Episode 311 - Verhalten im Bitcoin-Crash: Haben wir Angst oder bleiben wir ruhig?
Bitcoin verstehen26. April 202600:57:17

Episode 311 - Verhalten im Bitcoin-Crash: Haben wir Angst oder bleiben wir ruhig?

In dieser Folge sprechen wir über den aktuellen Bitcoin-Markt und die Frage, wie wir persönlich mit Phasen von Unsicherheit, fallenden Kursen und starken Emotionen umgehen. Wir teilen unsere Erfahrungen aus den letzten Jahren und zeigen, welche Muster sich im Markt immer wieder wiederholen. Dabei geht es insbesondere um die Rolle von Angst, Zweifel und Panik und wie diese Emotionen Entscheidungen beeinflussen. Außerdem sprechen wir darüber, welche Fehler viele Anleger machen und was aus unserer Sicht hilft, langfristig einen klaren Kopf zu behalten und bessere Entscheidungen zu treffen.
 

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📋 TIMESTAMPS

(00:00:00) Einleitung & Rückblick Webinar

(00:03:38) Daten vs. Emotionen

(00:18:13) Bitcoins Zyklen & Preisvorhersagen

(00:23:48) Der emotionale Marktzyklus

(00:39:23) Unsere Erfahrungen mit Bitcoin

(00:45:57) Häufige Fehler & unsere Tipps

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🎵 MUSIK

[00:00:06] Hallo Jonas! Hallo Manuel! Nachdem wir, wir nehmen am 24. April gerade auf, vorgestern ein Webinar mit Marc Stein hatten, möchten wir die Gelegenheit nutzen für all diejenigen, die nicht dabei waren, unsere Erkenntnisse natürlich auch nochmal in Podcastform euch darzustellen, weil uns ist schon klar, dass nicht jeder irgendwie sich am Abend eine Stunde Zeit nehmen kann oder waren glaube ich fast eineinhalb Stunden mit dem Q&A hintendran. Hat echt großen Spaß gemacht.

[00:00:35] Meiner Meinung nach. Wie gesagt, das was wir dort zum Besten gegeben haben, wollen wir auch hier zum Besten geben, aber bevor wir rein starten, würde mich noch deine Meinung zu dem Webinar insgesamt interessieren, weil wir ja auch mit dem Gedanken spielen, möglicherweise mal einen Livestream zu machen. Wie war das für dich, so die Interaktion auch mit dem Chat dann am Ende? Ich muss sagen, es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Das war ja unser erstes Webinar in dieser Form dann und erstmal an dieser Stelle an Marc nochmal vielen Dank an Marc Steiner.

[00:01:03] Und es hat irgendwie sehr viel Spaß gemacht, weil er einerseits Input gegeben hat, bei ihm ging es vor allem um das Thema Onchain-Daten ja, für alle die nicht dabei waren, er hat darüber gesprochen, Onchain-Daten kann man bei Bitcoin ja schön darstellen, weil Bitcoin die Blockchain ja sehr transparent ist. Also welche Transaktionen werden durchgeführt, wer hat Bitcoin irgendwie verschoben, hat er bei uns ja auch schon mehrmals erklärt. Und wir haben dann so ein bisschen angefügt in die Richtung, ja okay, was macht man denn gerade in dieser Phase jetzt?

[00:01:27] Weil das eine waren die Daten und das andere sind die Emotionen und das Verhalten, was sich daraus wieder ergibt, weil wir ja doch häufig Nachrichten bekommen und auch wir das selber haben, dass ja doch irgendwie so diese fallenden Preise ja doch nicht ganz so spurlos an einem vorbeigehen. Und ich fand deswegen das so schön, weil wir am Ende noch so die Fragen hatten im Chat von den Personen, die dabei waren. Und da war ja wirklich von allem, was dabei ist. Es war von dem Quantencomputer wie immer, es ging aber auch darum, wie man mit dem Thema umgeht. Wenn man diese FOMO hat, wenn man diese Angst hat, okay, irgendwas zu verpassen oder man nicht ganz genau weiß, okay, wo geht so Bitcoin hin?

[00:01:56] Ich glaube, es waren so zwei, drei Fragen dabei, welches Potenzial Bitcoin noch hat. Das fand ich auch ganz interessant, weil ich glaube, dass es jetzt derzeit in der Phase oder vor allem in den letzten Wochen, Monate, wo es so runterging für viele der Gedanke, ja okay, war es das jetzt eigentlich und wird Bitcoin jemals wieder ins Plus kommen quasi? Und deswegen fand ich es so schön, dass wir mal wieder so ein bisschen Feedback bekommen haben, welche Fragen denn da so draußen rumschwirren quasi und in welche Richtung es geht. Und deswegen hat es sehr, sehr viel Spaß gemacht. Also so ging es mir auf jeden Fall in dem Punkt.

[00:02:25] Ja, ich fand es auch interessant, dass man den Chat, ist irgendwo eine banale Erkenntnis, aber der läuft ja live natürlich parallel mit. Und wir kriegen natürlich Rückmeldungen auch zu den Podcast-Folgen in Form von E-Mails oder YouTube-Kommentaren. Aber man hat ein Auge schon immer auf dem Chat gehabt und da habe ich mich darüber gefreut, muss ich sagen, dass dann halt doch der ein oder andere geschrieben hat, dass ihm der Podcast gut gefällt. Und ich wusste ja, in dem Moment sitzt gerade jemand tatsächlich auf der anderen Seite und hört uns gerade in dem Moment zu.

[00:02:54] Das fand ich cool. Also dieses Live-Format fände ich ganz spannend. Und lasst uns gerne mal wissen, wie ihr darüber denkt, ob ihr euch das vorstellen könntet, ob ihr da überhaupt Interesse dran hättet, mal so einen Livestream von uns mitzuerleben. Auch gerne mit Uhrzeit, weil wir haben schon den Tipp gekriegt von der Bekannten von Jonas, dass wir doch mal den Bitcoin Breakfast Club eröffnen könnten. Ja. Würde mich interessieren. Lass uns gerne wissen, wie ihr darüber denkt.

[00:03:21] Und jetzt würde ich sagen, fangen wir an mit der eigentlichen Folge oder hast du noch was, was du loswerden möchtest? Nee, wir glaube ich mit dem Anfang. Ganz entspannt. Okay. Sehr gut. Dann lege ich wieder los. Also ich habe auch den ersten Teil übernommen in dem Webinar. Deshalb würde ich nochmal anfangen. Im Endeffekt hast du ja gesagt, es war eine Kombination aus auf der einen Seite Onchain-Daten und auf der anderen Seite Emotionen.

[00:03:45] Und die, die den Podcast hier schon länger verfolgen, wissen ja, wir haben schon häufiger auch mit Psychologen gesprochen, weil wir das Thema Bitcoin, aber generell menschliche Handlungen halt sehr interessant finden. Und dafür muss man ja irgendwie in die Köpfe gucken und wissen, was geht da eigentlich vor sich? Warum machen Leute gewisse Handlungen, wo man dann objektiv drauf schaut und sagt, also rational war das nicht.

[00:04:09] Und für uns ist es halt schön zu sehen, dass die Onchain-Daten in gewisser Weise die Emotionen sichtbar machen. Also man sieht anhand der Onchain-Daten, wie Menschen handeln, aber du musst halt die Emotionen verstehen, um zu wissen, warum Menschen handeln. Und da haben wir dann drei Beispiele rausgezogen, zum Beispiel die Marktstruktur. Und da sieht man dann natürlich gut, wenn ich mir jetzt einfach nur den Preischart anschaue, geht es rauf oder runter?

[00:04:38] Sprich, ist man bullisch oder bärisch? Aber das sagt zum Beispiel noch überhaupt nichts über den Anlageerfolg. Also natürlich kann ich sehen, der Preis steigt oder der Preis fällt, aber die eigene Entscheidung darüber, ob ich jetzt in Bitcoin investiere oder nicht, ist ja vollkommen losgelöst davon. Und am spannendsten finde ich eigentlich, dass wir das Webinar und jetzt auch die Podcast-Folge zur aktuellen Zeit aufnehmen, weil gerade ist es ja so, dass der Preis wieder am Steigen ist.

[00:05:05] Und auch hier zeigen Onchain-Daten oder Daten generell natürlich den Trend, geht gerade wieder rauf. Aber was man damit macht, ist halt komplett losgelöst davon. Weil es gibt die einen, das sagst du ja auch manchmal mit einem Augenzwinkern, Bitcoin ist schon die ganze Zeit im Bullrun. Gibt keine Bärenmärkte. Bitcoin steigt einfach seit der Gründung immer weiter. Dann gibt es diejenigen, die sagen, ja es gibt diese Zyklen, es gibt diese Marktphasen und wir sind jetzt in einem Bärenmarkt.

[00:05:35] Und auch von denjenigen, die sagen, sie sind jetzt, wir sind jetzt in einem Bärenmarkt, das ist halt wieder diese Phase, wo es abwärts geht, da scheiden sich dann auch wieder die Geister. Weil dadurch, dass der Preis gestiegen ist, gibt es manche, die sagen, na der Bärenmarkt, der war jetzt da, aber ist jetzt vorbei. Jetzt wird es wieder vorwärts gehen. Und andere sagen, nee, ist jetzt doch wieder eine Bullenfalle. Sprich, es gibt halt innerhalb eines Bärenmarktes auch Marktphasen, wo man wieder gegenläufig sich bewegt preislich. Und es wird schon wieder abfallen.

[00:06:02] Und all das ist ja die subjektive Wahrnehmung der einzelnen Marktteilnehmer. Und das hat halt wenig zu tun oder das kann man nicht rauslesen anhand der Daten, das muss man interpretieren. Und diese Interpretation wiederum, die es halt maßgeblich durch die Emotionen beeinflusst. Und die Emotionen, habe ich ja schon eingangs gesagt, entscheiden halt über den langfristigen Erfolg oder Misserfolg. Und ich fände es halt ganz spannend, gerade weil jetzt der Preis steigt.

