Episode 339 - Hat Bitcoin das Tief gesehen? Warum der nächste Bullrun viele enttäuschen dürfte. Mit RobynHD
Bitcoin verstehen08. November 202601:08:45

Episode 339 - Hat Bitcoin das Tief gesehen? Warum der nächste Bullrun viele enttäuschen dürfte. Mit RobynHD

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In dieser Folge sprechen wir mit RobynHD über seine Bitcoin-Prognose von vor einem Jahr und darüber, wie er die Lage jetzt einschätzt. Hat Bitcoin das Tief schon gesehen? Warum haben so viele den Boden verpasst und warum dürfte der nächste Bullrun viele enttäuschen? Außerdem sprechen wir über die Erwartungen von JP Morgan für Bitcoin, BlackRocks ETF, die Narrative für den nächsten Bullrun und den Alltag als Content Creator.



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▪ Unsere Folge mit RobynHD aus dem letzten Jahr



📋 TIMESTAMPS


(00:00:00) Einleitung

(00:00:59) Rückblick auf die letzten Monate

(00:07:40) Ende des Bärenmarkts?

(00:14:25) Bitcoin & Zyklen

(00:30:37) J.P. Morgan Report

(00:36:18) Institutionalisierung

(00:39:34) Bitcoins Mehrwert

(00:42:59) Bitcoin-Inhalte im Bärenmarkt

(00:51:51) Wie geht es mit Bitcoin weiter?


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🎵 MUSIK

[00:00:06] Hallo Robin, herzlich willkommen bei uns im Podcast. Es freut uns riesig, dass du heute wieder bei uns bist. Vielen Dank für die Einladung. Servus Robin, schön, dass es zum zweiten Mal geklappt hat. Ja, ein Jahr ist es ja. Genau, genau ein Jahr her jetzt. Wir haben nämlich heute den 21. Oktober und für alle, die später reinhören, haben wir den Bitcoin-Preis von 75.420 Euro und knapp 84.600 US-Dollar. Und wir haben genau vor einem Jahr mit dir aufgenommen und deswegen passt das vielleicht heute perfekt mal zu schauen, was wir damals besprochen hatten,

[00:00:34] was ich in den letzten Monaten so ein bisschen, ja dann doch, ob das wirklich alles eingetreten ist, was wir besprochen hatten, beziehungsweise was du so ein bisschen vorhergesagt hattest. Und dann schauen wir natürlich in die Zukunft, weil du bist ja YouTuber, hast über 155.000 Abonnenten, machst täglich Videos zu Bitcoin, beschäftigst dich mit den alltäglichen News und so weiter. Und das Interessante dabei ist, letztes Jahr, wir haben nämlich die Folge öffnet, ich habe nachgeschaut, am 19.10., also genau zu gleichen Zeitpunkten, da waren wir bei einem Bitcoin-Preis von 115.000 US-Dollar.

[00:01:01] Also ein bisschen mehr als jetzt, wir sind knapp unter dem Allzeithoch und ich habe nochmal nachgeschaut, in der Folge selbst hast du gesagt gehabt, dass wir so im letzten Viertel des Bullruns sind, also des Bullenmarkts. Und dass es dann langsam kritisch wird und du lagst dann natürlich rückblickend richtig. Wie fühlt sich denn sowas an, wenn man das sagt und plötzlich so ein Jahr später zurückschaut und sagt, ich lag richtig? Ist das ein gutes Gefühl oder sagst du, ich habe Pech gehabt?

[00:01:26] Ja, hatte man wohl mal Glück gehabt. Ich glaube, also wenn es ja dann Mitte Oktober war, dann war es ja wahrscheinlich kurz nach dem Top. Also ich glaube, wir haben ja am 10.10. hatten wir den Crash, ich glaube 6.10. oder 8.10. war ja absolutes Allzeithoch von 126.000. Dann ging es bergab, dann haben wir die Folge aufgenommen und dann habe ich die Aussage rausgehauen. Ja, also keine Ahnung. Es ist halt eigentlich so der natürliche Prozess gewesen, dass wir uns im Bereich des Allzeithochs befunden haben.

