist, ich glaube, dann ist es wirklich entspannt. Aber bis wir da sind, das wird lange dauern und wie du meinst, das wird steinig sein und holprig und viele Schlaglöcher und wahrscheinlich kommt noch die eine oder andere Flut dazu, aber es wird positiv ausgehen. Da bin ich überzeugt. Ja, perfekt. Ich glaube, das ist das perfekte Abschlusswort. Wir hätten auch noch fünf Stunden, glaube ich, reden können, weil es einfach ein großes Thema ist, aber man merkt, ich glaube, wir haben versucht, halbwegs objektiv auch einzuordnen.

[01:03:33] Das werden natürlich andere Personen im Bitcoin-Bereich, werden da wahrscheinlich ein bisschen noch optimistisch, in Anführungszeichen. Aber ich glaube, das ist falsch, weil es doch zu viele externe Faktoren sind und ich finde es aber nicht schlecht. Ich finde es auch spannend, einfach zu merken, okay, du bist dabei und wir werden es natürlich weiter verfolgen. Mal gucken, wo wir in fünf Jahren stehen und deswegen, ja, das glaube ich hat wieder viel, viel Spaß gemacht. Ihr könnt uns ja auch gerne mal bei YouTube in die Kommentare schreiben, was denn eure Prognose für die Zukunft ist, vielleicht für die nächsten Jahre oder schreibt uns auch gerne Mail, das macht ihr ja auch gerne. Deswegen nochmal vielen Dank dafür. Wir kriegen ja doch einige etwas längere E-Mails

[01:04:02] teilweise mit Gedanken von euch. Das freut uns immer sehr, da die Rückmeldung zu bekommen und auch einfach eure Einschätzung mal zu hören. Deswegen macht das gerne. Alle Kontaktinformationen findet ihr unten wieder wie immer in der Beschreibung und ansonsten würde ich sagen, erstmal vielen Dank an dich, vielen Dank fürs Zuhören, für alle fürs Zuschauen und dann sehen wir uns nächste Woche wieder zur neuen Folge. So machen wir es. Wenn wir was vergessen haben, schreibt es auch gerne in die Kommentare. Ich erinnere mich gerade noch, aber wir sind schon über eine Stunde, deshalb machen wir das Thema jetzt nicht auf.

[01:04:31] Du hattest noch AI angesprochen, das könnte noch ein Faktor sein, der sich gewaltig auswirkt und sollte noch was anderes untergegangen sein, schreibt es gerne in die Kommentare. Du hast richtig gemeint, wir können da noch drei, vier Stunden weiterreden, aber wir wollen das Ganze ja nicht überstrapazieren, deshalb hören wir es nächste Woche. Hat großen Spaß gemacht und bis dann. Bis dann. Ciao. Ciao. Noch ein kurzer Hinweis, die BTC Prag steht wieder vor der Tür. Vom 11. bis zum 13. Juni

[01:05:01] findet dort nämlich die größte Bitcoin-Konferenz Europas statt und in Prag erwarten euch wirklich spannende Vorträge, unter anderem von Michael Saylor, aber auch von vielen bekannten Stimmen aus dem deutschsprachigen Bereich und außerdem könnt ihr dort ganz viele Bitcoin-Unternehmen kennenlernen und euch natürlich auch mit anderen Personen aus dem Bitcoin-Bereich austauschen. Wenn ihr Zeit habt, können wir euch einen Besuch nur wärmstens empfehlen. Die Stadt Prag ist natürlich auch wunderschön anzuschauen und vielleicht sehen wir uns dann ja vor Ort und mit unserem Code BTCverstehen

[01:05:29] bekommt ihr außerdem einen Rabatt auf euren Ticketkauf. Alle Informationen und die Links dazu findet ihr natürlich wie immer in der Episoden- bzw. Videobeschreibung.