[00:06:31] Heute habe ich jetzt gar nicht geschaut, aber zumindest Mitte der Woche war es so, dass er noch gut am Steigen war. Sollte ja an sich eine eindeutige Interpretation möglich sein, ist aber nicht. Und das finde ich super spannend. Ja, vor allem genau das Beispiel wollte ich gerade auch nennen. Das war ja Mittwoch, als der Bitcoin-Preis sogar so knapp an den 80.000 sogar Dollar gekratzt hatte. Und wenn man dann auf Social Media unterwegs war an dem Tag, war plötzlich wieder so eine leichte Stimmung.

[00:06:58] Ich würde jetzt mal sagen, weil Social Media das einzige ist, wo Bitcoin quasi lebt, wo man Dinge mitbekommt. Und ansonsten ist es ja, es gibt ja, ich gehe ja nicht auf die Straße und plötzlich schreit mir einer ins Gesicht, hey, Bitcoin steht jetzt bei 80.000. Das wäre auch mal nett, wenn das passiert, aber so weit sind wir noch nicht. Dass du merkst, so diese Stimmung dreht dann relativ schnell wieder in Richtung, hey, cool, wir knappen jetzt an den 80.000, wir sind da drüber. Und das ist dann eigentlich egal, in welche Richtung du bist, weil ungefähr vor ein paar Wochen haben wir diese 78.000 auch geknackt oder die 80.000.

[00:07:23] Aber genau auf dem umgekehrten Weg und da war dann eher der Gedanke, oh Gott, jetzt geht es runter. Und das finde ich so interessant, das ist die gleiche Zahl, nur in einem anderen Umfeld, in einem anderen Trend. Beim einen ist es, oh cool, wir werden jetzt noch höher gehen. Beim anderen ist es plötzlich, oh nein, das war es jetzt zum Beispiel. Und das sieht man ja, und das hatten wir am Mittwoch mit Marc ja auch besprochen, diese Daten, die man beim Mark in den On-Chain-Daten sieht, das sind ja auch einfach nur Daten, die dastehen. Das sind zum Beispiel Transaktionen, dass irgendjemand Bitcoin bewegt hat das erste Mal wieder.

[00:07:52] So ein Zeichen dafür, okay, vielleicht hat er es jetzt verkauft oder hat sie verschoben oder hat eben die Hände gewechselt. Aber schlussendlich sind das alles Menschen, die Entscheidungen treffen. Jeder einzelne Datensatz, der da drin ist, ist ja kein Computer, das ist jetzt nicht irgendjemand, der das aus dem Nichts macht, sondern es ist ein Mensch, der jetzt entscheidet, okay, für mich ist Bitcoin jetzt gerade so, dass ich Geld verkaufen muss. Vielleicht sind meine Lebensumstände gerade anders. Ich sehe für mich gerade Bitcoin fallen, deswegen gehe ich jetzt schnell raus.

[00:08:20] Wobei, da fällt mir gerade eine schöne E-Mail ein von jemandem, der uns mal geschrieben hatte, wie das eigentlich sein kann, dass die ganze Zeit Menschen Bitcoin verkaufen, obwohl sich ja nichts geändert hat. Also warum das sein kann, dass jemand Bitcoin jetzt verkauft, obwohl man ja ganz genau weiß, es ist auf 21 Millionen begrenzt, ich kann es nutzen als digitales Zahlungsmittel und so weiter. Aber es sind so viele externe Faktoren, die wir einfach nicht kennen. Und dann schlussendlich, und du hast es ja gerade auch angesprochen gehabt, der Markt ist es halt am Ende, der entscheidet.

[00:08:45] Und dann gibt es halt so einen Trend, dann gibt es wie so einen Kaskadeneffekt, dass mehr Leute verkaufen wiederum. Dann gibt es Leute, die eben Bitcoin nicht so langfristig sehen wie wir, die möchten eher verkaufen. Und das finde ich so schön, weil am Ende, glaube ich, sind die Daten nett und schön, die kann man angucken. Ich finde es auch interessant. Aber schlussendlich entscheidet einfach das Verhalten der Menschen. Und das können wir leider, und das haben wir jetzt leider auch schon die letzten Jahre häufiger mit einigen Experten besprochen, das kann man einfach nicht vorhersagen, wie die Menschen reagieren darauf.

[00:09:14] Und deswegen, ich glaube, da kommen wir gleich auch noch darauf, spielen ja solche Narrative, so Storys, so Geschichten bei Bitcoin so eine große Rolle. Und ich finde das unfassbar faszinierend, wie man so eine Phase wie jetzt gerade wahrnehmen kann. Für die einen ist es der größte Punkt, zu sagen, ich habe jetzt nochmal die Chance, unter 100.000 einzukaufen. Und dann gibt es andere wiederum sagen, nee, das ist jetzt vorbei, Manuel Jonas, warum macht ihr den Podcast zum Beispiel noch? Ja, der Zug ist abgefahren, genau. Muss ich jetzt wieder an ein Gespräch denken, habe ich auch schon mal zitiert in Podcast oder drauf Bezug.

[00:09:45] Ich habe dann auch schon mal versucht, dass jemand mir gegenüber meinte, naja, jetzt ist der Bitcoin-Preis angestiegen auf über 75.000 Dollar. Das wird jetzt wohl nie wieder so weit sein. Einfach weil es dann, ja, der Preis ist weggelaufen scheinbar zum All-Time-High. Jetzt sind wir ja wieder da oder da gewesen. Zumindest in der Größenordnung. Und die Person kauft jetzt halt trotzdem nicht. Da haben wir auch schon häufig drüber gesprochen oder sind wir bei dem Punkt, den du gemacht hast.

[00:10:12] Scheinbar macht es einen riesen Unterschied, ob man eine gewisse Preisschwelle von unten nach oben kreuzt oder von oben nach unten. Und obwohl der Preis an sich der gleiche ist und selbstverständlich auch die Rahmenbedingungen gleich sind. Du hast ja auch gerade angesprochen, dass es keinen Sinn ergibt eigentlich, Bitcoin dann nicht zu kaufen, nur weil der Preis ein anderer ist, weil die Merkmale sind ja an sich gleich. Bitcoin funktioniert immer noch, ist immer noch nicht zensierbar, ist immer noch auf 21 Millionen begrenzt und so weiter und so fort.

[00:10:43] Und die Storys, die du angesprochen hast, die sind, würde ich sagen, maßgeblich dafür verantwortlich, dass Menschen letztlich so handeln, wie sie handeln. Weil Menschen sehr sensibel reagieren auf Storys. Das mögen wir einfach. Also man lernt auch viel besser, wenn du es irgendwie verknüpfen kannst mit irgendeiner Geschichte. Und das liegt meiner Meinung nach daran, dass Menschen halt nicht rational sind.

[00:11:09] Da gibt es ja auch ein ganz cooles Buch, das habe ich auch schon das eine oder andere Mal angesprochen, von Daniel Kahnemann, Schnelles Denken, Langsames Denken. Und das ist natürlich stark verkürzt dargestellt. Er meint aber, oder hat es auch nachgewiesen, wir sind den überwiegenden Teil unserer Zeit im Autopilotmodus. Also er unterteilt dazwischen zwei Systeme. Das eine ist ein analytisches System und das andere ist eher so ein reaktives. Und wir denken, wir würden die ganze Zeit in diesem super Analysemodus unterwegs sein.

[00:11:39] Sind wir aber nicht. Wir sind praktisch durchgängig in dem anderen System unterwegs. Und es ist auch erforderlich, dass es so ist, weil wir von den Reizen erschlagen werden würden. Davon abgesehen lernen beide Systeme. Aber also nicht, dass man es missversteht. Man hat natürlich nur eine Person im Kopf und die Systeme sagen auch nicht, okay, ab hier übernehme ich jetzt. Aber wir sind eben, um es bildlich zu sagen, regelmäßig in System 1 und sehr selten in System 2.

[00:12:09] Sprich sehr häufig im Autopilotsystem und sehr selten im Analysesystem. Wäre auch viel zu anstrengend. Und innerhalb dieses Autopilotsystems, das ist zumindest meine Ableitung daraus, ist es halt so, dass dieses System sehr gut anspricht auf Storys. Das heißt, wenn der Preis jetzt gerade fällt, können wir beide sagen, was wir wollen. Und der Hörer, der die E-Mail geschrieben hat, versteht es ja auch nicht, wieso die Leute denn jetzt nicht kaufen, wenn es günstig ist. Weil die Eigenschaften sind ja gleich geblieben.

[00:12:39] Wenn einer den Markt gerade so deutet oder seine Emotionen letztlich Angst und Panik sind, sprich, wenn er davon ausgeht, dass der Preis fällt, dann können wir beide sagen, es hat sich nichts verändert, lehn dich zurück, setz dich mit der Aufbewahrung auseinander, lass deinen Sparplan wieder laufen, was auch immer. Aber wenn der auf der Suche nach irgendwas ist, was seine Panik letztlich noch verstärkt, wie beispielsweise, scheiße, jetzt gibt es wieder dieses Quantencomputer-Thema.

[00:13:07] Dann springt man da halt extrem drauf an, während man rational halt sagen müsste, naja, die Quantencomputer-Thematik, die gab es schon vor fünf Jahren, wurde darüber gesprochen. Selbstverständlich ist es den Entwicklern bekannt, selbstverständlich gibt es Lösungsansätze, wir haben ja eine Folge dazu gemacht. Das soll nicht heißen, dass das kein Thema ist, im Gegenteil. Aber man kann das ja rational einfangen. Aber in diesem Autopilot-Modus ist man dafür halt nicht sonderlich empfänglich, sondern man reagiert halt letztlich nur auf das, was man vermeintlich wahrnimmt.