[00:01:54] Bitcoin hätte auch genauso gut nochmal wieder Schwung nach oben nehmen können, hat es aber nicht getan. Aber ich glaube, darum geht es auch nicht oder deswegen sind wir auch nicht im Markt, um den Bitcoin-Kurs auf den Tag genau zu timen, sondern eben vielleicht die Zyklen und die allgemeinen Bewegungen zu erkennen, weil ich glaube, die meisten von uns haben einfach einen Sparplan und den vielleicht dann auf die Zyklen so ein bisschen angepasst. Und wenn man dann natürlich ungefähr weiß, in welchen Bereichen es heiß und kritisch wird, dann kann man dann seine Position ein bisschen runterfahren, um dann gegebenenfalls die schwachen Phasen wieder mitzunehmen.

[00:02:22] Also ich klopfe mir jetzt nicht selbst dafür auf die Schulter. Es ist natürlich schön, dass es gepasst hat. Aber ja, ich denke, es war auch so relativ vorherzusehen, auch wenn, wie gesagt, auch mich 130.000 oder 140.000 Dollar pro Bitcoin jetzt nicht überrascht hätten. Nimmst du das für dich dann gar nicht wahr? Also freust du dich dann ein Stück weit darüber, dass es eingetroffen ist, auch wenn du sagst, sehr gut, war erwartbar und alles so gekommen, wie gedacht?

[00:02:49] Oder geht es zur Tagesordnung über? Ja, also, was soll ich sagen? Also ich hätte mich auf jeden Fall gefreut, wenn es weitergelaufen wäre. Also ich hätte mich auch über einen super Zyklus gefreut. Aber es ist halt die Frage, ob sowas realistisch ist. Ich meine, wir hatten ja wirklich dann einige Anzeichen, die darauf hingedeutet haben, dass es einfach überhitzt ist. Und ich habe mich dann einfach auch natürlich jetzt in den letzten Monaten gefreut, dass man auch einfach günstiger wieder einsteigen kann.

[00:03:16] Weil ich glaube, wir alle kennen das Gefühl, wenn wir schon ein oder zwei oder vielleicht auch drei Zyklen mitgenommen haben, wie der Kurs dann irgendwann vom Bärenmarktboden wegrennt. Und man immer denkt, oh, soll ich jetzt kaufen? Oder sind wir schon wieder zu hoch? Und wenn es dann natürlich wieder kontinuierlich fällt, wie Sie es jetzt die letzten zwölf Monate teils gesehen haben, macht es natürlich auch Spaß. Deswegen, also ich habe halt Spaß an Bullruns. Ich habe auch Spaß an Bärenmärkten. Was mir keinen Spaß macht, sind diese ellenlangen Seitfallsbewegungen. Und davon hatten wir ja leider im letzten Bullrun genug. Und jetzt im Bärenmarkt ja auch wieder.

[00:03:44] Und das sieht man natürlich dann auch am Social-Media-Interesse, was dann natürlich für mich als Content-Creator in dem Bereich dann auch nochmal zusätzlich zermürmend ist. Ich freue mich über die Kurse. Aber es ist halt schade, wenn man dann so tägliche Videos macht und dann auch erkennt, okay, wir haben jetzt wirklich gute Nachkaufgelegenheiten, aber dann interessiert sich keiner mehr für den Markt. Und das ist dann immer so ein bisschen schade, weil man ganz genau weiß, ey, in einem Jahr sitzen wir hier wieder, dann sind wieder die Zuschauerzahlen doppelt so hoch und dann kommen die Fragen, soll ich jetzt noch kaufen?

[00:04:12] Und man sitzt da und macht Videos und versucht auch die Aufmerksamkeit drauf zu lenken. Und es klappt dann eben nicht. Dementsprechend versuche ich halt auch immer schon in den heißen Phasen, so wie jetzt genau vor einem Jahr, schon darauf hinzuweisen, Freunde, es kann auch wieder bergab gehen und dann sollte man eben auch nicht unbedingt meine täglichen Videos schauen, aber zumindest ein bisschen am Start sein, um eben zu wissen, was abgeht und wo man dann gegebenenfalls sein Portfolio auch nochmal ein bisschen weiter aufbauen kann.