[00:13:36] Und das ist wiederum ein Umstand, der die Märkte in Extreme treibt. Also in Extreme nach unten, wenn sich die Angst und Panik breit macht, aber auch in Extreme nach oben, wenn dann halt die Gier einsetzt und man denkt, okay, jetzt aber wirklich alles, aber auch alles investieren, weil ich will den Zug ja nicht verpassen. Und diese Narrative, sowohl im Positiven wie Negativen, die lassen sich halt gut, meiner Meinung nach, durch Geschichten verstärken.

[00:14:02] Und diese Geschichten wiederum wirken nur so gut, weil wir eben emotionale Wesen sind und häufig in diesem Autopilot-Modus unterwegs sind und nicht in dem analytischen Teil. Ja, da würde ich für mich das Ganze zusammenfassen. Für mich ist es, vielleicht liege ich auch falsch, ist es das große Problem, dass man nicht langfristig denken kann und dass man für sich nicht versteht, was Bitcoin wirklich kann.

[00:14:28] Weil wir gerade darüber gesprochen hatten, der Bitcoin-Preis geht ja runter und es ist der gleiche Preis und alles bleibt gleich. Mir kam das Beispiel gerade, ich habe jetzt ein iPhone, nehmen wir das Beispiel iPhone, wir haben ein Handy. Das möchte ich unbedingt kaufen, weil ich das toll finde, das hat eine schöne Kamera, das sieht toll aus, das hat ein tolles Display. Und jeder normale Mensch, sagen wir mal so, das kostet gerade 1000 Euro. Und plötzlich sehe ich, hey, da gibt es jetzt ein Angebot, das kostet nur noch 500 Euro. Jeder Mensch, der das will, wird da plötzlich sich freuen und sagen, yes, endlich habe ich 50% Rabatt.

[00:14:58] Da gehe ich sofort hin und kaufe das. Aber bei Bitcoin ist es anders, da könnte man das ja tierisch auch so sagen, hey, da ist etwas, was ich für mich verstanden habe, weil es interessant ist, weil es wertvoll ist. Und für mich hat es einen höheren Wert als diese derzeitigen, sagen wir mal 100.000 Dollar oder 100.000 Euro. Und plötzlich fällt der Preis um 50%, dann müsste man ja eigentlich rational sagen, Achtung, warte mal ganz kurz. War man im Quantencomputer irgendwas? Ja, nee. Gibt es alle 10 Minuten noch einen Block? Ja, klar. Ist das Netzwerk noch intakt? Ja, klar.

[00:15:27] Sind alle 21 Millionen, die Grenze noch intakt? Ja, klar. Ja, cool, wow, ich kann jetzt plötzlich nachkaufen. Aber das geht eigentlich nur dann, wenn ich Bitcoin einen erstmal langfristigen Wert zuspreche und sage, okay, wenn ich jetzt kaufe, wie hoch ist mein Szenario? Und das hat der Markt ja so schön angesprochen, diese Szenarien denken. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Szenario eintritt, dass beispielsweise in meinem Zeithorizont von, sagen wir, 5 Jahren Bitcoin in 5 Jahren höher steht im Preis als jetzt?

[00:15:57] Das ist der Punkt, den ich brauche. Und wenn ich da sage, die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin in 5 Jahren 2031 höher steht als jetzt bei 80.000 US-Dollar ungefähr, ja dann ist es doch eigentlich klar, dass ich jetzt perfekt nachkaufen kann. Das ist alles super. Und der Unterschied zu dem iPhone-Beispiel ist, glaube ich, dass die Menschen bei dem iPhone die Funktionen sehen an sich, weil sie es nutzen können im Alltag. Ich kann damit telefonieren, ich kann Videos aufnehmen und so weiter.

[00:16:24] Und bei Bitcoin wird es halt für 99% der Menschen immer noch runtergebrochen auf den Preis. Das heißt also, ich gehe davon aus, dass die einzige Funktion, die Bitcoin für mich hat, ist, ich stecke Geld rein, Euro und am Ende habe ich mehr Euro raus. Wenn ich jetzt aber sagen würde, und ich glaube, das habe ich jetzt die letzten 3, 4 Folgen schon angesprochen, sagen würde, hey, Bitcoin hat auch Funktionen für mich, die unabhängig sind von dem Preis möglicherweise, dann ist es egal.

[00:16:45] Und deswegen glaube ich, um das runterzubrechen, weil du gerade das mit diesem automatischen Modus angesprochen hattest und dieses Nicht-Nachdenken und diese Panik geraten, für mich ist es wirklich runtergebrochen. Man muss langfristig denken und man muss verstehen, was Bitcoin kann und was Bitcoin macht. Weil ansonsten macht es für mich 0,0 Sinn, jetzt irgendwas zu verkaufen, weil wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass wie gesagt Bitcoin in 2, 3 Jahren nicht höher steht als jetzt? Und was machst du sonst mit dem Geld? Und da verstehe ich dann zum Beispiel den Markt teilweise auch nicht. Wie das dann sein kann?

[00:17:15] Und das kann ich mir nur damit erklären, dass sich ganz, ganz viele Menschen überhaupt gar kein Wissen aufgebaut haben in die Richtung, was ist dieses Bitcoin eigentlich? Ich habe das mal gekauft, ich möchte jetzt irgendwas kaufen damit in einem Jahr, hat nicht funktioniert. Ah, gehe ich lieber schnell raus, weil es ist ja vorbei bestimmt. Wir würden wiederum sagen, hä, es ist doch glasklar, das sind die gleichen Zyklen wie die letzten 17 Jahre auch, das muss man jetzt halt durch, das ist ein Bärenmarkt, bla bla bla bla bla.

[00:17:41] Aber ich glaube, wir sind da in einem völlig anderen Mindset, in einem völlig anderen Bubble drin als ganz, ganz viele Menschen da draußen. Deswegen glaube ich auch, die Leute, die uns zuhören, hoffe ich jetzt mal, die haben da einen anderen Blickwinkel auf Bitcoin als viele andere Menschen, die da draußen sitzen und sagen, Ah, jetzt habe ich mal Bitcoin gekauft, was gehört davon, hat nicht funktioniert, jetzt gehe ich wieder raus und lasse es mal. Also so kann ich mir nur irgendwie das Ganze erklären, dass es in diese Richtung geht. Ja, das ist interessant zu sehen, vor allem der letzte Zyklus ist interessant zu sehen.

[00:18:08] Wir haben ja vor kurzem auch das Buch besprochen, das bullische Argument für Bitcoin und da ist er ja auch auf die Zyklen eingegangen. Und da war die Aussage, ja, diese Zyklen, die kennt natürlich jeder, sie könnten auch eingepreist sein, Aber dadurch, dass immer wieder neue Menschen dazukommen, gibt es halt doch noch genug, die das noch nicht durchlebt haben und damit bleiben die Zyklen letztlich intakt. Getrieben durch die neuen Leute, getrieben durch die Neugier und getrieben durch die Panik, die sich dann halt wieder breit macht.

[00:18:37] Und jetzt ist es ja so gewesen, dass wir in diese Euphoriephase gar nicht reingekommen sind. Und da hat der Marc auch einen coolen On-Chain-Indikator gezeigt, der verbildlicht hat, dass wir an sich noch ein bisschen Luft nach unten haben sollten. Aber genauso auch bei dem Peak gezeigt hat, dass wir in dieser extremen Überkaufsphase gar nicht drin waren. Also irgendwas hat sich verändert.

[00:19:06] Und in unserer Jahresrückblicksfolge, meine ich, haben wir ja darüber gesprochen, wie schlecht unsere Prognosen waren. Und haben ja gleichzeitig neue Prognosen wieder aufgestellt. Und ich meine, ich muss das nochmal reinhören, aber ich meine, ich hatte sowas gesagt wie, diese extreme Euphorie gab es nicht. Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass der Bärenmarkt auch nicht ganz so extrem wird. Weil es hätte für mich Sinn ergeben, dass man sagt, der Retail war nicht da.

[00:19:35] Aber der Retail ist letztlich der, der sich verhält wie sich halt Kleinanleger verhalten. Sind eher ängstlicher, weniger rational. Haben deshalb den Preis nicht getrieben. Aber der Umkehrschluss wäre für mich halt gewesen, wir fallen da noch nicht so tief. Weil genauso wenig diese übertriebene Irrationalität nach unten da ist. Und was ich im Kopf nicht zusammenkriege bis jetzt, ist, dass wir diesen Überschwang nach oben nicht hatten.

[00:19:58] Aber was die Downside anbelangt, also was den Kursrücksätze anbelangt, waren wir ja schon in einem deutlich spürbaren Ausmaß. Also es waren ja 50 Prozent. Und wenn doch die Retail-Investoren die sind, die irrational nach oben handeln, dann müssten es ja auch die sein, die irrational nach unten handeln.

[00:20:18] Und dadurch, dass die Retail-Investoren weniger da waren, als man es gedacht hätte, also unterstellt es stimmt, dass es diesen positiven Ausschlag nicht gab, weil die Retail-Investoren nicht da waren. Dann hätte es ja an sich nicht passieren dürfen, dass wir so extrem abstürzen.

[00:20:32] Das heißt, obwohl der nicht vorhandene Retail, sondern die Profis, die großen Investoren maßgeblich dabei waren, den Preis zu treiben, müssen es dann auch die gewesen sein, die maßgeblich dafür verantwortlich waren, dass der Preis gefallen ist. Und an sich sollte man ja meinen, dass gerade die ihre Emotionen im Griff haben und dann nicht Panikverkäufe tätigen. Aber klar, es gab noch Wale und ganz uralt Langzeit-Investoren, die auch verkauft haben.

[00:21:02] Das stimmt, da gab es auch Abwärtsdruck von der Seite. Aber an sich müssen da auch, so ist zumindest meine Wahrnehmung, professionelle Anleger irgendwie kalte Füße bekommen haben. Oder zumindest Privatanleger mit so tiefen Taschen, dass sie halt nicht mehr als Retail-Investoren zu betrachten sind. Anders kann ich es mir nicht erklären. Werbung Wenn ihr auf der Suche nach dem richtigen Bitcoin-Anbieter für euch seid, können wir euch uneingeschränkt die Relay App empfehlen.

[00:21:29] Neben vielen weiteren Funktionen gefällt uns insbesondere die Möglichkeit, dass der Preis beim Kauf fixiert wird. Das heißt, wenn ihr beim Kauf einen Bitcoin-Preis von 70.000 Euro seht, kauft ihr auch Bitcoin zu dem Preis von 70.000 Euro. Und mit unserem Rabattcode BTC verstehen könnt ihr 10% auf eure Gebühren sparen. Alle Informationen zu Relay findet ihr unten in den Shownotes. Und nun wünschen wir euch weiterhin viel Spaß mit unserer aktuellen Folge. Werbung Ende

[00:21:57] Muss ja bei der Größe vom Markt auch irgendwann so sein, dass es ja, ich glaube die Privatanleger machen den geringsten Teil jetzt aus. Also wenn jetzt einer von uns einen 100-Euro-Sparplan hat und vielleicht 100 Euro da verkauft, das macht ja, das ist ja ein kleiner Pups im Wind quasi, wenn man es mal salopp aussagen sollte. Für mich ist es halt einfach, diese Erklärungsversuche, also wir machen das ja nie, also heute haben wir mal drüber gesprochen, aber ich denke mir immer, diese Erklärungsversuche, da irgendwas rein hinzupritieren, wo das jetzt herkommt und warum das der Auslöser war.

[00:22:25] Aber ich denke mir immer, erstens, es weiß niemand, es wird nie jemand wissen, weil das ist ein globaler Markt. Das ist also jeder, du musst dir vorstellen, da sitzen Menschen dran, die verkaufen oder auch Computer oder Algorithmen, die verkaufen. Und das ist ja nicht nur deutschlandweit, das ist weltweit. In einem Markt, der ziemlich groß ist und dass der 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche funktioniert. Wie willst du das erklären, was der Auslöser war? Wahrscheinlich ist es irgendwie alles. Du hast diese Zyklen, wo man drüber spricht, okay, dieser Vier-Jahres-Zyklus, das passiert ja sowieso immer wieder.

[00:22:54] Dann hast du irgendwelche globalen Dinge, die wir jetzt sowieso die letzten Monate haben, die globalen Konflikte. Dann hast du irgendwelche anderen Erwartungen, die nicht eingetreten sind. Wenn man zurückgeht, wahrscheinlich in die News-Seiten im letzten Jahr, da gibt es wahrscheinlich Dutzende Auslöser, wo sie sagen, das war es auf jeden Fall und das war es und das war es. Schlussendlich sind es wahrscheinlich ganz viele kleine Dinge, die dann dabei reinkommen. Und ich glaube auch, hier wiederum ist dieser Herdentrieb dann wahrscheinlich dabei.

[00:23:19] Wenn es irgendwann runtergeht, dann kommt dann der Nächste und Nächste und Nächste und glaubt, okay, jetzt muss ich auf jeden Fall raus, weil sonst geht es ganz runter. Und irgendwann beruhigt sich das Ganze auch wieder. Deswegen glaube ich einfach auch, dass es am Ende auch völlig egal ist, weil wir könnten auch zurückgucken 2017, was da passiert ist. Wir könnten auch zurückgucken, was 2021 passiert ist, warum es runtergegangen ist. Interessiert es niemanden mehr, weil es war halt ein Auslöser und das war es halt dann auch. Aber der Punkt mit den, ich würde schon gerne wissen, welche Personen denn eigentlich gerade im Markt noch dabei sind.

[00:23:49] Also das Gefühl ist so, Privatpersonen interessiert es gar nicht gerade. Also das merken wir mit allen, denen man spricht, ob das ein YouTuber ist, Podcast, wer auch immer, man merkt es an den Zahlen. Dass halt kaum, also eigentlich gar niemand Neues dazukommt. Das sagen alle, das ist ja auch schon ein Zeichen. Und ansonsten hat es sich glaube ich so ein bisschen stabilisiert gerade. Wir haben ja auch dann zum Beispiel, du hattest es ja in dem Webinar angesprochen, dieser emotionale Marktzyklus hattest du ja angesprochen gehabt. Den kennen wir ja auch, also die kennen die meisten ja, dieses klassische, man hat so den Optimismus, diese Kurve, die erstmal ansteigt.

[00:24:18] Dann geht es Richtung Begeisterung, Überschwank und dann kommt irgendwann diese Euphorie, dieser Peak. Und du hattest es ja so schön drin gehabt, das ist dann der Punkt des maximalen finanziellen Risikos. Weil da ist es dann so, alle glauben, sie wären reich. Alle denken, okay, jetzt habe ich es geschafft, jetzt kann nur noch nach oben gehen. Aber meistens ist es genau der Punkt, wo du eigentlich aussteigen solltest oder ihnen sagen solltest, jetzt mache ich mal langsamer und dann geht es ja runter, steigt, dann geht es dringendrünner Richtung diese Sorge, die Angst kommt dann dazu und irgendwann geht es ganz rund in die Resignation und dann bist du an diesem Boden angekommen.

[00:24:48] Und das ist natürlich dann der Punkt der maximalen Chance, wo man ja sagen sollte, hey, wenn du daran glaubst, dass sowas wie Bitcoin wieder ansteigen sollte und du bist jetzt ganz unten quasi, ist jetzt deine Chance wieder einzusteigen oder deinen Sparplan laufen zu lassen oder sowas. Und da sieht man ja, diesen Zyklus, den gibt es ja nicht nur bei Bitcoin, den gibt es ja überall gerechnet. Das heißt, es ist nichts Neues. Und ich glaube, da kommen wir nachher auch noch ein bisschen drauf. Es ist nicht das erste Mal bei Bitcoin, dass wir an dem Punkt stehen, wo wir jetzt gerade stehen. Und trotzdem tun ganz viele Menschen so wie, aber jetzt ist es wirklich vorbei.

[00:25:17] Also jetzt ist es komplett vorbei, obwohl wir bei 80.000 Dollar stehen, wo man sagen kann, hey, vor fünf Jahren Corona-Zeitanfang waren wir unter 10.000 US-Dollar. Was wollt ihr denn eigentlich haben? Also wo sollst du noch hingehen am Ende? Ja, wo sollst du hingehen? Kommt wahrscheinlich auf denjenigen an, den du fragst. Mich würde auch interessieren, wer noch dabei ist.

[00:25:38] Ich habe diese Woche auf Twitter gelesen, dass die institutionellen Investoren jetzt gerade irgendwie im Durchschnitt mit 10 bis 15 Prozent unter Wasser sind. Sprich, sie haben dann auch nicht verkauft, aber ihr Investment ist halt noch im Minus. Würde auch dafür sprechen, dass sie zumindest die Preise wieder sehen wollen. Aber ja, wir machen ja keine Analyse in der Form. Aber wenn einer da die Quelle gerade parat hat und es zufällig auch gelesen hat, könnt ihr es gerne in die Kommentare schreiben.

[00:26:06] Und die Marktphasen, die du angesprochen hast, das ist halt schon irgendwie der Oberwitz, dass das immer gleich ist. Also da gibt es halt diese, so eine geglättete S-Kurve im Endeffekt von oben nach unten und dann steigt es wieder oder so eine geglättete Welle. Und je nachdem, wie glatt du es ziehst, ist es halt wirklich immer und immer wieder so. Ich finde es gar nicht schlimm, wenn man jetzt sagt, man hat das Top verpasst.

[00:26:34] Wenn man für sich halt weiß, auf was man sich einlässt. Wenn man für sich weiß, ich kaufe Bitcoin nicht wegen des Preises, sondern wegen seiner Eigenschaften und auch der Werte, die Bitcoin verkörpert. Dann ist es mir ja relativ egal. Du hast ja auch gesagt, wenn ich heute weiß, in fünf Jahren ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Preis höher ist, dann kann ich sowas halt auch aussitzen. Also all diejenigen, die halt einen langfristigen Zeithorizont haben, denen ist das ja vollkommen egal, der muss man auch nicht verkaufen.

[00:27:04] Das Problem ist halt, die Leute, die frisch dazukommen, die regelmäßig in dieser Euphoriephase dazukommen, wenn wirklich jeder über Bitcoin spricht, die kennen das nicht. Und die wissen nicht, auf was sie sich einlassen. Oder wenn sie es wissen, dann überschätzen sie, wie es sich anfühlt. Wenn du mal, vielleicht sagst du, gut, jetzt scheint alles durch die Decke zu gehen, ich investiere mal 1000 Euro. Und dann sind aus 1000 Euro halt innerhalb von ein paar Wochen 500 geworden. Das mag niemand gerne.

[00:27:33] Und wenn du nicht weißt, was es damit auf sich hat und dass es irgendwo dazugehört, dann kommt man halt gar nicht in diese nächste Aufschwungphase. Und das ist, ja, also deshalb brechen wir uns ja jetzt schon bald sechs Jahre lang den Kopf darüber, wie man das hinkriegt, dass die Leute da ein bisschen irgendwie einen Zugang finden oder rationaler agieren oder zumindest nicht in Panik verkaufen. Aber, naja, was denkst du denn? Du hast ja auch schon angesprochen, es gibt von der Euphorie über die Angst in die Resignation.

[00:28:02] Wo stehen wir gerade innerhalb von diesem emotionsgetriebenen Zyklus? Ja. Also wir haben ja dann, das Top wäre ja theoretisch in dieser Theorie, wäre das die Euphorie gewesen, die du ja gerade angesprochen hattest und der Mark in den On-Chain-Daten ja auch gezeigt hat, dass wir die nicht so ganz hundertprozentig getroffen haben. Irgendwie war das so ein bisschen wie, wenn man oben so den Berg hochfahren möchte, aber irgendwie kommt der Gipfel nicht, sondern man geht vorher schon wieder runter quasi.

[00:28:27] Und danach kommt so die Verleugnung in die Richtung und dann kommt so die Sorge, Angst sind so die nächsten Punkte dann langsam. Und danach kommt dann schon langsam so die Panik und Kapitulation und Resignation ist das Ende dann. Ich glaube, und das hat der Mark dann in seinen Zahlen auch so ein bisschen dargestellt, dass wir uns eher so in dem Bereich Zweifel-Angst bewegen ungefähr.

[00:28:49] Glaube ich, dass wir noch nicht ganz unten sind, weil wir haben noch ein bisschen was vor uns auf jeden Fall, weil es noch nicht so, dass wirklich diese Panik da ist. Wir kennen das ja auch, ich weiß noch, so Anfang Februar, Anfang März, als Bitcoin so abgerauscht ist, kamen diese ganzen Artikel online vom Handelsblatt und Zeit und Co., wo es darum ging, Bitcoin ist jetzt vorbei. Man hat erst die Nachrichten bekommen.

[00:29:10] Ich kann ja auch sagen, wir hatten, ich im März war ein kleiner Vortrag geplant hier vor Ort und die Veranstalterin hatte mir dann geschrieben, dass sie doch gerne das absagen würde, weil ihr Ehemann im Handelsblatt gelesen hat, dass Bitcoin anscheinend derzeit nicht zu empfehlen ist als Anlage-Ding, so in der Art. Und das war für mich so ein Punkt in die Richtung, okay, wir sind immer noch an dem Punkt, dass die meisten Menschen nicht verstehen, worum es geht.

[00:29:36] Dass es genau jetzt die richtige Phase wäre, sich damit zu beschäftigen und dass man eben, vielleicht falsch gesagt, aber dass man sowas wie im Handelsblatt immer noch mehr vertraut als jemandem, der sich seit 10, also nicht wie wir 10 Jahren, aber einfach sich tagtäglich mit dem Thema beschäftigt. Also da haben wir diese Diskrepanz, wobei, da könnte man andere Diskussionen aufmachen, das ist, glaube ich, gesellschaftlich sowieso ein anderes Thema. Aber da war ich, da war das wieder der Punkt, wo man gemerkt hat, ah, jetzt kommt so eine Sorge auf.

[00:30:01] Und dann kriegt man auch so ein paar, zwei, drei Nachrichten von einer Freundin, Familie oder sowas und sagt, hey, was ist jetzt los, was passiert jetzt gerade? Aber dass man ganz unten ist in diese Richtung und die sagt, okay, ich steige jetzt komplett aus und das war es jetzt für Bitcoin, Bitcoin ist tot, das Gefühl habe ich noch nicht so richtig. Deswegen glaube ich so Angst, Zweifel, also gerade so am unteren Punkt, wo es so ein bisschen runtergeht in die Resignation, Kapitulation irgendwie schon, ja.

[00:30:26] Aber ich glaube, diese Phase jetzt gerade ist auch wahrscheinlich ein bisschen gefährlich, in Anführungszeichen gefährlich für viele, weil man jetzt so unsicher wird. Jetzt weiß man nicht so richtig, wo es hingeht. Jetzt hast du ja angesprochen, diese, wie heißt das, Bullenmarkt? Nee, Fallen, wie heißt es auf? Bullenfalle. Bullenfalle, genau. Dieses Ding, ah, jetzt sind wir wieder da, jetzt geht es wieder hoch. Und wahrscheinlich kann man sagen, ist es nur so ein Anfang und es kann natürlich genau den nächsten Monat wieder runtergehen,

[00:30:50] dass viele gar nicht wissen, wo sie jetzt gerade stehen, wie man sich jetzt verhalten sollte. Viele haben auch schon geschrieben, ich habe gar kein Geld mehr nachzukaufen, ich bin viel zu viel rausgegangen. Deswegen glaube ich, dass wir uns in diesem Bereich ungefähr bewegen derzeit, wo gar keiner so richtig weiß, wo oben unten ist und keiner weiß so richtig, wie man sich gerade verhalten sollte, glaube ich.

[00:31:08] Ja, das heißt, auch hier keine preisliche Analyse, aber das deckt sich, das war auch das Ergebnis auch von Marks On-Chain-Analyse, dass an sich noch ein bisschen Luft nach unten sein müsste. Das heißt, sowohl was die Historie anbelangt, hinsichtlich der On-Chain-Daten, als auch die Historie hinsichtlich der Emotionen, wie sie bisher waren in der Vergangenheit, es müsste noch ein bisschen abwärts gehen.

[00:31:34] Wobei man ja dazu sagen muss, diesen Ausreißer nach oben, habe ich ja vorhin gesagt, weder emotional, es gab keine Euphorie, noch hinsichtlich der On-Chain-Daten gab es nach oben auch keinen Ausreißer. Das heißt, möglicherweise ist es diesmal dann tatsächlich anders, vielleicht ist es abgekürzter irgendwie, man fällt dann doch nicht mehr so tief oder man kommt nicht in die Angst.

[00:31:57] Vielleicht macht es sich da dann doch ein bisschen bemerkbar, dass es emotional zumindest nicht so hoch und so tief zugeht wie bisher. Wobei Emotionen hauptsächlich durch den Preis auch bestimmt werden, also gerade FOMO auf der einen Seite und Panik auf der anderen Seite bis hin zur Resignation. Also ich bin gespannt, in fünf Jahren wissen wir mehr. In unserer Jahresrückblicksfolge wissen wir wahrscheinlich schon mehr. Zum Zehnjährigen dann.

[00:32:26] Ich denke mir halt immer, es gibt ja ganz viele Menschen, die versuchen das vorherzusagen und wenn es so einfach wäre, was vorherzusagen, würde es den Markt nicht geben. Dann würde ja nämlich nachher jeder so traden, wie er glauben würde oder wissen würde, okay, es passiert sowieso das und das. Dann würde es auch nicht mehr funktionieren. Und am Ende, der Gedanke kam heute Mittag, wir sind alle ganz frisch bei Bitcoin. Kein einziger hat in seinem Leben jemals sowas erlebt wie Bitcoin.

[00:32:53] Also natürlich gibt es Leute, die Aktien getradet haben, die Analyse mit Gold gemacht haben, schon seit Jahrzehnten. Aber Bitcoin ist halt Bitcoin. Bitcoin ist halt ein neues digitales, eine digitale Geldform, die begrenzt ist, die das erste Mal global gehandelt werden kann. Das ist dann völlig anderes als alles andere, was wir jemals gesehen haben. Kommt frisch auf den Markt. Die meisten Menschen haben gar keine Ahnung, was es ist. Und das willst du jetzt vorhersagen, wie das dann weitergeht. Also kurzfristig kann mir das keiner sagen, dass es funktionieren soll.

[00:33:22] Langfristig kann man natürlich Spekulationen oder beziehungsweise Szenarien aufbauen, dann geht das. Aber was ich wiederum glaube, und das passt sehr gut zu den Emotionen, dass Menschen einfach so im Leben Spannungen brauchen. Die brauchen irgendwie Interesse, die brauchen irgendwas Spannendes. Und ich hatte so ein schönes YouTube-Video zu gesehen, das können wir vielleicht auch verlinken. Da meinte er, eigentlich ist Bitcoin unfassbar einfach. Du setzt dich hin, machst einen Sparplan, lässt ihn laufen und dann lebst du dein Leben. Machst Sport, gehst arbeiten, um mehr Geld zu bekommen.

[00:33:52] Oder du beschäftigst dich mehr mit Bitcoin, damit du verstehst, was da Ganze passiert. Also eigentlich musst du dich um nichts kümmern. Das hatten wir jetzt auch schon mehrmals gesagt. Es ändert sich ja eigentlich nichts. Aber wir Menschen, und das hat er so schön gesagt, ich zitiere ihn mal in die Richtung, wie bei einem Spiel, wir suchen so Sidequests, so Nebenspielplätze, wo wir unbedingt irgendeine Mini-Aufgabe erledigen wollen. Also in die Richtung, ich muss wissen, wo morgen Bitcoin steht. Und ich muss jetzt heute wissen, warum der Bitcoin-Preis um 10% gefallen ist oder noch besser um 1% gefallen ist.

[00:34:21] Wir brauchen irgendwie, brauchen wir Power im Leben, wir brauchen irgendwas Cooles. Obwohl Bitcoin eigentlich unfassbar langweilig ist, weil es dir eigentlich ermöglicht, Geld in einem etwas zu sparen, was begrenzt ist, dass dir keiner wegnehmen kann und es selbst aufbewahrst. Und aber vielen Menschen, glaube ich, ist einfach zu langweilig. Deswegen kannst du auch YouTube angucken. Da geht es tagtäglich nur darum, warum hat das jetzt passiert? Warum hat Michael Ziller das gemacht? Und wie gesagt, es macht keinen Unterschied, ob das passiert.

[00:34:48] Und ich kann jeder angucken, aber schlussendlich kannst du deine Zeit auch für etwas Besseres nutzen, indem du zum Beispiel, würde ich jetzt sagen, ein Psychologiebuch liest oder über die Geldgeschichte mal liest oder liest, warum ist denn Gold interessant und wie passt Bitcoin da rein? Das finde ich viel spannender als alles andere, was so kurzfristig hin und her schwebt, weil am Ende ist es auch völlig egal. Wir können es eh nicht beeinflussen. Wir können es nicht beeinflussen. Du kannst am Ende nur Bitcoin kaufen oder verkaufen oder halten. Mehr kannst du nicht machen. Und das finde ich manchmal so ein bisschen schade, dass wir in dieser Welt dann so krass drin leben.

[00:35:21] Egal welchen Bitcoin-Preis ihr euch in Zukunft vorstellt, wenn ihr eure Bitcoin nicht sicher aufbaut und sie verliert, ist das am Ende alles egal. Eine der sichersten Möglichkeiten zur Aufbewahrung ist eine Hardware-Wallet und hier können wir euch seit Jahren bereits die BitBox02 aus der Schweiz empfehlen. Sie überzeugt durch einfache Handhabung, hohe Sicherheitsstandards und starken Support und mit der neuen BitBox02 Nova könnt ihr die Wallet jetzt übrigens auch ganz einfach mit eurem iPhone oder iPad nutzen.

[00:35:47] Und mit unserem Code BTCverstehen spart ihr 5% auf eure Bestellung. Wenn ihr dann zusätzlich eure Wiederherstellungswörter, beispielsweise der Bitbox, vor Feuer, Wasser oder anderen äußeren Einflüssen schützen wollt, empfehlen wir euch den Edelstahltresort von Cidor. Dort könnt ihr nämlich eure Wörter sicher einstanzen und langfristig schützen. Auch hier spart ihr mit unserem Code BTCverstehen nochmal 5%. Und wenn ihr unseren Code verwendet, unterstützt ihr gleichzeitig unsere Arbeit.

[00:36:14] Vielen, vielen Dank dafür und alle weiteren Infos und Links findet ihr wie immer unten in den Shownotes. Und jetzt wünschen wir euch weiterhin viel Spaß mit der aktuellen Folge. Werbung Ende. Ja, ich glaube es ist halt der Reiz der Leute, den Markt vielleicht doch zu schlagen. Also selbst wenn man gar nicht so denkt, wie kriege ich mehr Euro aus Bitcoin, indem ich taktisch klug investiere, sondern wie kriege ich halt möglichst viele Bitcoin für meinen Euro,

[00:36:41] indem ich taktisch und zeitlich möglichst klug anfange in Bitcoin zu investieren. Sprich nicht einen Sparplan, sondern halt eher dieser Einmalinvest-Gedanke. Und da kann man sich jetzt darüber streiten, funktioniert Market Timing oder nicht. Bei Bitcoin ist es zumindest so gewesen, dass es diese Zyklen bisher gab. Wir werden sehen, ob sie jetzt aufgebrochen werden oder nicht. Aber an sich ist es so, sobald mal ein Vorteil festgestellt ist,

[00:37:10] den man wiederholbar für sich ausnutzen kann, wird dieser Vorteil die Runde machen. Egal, ob derjenige, der auf den Trichter kam, das nicht für sich behalten kann oder ob relativ viele Leute dadurch, dass die Daten halt einsehbar sind, zu dem gleichen Ergebnis kommen. An sich ist es so, dass dieser Vorteil dann weg arbitriert wird. Und dann ist er an einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr da. Also zum Beispiel diese vier Jahreszyklen, dass man sagt,

[00:37:37] okay, Ende diesen Jahres, Oktober, sollte dann eigentlich der Preis wieder anfangen zu steigen, wenn man die Vergangenheit zugrunde legt und alles andere ausklammert. Aber eigentlich müssten dann die restlichen Markthernehmer sagen, ja, mag sein, dass das im Oktober abgeht, aber ich bin nicht 100% sicher, ob das so passt. Ich steige mal lieber ein bisschen früher ein, also vielleicht im September oder vielleicht auch schon im August.

[00:38:03] Und durch diese Handlungen der Markthernehmer, die versuchen, letztlich den Zyklus auszutricksen, verschiebt sich dieses Fenster halt immer weiter nach vorn, beziehungsweise wird gegen später immer weiter abgeschwächt, bis es irgendwann gar nicht mehr da ist. Und gerade sehen wir halt, dass es zum aktuellen Zeitpunkt zumindest doch noch vorhanden zu sein scheint, obwohl alles einsehbar ist.

[00:38:30] Da hat einer im Chat geschrieben, das liegt an den Wirtschaftszyklen. Und einfach mal Wirtschaftszyklen hingenommen, dass es daran liegt, dann stellt sich da ja aber auch wieder die Frage, woher kommt dieser übergeordnete Wirtschaftszyklus? Dann kannst du sagen, ja gut, dann liegt es halt an der Geldpolitik, aber woher kommt denn die Geldpolitik, die ja auch wieder versucht einzugreifen in den Markt, um ihn zu stabilisieren oder um ihn zu boosten oder um Rettungspakete auszuweiten

[00:38:58] oder Staaten, die irgendwie Geld brauchen für alles Mögliche. Also immer, wenn du eine Stufe höher gehst, stellt sich ja die nächste Frage, ja und warum ist es jetzt schon wieder so? Wieso passt es zeitlich zufällig schon wieder? Obwohl ja eigentlich die rationale Handlung darin bestünde, zu sagen, ich weiß, dass es sehr wahrscheinlich da und da passiert, also positioniere ich mich besser mal ein, zwei, drei Monate früher, nur für eine Weile der Fälle, dass ich mich irre.

[00:39:26] Ja, das sehen wir ja bald bei der österreichischen Schule, die auch immer wieder sagt, wir können das Handeln der einzelnen Person einfach nicht vorhersagen, weil es so viele Menschen sind. Irgendwas Übernatürliches, da sind wir jetzt angekommen. Das legt nicht mal in den Mund. Nein, aber das ist echt faszinierend und wir hatten ja auch dann eine Folie drin, was wir dann in den letzten neun Jahren mitgenommen haben, weil das passt ja perfekt dazu. Und da hatten wir einfach mal geschaut, weil ich bin 2017 eingestiegen bei Bitcoin, das erste Mal davon gehört. Und wenn man mir den Preis anschaut, wir hatten halt dann genauso diese gleichen Phasen,

[00:39:56] 2017, 2018, hatten wir diesen Anstieg auf 20.000 US-Dollar, dann ging es runter. Wir hatten 2,22 jeweils, diese Peaks mit 70, 80.000 Dollar. Letztes Jahr dann die 120, 125.000 Dollar. Also man sieht, es ist immer wieder wiederholend und deswegen würde es mich interessieren, du bist jetzt auch schon länger dabei und den Podcast machen wir jetzt fast sechs Jahre, fühlt es sich jetzt anders an als damals? Also zum Beispiel, ich weiß noch, dass wir 2,22, da ging es stark runter, das war dieses FTX-Thema.

[00:40:25] Das war eine Börse, die haben dann Bitcoin ausgeliehen an andere Sachen. Also irgendwann kam raus, dass sie gar nicht so viel Bitcoin hatten, wie sie eigentlich von den Kunden noch da hatten, haben das ausgeliehen, bla bla bla. Also der Klassiker, dann ist es zusammengefallen, der Bitcoin-Preis ist glaube ich von fast 70.000 auf irgendwie 15, 20.000 Dollar gefallen, also extrem. Und ich weiß noch, wir beide waren damals in El Salvador und saßen mit ganz vielen anderen Leuten, die schon länger bei Bitcoin dabei sind im Bus und haben das gesehen und ich weiß noch, dass da keiner in Panik geraten ist.

[00:40:55] So ein ganz, viele so, oh, was ist jetzt passiert? Ah FTX, ah interessant. Und das war es dann aber auch schon und keiner hat da irgendwie plötzlich gesagt, Gott, ich muss jetzt meine Bitcoin verkaufen. Also, ist es jetzt anders als damals? Nö, im Großen und Ganzen würde ich sagen, eigentlich nicht. Nee, im Großen und Ganzen würde ich wirklich sagen, nicht. Ich meine, wie gesagt, es gibt immer irgendwelche Narrative, die irgendwas erklären. Du hast ja FTX angesprochen, jetzt gerade,

[00:41:26] ich könnte es dann gar keine einzelnen Story festmachen, natürlich diverse Kriege. Davor war es Trump wahrscheinlich, würde ich sagen, und ETFs. Das Hochpushen war Trump, genau, und die ETFs. Aber letztlich ist es, glaube ich, relativ egal, in welchem Zyklus man welches Narrativ bedient, solange es halt zufällig zu der Preisbewegung passt. Und die meisten Journalisten haben halt die unangenehm und und

[00:41:56] YouTuber, die über das Teigsgeschehen berichten, sind ja letztlich in der gleichen Situation, dass sie den Markt halt in der Rückschau rationalisieren müssen. Also in der Rückschau müssen sie sagen, da und da und daran lag's. Und das ergibt auch alles hin. Vielleicht hängt es auch zusammen, aber du kannst halt unmöglich im Vorfeld sagen, dieses und jenes passiert und das wird die Folge sein. Zumindest nicht so, dass du sagst, die Trefferquote ist sehr hoch und du weißt immer genau, was passiert. Irgendwann hat man immer Treffer. Aber diese Unsicherheit,

[00:42:26] die war schon immer da und vor dem Hintergrund würde ich sagen, nee, an sich kein großer Unterschied. Wobei ich natürlich dazu sagen muss, dadurch, dass wir uns sehr intensiv über Bitcoin ausgetauscht haben, wusste ich auch von vornherein, was passiert und war irgendwie mental und emotional darauf vorbereitet, dann auch den ersten größeren Crash eben mitzuerleben und auszusitzen. Und bei mir war es halt dann in der Tat so, dass ich gedacht habe, cool,

[00:42:56] dann kriege ich jetzt ja mehr Satoshis für meinen Euro. Ja, ich kann mich noch erinnern, nämlich, dass ich 2017 zu 2018, als es so das erste Mal mit dem Thema in Berührung kam und da war das wirklich, da war halt so dieser ICO-Hype, ganz viele Altcoins, da ging es wirklich darum, welche nächste Kryptowährung wird sich verzehn für hundertfachen. Also das war damals so dieser Social-Media-Bereich dann und ich hatte halt gar keine Ahnung, was abgeht. Ich wusste gar nicht, ich habe nur gesehen, da gehen irgendwelche Preise nach oben, da passiert irgendwas

[00:43:26] und weil wir gerade eben darüber gesprochen hatten, wenn jemand frisch dazukommt, ich glaube, so wie ich mich damals gefühlt habe, so fühlt man sich jetzt teilweise auch. Du liest irgendwas, du hörst was von Bitcoin und denkst, ah, das ist ganz interessant, ich kaufe dir mal ein bisschen was und das Erste, was passiert ist, vielleicht steigt es ein bisschen hoch und denkst, oh cool, ich werde reich und drei Monate später siehst du in deinem Portfolio deine Wallet plötzlich noch die Hälfte davon und du hast gar keine Ahnung, was passiert und so ging es mir damals auch. Was mir aber wirklich geholfen hat, war dann irgendwann anzufangen,

[00:43:56] sich wirklich damit zu beschäftigen, was ist das eigentlich? Also was ist dieses Bitcoin eigentlich? Und nicht immer auf diesen Preis zu schauen, sondern zu gucken, okay, was ist denn eigentlich interessant daran, dass es wirklich auf 21 Millionen begrenzt ist? Warum ist Gold eigentlich interessant? Wie ist unser Geld entstanden? Und gefühlt war das dann wie so eine Entwicklung von diesem kleinen, keine Ahnung, sagen wir mal ein kleines Surfboard auf einer Welle, das so rumflackert und allem drum und dran. Zu jetzt würde ich nicht sagen wie so ein Frachtschiff, würde ich vielleicht nicht ganz sagen, das klingt ein bisschen komisch, aber etwas,

[00:44:26] was sehr, es fühlt sich stabiler an, dadurch, dass ich für mich jetzt sagen kann, ich habe für mich Bitcoin erstmal so weit verstanden, dass da etwas ist, was langfristig interessant ist, weil es gewisse Eigenschaften besitzt, weil es einen gewissen Platz in unserer Welt haben wird, wie auch immer, das wird jetzt zu weit führen, wie das genau aussieht, aber ich jetzt für mich besser vorstellen kann, welche Eigenschaften Bitcoin hat, welche Vorteile der Bitcoin für Menschen hat und wo es auch in Zukunft hingehen kann und das macht das Ganze irgendwie ruhiger, entspannter, wie du ja gerade gesagt hast

[00:44:56] und dann denkt man plötzlich auch, ja nee, wenn ich doch meine Zukunft bei Bitcoin in 5, 10 Jahren so sehe, wenn wir mal im Preis bleiben, dann ist es doch jetzt gerade sogar eine Chance anstatt eine Gefahr und dann wird es glaube ich ganz interessant und deswegen bin ich so ein ganz großer Befürwort und das machen wir ja auch, so viel wie möglich darüber zu lernen, wenn man das möchte, also musst du ja nicht, aber du kannst das machen, hinsetzen, lernen, lernen, drüber lesen, aber nicht drüber lesen, warum Bitcoin gestern um 5% gefallen ist, sondern drüber lesen, warum Bitcoin

[00:45:25] eigentlich das gut ist oder warum eigentlich so ein Geld vielleicht interessant sein könnte und so weiter, weil ich glaube, dann fängt man selber an zu nachzudenken darüber, was passiert hier gerade eigentlich, weil wenn man selbst drüber nachdenkt, für sich selbst eine Überzeugung bringt oder sich selbst Dinge erklären kann, ist ja viel besser, als wenn ich jetzt dann online gehe und eingebe, hey, was ist gerade passiert und irgendeiner erzählt mir was, dann plapper ich es wieder nur nach und denke, ach, das hat der ja gesagt, das hat der Manuel ja gesagt, das muss jetzt stimmen und das ist das Schlechteste, was du machen kannst. Also ich glaube, das ist das Schlimmste überhaupt,

[00:45:53] weil du solltest niemandem glauben, sondern eher mach deine eigene Meinung, deine eigene Gedanken darüber, wie es bei Bitcoin aussieht, weil dann bist du nachher auch ziemlich entspannt bei Bitcoin, wenn der Bitcoin-Preis fällt und das würde ich für mich aus den letzten jetzt fast neun Jahren eigentlich mitnehmen, dass es wirklich das Wichtigste ist, sich damit zu beschäftigen und damit einfach so ein Wissen aufzubauen, was passiert da eigentlich mit Bitcoin insgesamt? Das hat mir definitiv geholfen, einfach zu verstehen, was hat es damit auf sich, aber auch wenn man jetzt für sich sagt, ich habe gar keinen Bock drauf,

[00:46:23] für mich ist Bitcoin einfach der Renditebooster, dann hilft es halt schon, das sagen aber auch die meisten, die beispielsweise einen ETF-Sparplan bevorzugen im Vergleich zu Einmal-Invests, schaut halt nicht so häufig rein, also schaut nicht so häufig in die Wallet oder in euer Depot, weil die Volatilität ist natürlich immer da, aber für euch wird es ja erst real, wenn ihr sie euch halt bewusst macht. Also wenn man sie einfach ausblendet, so das Problem gibt es gar nicht, wenn man es als Problem wahrnimmt,

[00:46:54] dann ist sie halt nicht vorhanden oder für dich natürlich vorhanden, deine Assets schwanken im gleichen Ausmaß, aber du fällst halt gar nicht in so eine Negativspirale rein mit, oh je, fängt sich das wieder, jetzt habe ich Summe X verloren, keine Ahnung, kann ich nicht in Urlaub fahren, wobei das ist dann sowieso ein Bereich, wo man sich im Vorfeld vielleicht Gedanken machen müsste, will ich Geld in Bitcoin oder egal wohin investieren oder sparen,

[00:47:23] das ich gegebenenfalls an anderer Stelle brauche. Da muss jeder sein eigenes Maß finden, aber um nochmal auf das nicht ins Depot oder nicht in die Wallet schauen zurückzukommen, es ist halt deutlich entspannter, wenn man zweimal im Jahr reinguckt, angenommen du schaust jetzt rein und hast aber das All-Time-High nicht gesehen, dann ist es für dich vielleicht einfach ein Kursunterschied von 10% gewesen, wenn das zufällig der richtige Zeitpunkt war und bei 10% denkt man sich dann halt, naja, Bitcoin,

[00:47:53] so volatil ist es gar nicht und macht wieder zu und ein halbes Jahr später oder ein Jahr später sieht es halt wieder anders aus. Also das, die Panik und Euphorie resultiert auch daraus, dass man halt ständig guckt und ständig wissen will, wie es jetzt denn aus, was hat den Preis verändert und so weiter und so fort. Was macht Trump, was machen diese und jene Konfliktherde auf der Welt? Wenn man das alles ein bisschen ausblendet, muss man sich nicht mit Bitcoin befassen, um die Ruhe zu haben und einfach durchzuhalten, denke ich. Genau. Und du hast einen ganz

[00:48:23] guten Punkt angesprochen, dass mit dem, wenn man dann nicht mehr in Urlaub fahren kann, dann hast du auf jeden Fall deine Position falsch eingefallen. Und das ist ja nicht nur bei Bitcoins so, sondern auch bei ETFs so. Also du musst ja gucken, welches Geld lege ich denn da an und wie spare ich denn wo was hin? Dann hast du dieses klassische Thema der finanziellen Bildung wieder. Wo habe ich meine Töpfe? Habe ich diesen klassischen Teil, um meine Sicherheiten wegzulegen für irgendwelche alltäglichen Notfälle? Dann habe ich etwas für die Altersvorsorge. Wo sehe ich denn Bitcoin? Wenn ich jetzt Bitcoin kaufe oder darin spare,

[00:48:53] nutze ich das in einem Jahr? Will ich damit wirklich ein Haus kaufen oder will ich dann ein schnelles Auto kaufen? Oder ist es etwas, was ich in 20 Jahren erst drauf schauen möchte oder für meine Kinder machen möchte? Dann ist genau das. Und halt dieser Klassiker, wenn du halt einfach nachts nicht schlafen kannst, dann solltest du vielleicht mal überlegen, ob es doch an sich bei allen Anlageklassen dann nicht zu viel ist, wenn du nicht sagst, okay, das ist jetzt irgendwie, fühle ich mich nicht wohl damit. Dann muss man einfach es rausnehmen. Und das ist ja auch nicht schlimm. Das ist ja auch gut so. Das ist dann lieber, sollte man ein entspanntes Leben haben, als nachher dann nachts schweißgebadet aufwachen, wenn der Bitcoin-Preis um 2% gefallen ist.

[00:49:23] wie du ja gesagt hast. Aber diese Fehler, die haben Menschen, glaube ich, schon vor 30 Jahren beim Aktien machen, bei Aktien gemacht, vor 50 Jahren und machen es wahrscheinlich auch in 10 Jahren noch. Also da sind so viele Emotionen, so viele Dinge in uns drin, die sich nicht ändern werden. Und deswegen sind es halt diese Probleme, warum dann doch viele Menschen mit Bitcoin einfach, ich sage es mal krass, verlieren am Ende. Weil sie einfach dann irgendwie aussteigen oder sagen, sie verkaufen dann doch im Minus und solche Sachen. Und wie du ja gesagt hast,

[00:49:52] auch ein guter Gedanke, sich nicht ins Wallet zu gucken. Ich glaube, das kriegt die wenigsten hin oder nicht auf den Preis zu schauen. Ja, ich bin da auch echt kein Vorbild, muss ich sagen, aber ich beschäftige mich ja auch recht intensiv damit. Also ich würde sagen, je weniger sich man für die fundamentalen Eigenschaften interessiert, desto seltener sollte man reinschauen, weil desto abhängiger bin ich von Interpretationen anderer. Und die können halt richtig oder können falsch sein.

[00:50:22] Und wenn ich mich aber mehr damit befasse, dann bin ich ja mental standfest genug, um zu sagen, ja, 50 Prozent gefallen und kam schon 100 Mal vor, wird sich auch wieder fangen. Davon abgesehen bin ich auch aufgrund anderer Eigenschaften von Bitcoin überzeugt. Das ist kein Thema. Was halt schwierig ist, ist, wenn man sich oberflächlich mit der Thematik befasst und dann in Panik verfällt, weil man dreimal am Tag den Preis abcheckt. Und das sollte man halt vermeiden.

[00:50:50] Ja, ich glaube halt einfach auch, dass es sinnvoll ist für sich. Da können wir vielleicht so ein bisschen langsam in die Checkliste gehen, die wir ja schon hatten, auch am Mittwoch, so ein bisschen, was wir daraus machen. Weil wir haben jetzt gesehen, man kann es so einordnen mit den Daten von Onchain, wo man ungefähr steht. Wir haben jetzt auch gesehen, bei den Emotionen, vielleicht ist es ein bisschen anders möglicherweise, aber dass wir uns derzeit eher in dem Bereich noch der Angst und Unsicherheit bewegen. Wir wissen nicht, ob es noch runter geht. Das hast du ja auch so schön gesagt. Wir haben keine Ahnung, was Bitcoin macht. Meistens macht der Bitcoin genau das,

[00:51:20] was man sich nicht vorstellen kann. Also das heißt, vielleicht geht es morgen doch nach oben. Das weiß aber auch niemand. Und wir haben gesehen, dass trotzdem ganz viele Menschen immer auch die gleichen Fehler machen. Viele geraten in Panik, verkaufen dann jetzt, machen sich jetzt irgendwie großartige Gedanken und so weiter. Und deswegen fand ich das so schön, das hat der Marc auch toll gesagt, es ist ja auch mal gut, diese Emotionen wahrzunehmen. Wenn man sich jetzt hinsetzt und sagt, ich gucke jetzt auf diesen Bitcoin-Preis fünfmal am Tag und irgendwie fühle ich mich unwohl damit, dann ist es ja ein Zeichen,

[00:51:49] dass du irgendwas ändern solltest. Also entweder solltest du dich mehr damit beschäftigen, was mit Bitcoin passiert, vielleicht mehr damit beschäftigen, wo es denn Bitcoin langfristig hingeht. Wir hatten ja auch, wie gesagt, schon dreimal die Frage im Chat gehabt, was das Potenzial für ein Bitcoin ist. Ist ja auch interessant, dass man sagt, ja, wenn ich jetzt doch vorstelle, dass in, ich sage jetzt, 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit, in zehn Jahren der Bitcoin-Preis jetzt mal, sagen wir mal, bei einer Million US-Dollar steht. Das ist ja für mich so eine ganz Entspanntheit, zu sagen, dann sind das hier alles Schwankungen,

[00:52:19] die interessieren mich am Ende gar nicht. Wenn ich zehn Jahre vorausschaue, auch wie gesagt, gibt ja keine Garantie. Und das einfach zu erkennen, oder ich muss eben Bitcoin verkaufen. Und das Nächste ist, und das hat mir Mark ja auch schon häufig bei uns, einfach so eine Strategie zu haben. Wofür brauche ich denn das Bitcoin eigentlich? Also brauche ich einen Sparplan? Will ich dann doch diesen, wie er erstmal so schön sagt, diesen Sparplan auf Steoriden haben, wo man dann gewissen Phasen kauft, in gewissen Phasen der Verkauf teilweise, und auch einfach Geld vom Tisch nimmt quasi, weil man sagt, okay,

[00:52:48] ich brauche doch ein bisschen Geld und kaufe vielleicht später nach, oder mache mit dem Geld was Schönes. Und vor allem, was für mich ganz wichtig ist, ist dieses langfristige Denken. Das haben wir, glaube ich, jetzt gut herausgearbeitet. Langfristiges Denken und diesen Lärm ausblätten, der immer kurzfristig einfach stattfindet, und sich wirklich auf diese Bitcoin-Grundlagen zu beschränken, und sich damit zu beschäftigen. Und einen ganz coolen Teil, den ich jetzt auch immer schön finde, die Zeit nutzen. Aufbewahrung, Steuern, Dokumentation, Nachlass, also all diese Dinge,

[00:53:17] die man in diesen Hype-Phasen nicht macht, weil man dann denkt, weil man dann nur auf Social Media unterwegs ist und nur auf den Bitcoin-Preis schaut, keine Zeit hat, jetzt zu sagen, okay, ich gucke mir mal meine Aufbewahrung nochmal an. Ist meine Hardwallet noch intakt? Sind meine Wiederherstellungswerte noch vorhanden? Brauche ich vielleicht doch ein Multisick-Setup, weil meine Bitcoin dann doch ein bisschen mehr geworden sind? Und so weiter. Das ist jetzt die perfekte Zeit dafür, weil jetzt ist Ruhe, jetzt passiert auch nichts, jetzt ist kein Hype da, der Bitcoin-Preis wird jetzt nicht in drei Wochen plötzlich auf 200.000 Euro ansteigen, also hoffe ich mal nicht,

[00:53:47] dass es irgendwie, dass wir dann doch noch rauskommen. Das einfach zu nutzen und sich damit zu beschäftigen, sodass man richtig vorbereitet ist, wenn es dann wieder losgehen sollte, also es wird wieder losgehen, denke ich jetzt mal, dass man das schön hat und dann abgesichert ist und sich darüber keine Gedanken mehr machen muss. Und ich glaube, das sind ein paar Punkte, die man wirklich mitnehmen kann, gerade jetzt in der Phase, auch wenn der Bitcoin-Preis fällt beziehungsweise stagniert dann. Ja, habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Ich habe generell nichts mehr hinzuzufügen.

[00:54:16] Ich finde, wir haben das Webinar ganz gut nochmal Revue passieren lassen beziehungsweise auch noch ergänzt an der einen oder anderen Stelle. Wir hatten großen Spaß dran, haben wir ja schon eines gesagt, wenn wir es das nächste Mal machen, kommt gern vorbei, wird uns freuen. Was mich besonders gefreut hat, war, dass wir zu Beginn 190, 191 Personen waren und bis zum Beginn der FAQs sind, glaube ich, gerade mal zehn Leute raus oder so, was eine mega

[00:54:45] gute Quote ist. Also, hat hat wohl nicht nur uns Spaß gemacht, sondern auch den Zuschauern und das ist halt super. Also, so eine Win-Win-Situation ist immer toll und würde mich freuen, wenn wir das nochmal wiederholen könnten. Ja, ich finde es ja auch irgendwie schön, wenn man so in diesen Phasen sich dann doch mal vielleicht so eine kleine Bestätigung abfüllt von vielen. Also, viele haben ja vielleicht doch so Fragen. Ist ja auch in Ordnung und ist ja auch gut so und was ich mir immer denke, es gibt, das Schöne über Bitcoin, es gibt halt schon so ein paar Dinge,

[00:55:15] die schon mal passiert sind. Also, mehrmals schon passiert sind. Das kann man sich ja auch anhören und wir hatten ja auch, das können wir auch verlinken, die Folge von einem anderen Podcast von 2011, glaube ich, war das, wo wunderbar anzuhören, wie die Menschen damals auf Bitcoin geschaut hatten und das fand ich so toll, weil man dann sieht, wie haben denn die Menschen damals gedacht und die hatten genau die gleichen emotionalen Probleme. Die waren ja auch so, Gott, der Bitcoin steht jetzt bei 36 Dollar, muss ich jetzt verkaufen. Genau, was mache ich jetzt? Und das siehst du mal und am Ende

[00:55:44] ist der Markt genau der gleiche geblieben. Der Preis ist einfach nur höher gegangen und ich wette mit dir, wenn wir irgendwann einen Bitcoin-Preis von 300.000, 400.000 Euro sehen und wir fallen dann wieder auf 150.000, wir werden genau die gleiche Folge wieder machen können, weil die Menschen genau gleich wieder handeln, nur wahrscheinlich vielleicht in einem extremeren Maß. ich weiß nicht, wie es dann wird, weil ich glaube, zwischen dem Fall zwischen 450.000 US-Dollar und 150.000 US-Dollar prozentual ist das gleiche, aber die Zahlen sind halt extremer in der

[00:56:15] Absoluter Schande heftig. Das ist heftig dann, da bin ich auch mal gespannt, wenn wir das dann sehen. Da werden wir dann hoffentlich genauso entspannt da sitzen und sagen, ja, alles wie immer. Holen wir das gleiche Webinar mit dem Markt nochmal raus. Genau. Sehr schön. Gut. Dann, es hat wieder viel Spaß gemacht, wie gesagt, wie du gerade angesprochen hast, schreibt uns gerne bei YouTube-Kommentaren mal rein, ob wir so ein Livestream-Webinar etc. auch mal selber machen sollten mit dem Thema, ob ihr da Interesse daran hättet und alle, die uns zuhören, könntest uns auch

[00:56:45] per Mail schreiben oder wo auch immer oder auf Instagram und Co. Gebt uns einfach mal Rückmeldungen, weil wir, glaube ich, mal richtig Lust hätten, sowas zu machen. Auf jeden Fall. Wie gesagt, auch gerne die Uhrzeit. Ich fände den Breakfast Club auch irgendwie lustig. Muss aber nicht. Selbstverständlich. Würde auch abends gehen. Für die Früh aufstehen. Das machst du alleine. Genau. Perfekt. Dann hören wir uns nächste Woche. Hat Spaß gemacht. Bis dann. Bis dann. Ciao. Ciao.