[00:04:39] Wie hast du denn dann die letzten zwölf Monate so ein bisschen erlebt, wenn wir mal rückblickend drauf schauen? Also wenn du jetzt sagst, vor einem Jahr hast du ja gesagt, wir sind so ein bisschen am Ende des ganzen Themas, hättest du gesagt, okay, ich glaube, dass es genauso wieder abläuft, der Bitcoin-Preis wird fallen und trotzdem wird die Aufmerksamkeit wieder zurückgehen und die Menschen werden dich daraus lernen und sich, wie du angesprochen hattest, sich nicht jetzt beschäftigen, obwohl das ja eigentlich genau die Zeit ist, wo dann die Kurs wieder nach unten gehen, man könnte besser nachkaufen und trotzdem beschäftigen sich die wenigsten Menschen damit,

[00:05:06] weil irgendwie die Aufmerksamkeit dann immer plötzlich komplett wieder verschwindet. Ja, also es war halt eigentlich mehr oder weniger erwartbar. Ich meine, was man wirklich als positiv berücksichtigen muss, ist, dass im Allgemeinen das Interesse natürlich auf Social Media zurückgegangen ist, aber man merkt ja schon, dass vor allem die Leute, die unabhängig jetzt von täglichen Marktupdates oder von allgemein Social Media Content weiterhin am Start geblieben sind, was jetzt das Investieren angeht. Ich meine, das sehen wir daran, dass dieser Bärenmarktrückgang bei weitem nicht so stark war, wie in den letzten Zyklen.

[00:05:36] Auch wenn man sich die ETFs anschaut, wo man ja weiß, dass ein Großteil der ETF-Käufe auch weiterhin Retailer sind. Die ETF-Outflows waren natürlich gegeben, aber verhältnismäßig zur Kursentwicklung haben die für mich persönlich oder haben mir persönlich gezeigt, dass der Retail auch stärker mittlerweile einfach festhält. Bedeutet, ich glaube auch, das Engagementrückgang ist jetzt nicht eins zu eins korrelierend zu sehen mit dem Rückgang der Käufer aus dem Markt. Das Engagement ist einfach nur geringer, weil weniger passiert und die Leute haben halt dann eben nicht so Interesse nachzuschauen,

[00:06:05] was passiert, wenn eben nichts passiert, was natürlich auch absolut verständlich ist. Aber ich glaube, auf der anderen Seite haben wir anhand dessen gesehen, dass der Kurs nicht so stark zurückgelaufen ist und eben anhand dessen, dass beispielsweise ETF-Flows relativ verhalten waren, dass trotzdem noch eine große Käuferschicht vorhanden war. Anders wie nach dem Crash 2017, wo wirklich keiner mehr Bock hatte, einschließlich mir. Und anders als 2021, wo sehr, sehr viele gar keinen Bock mehr hatten, wo ich zum Glück am Start geblieben bin.

[00:06:32] Ich glaube, dieser Zyklus, also jeder macht diesen Zyklus immer mal mit und jeder hat vielleicht auch ein, zwei Zyklen, die er braucht, um zu verstehen, dass der Markt ja einfach nur seine Phasen in Anführungsstrichen hat. Und ich glaube, in diesem Bärenmarkt haben wirklich sehr, sehr viele Marktteilnehmer oder haben wir sehr, sehr viele Marktteilnehmer dabei gehabt, die vielleicht 2021 das Ganze schon erlebt haben und jetzt am Start geblieben sind. Wie gesagt, nicht unbedingt vielleicht so auf Social Media. Dort ist das Engagement einfach runtergegangen. Aber ich glaube, wir haben trotzdem eine deutlich, deutlich größere Käuferschicht gesehen und sehr, sehr viele Marktteilnehmer,

[00:07:02] die dann auch dementsprechend diesen Bärenmarkt schön für sich ausgenutzt haben. Ja, das kann gut sein, dass die Leute einfach ein Stück weit sich daran gewöhnt haben, vielleicht auch ein Stück weit erwachsener sind, also auf jeden Fall erwachsener sind, als man es von außen denkt. Wir hatten es im Vorfeld, so der Altersdurchschnitt unserer Zuschauer und deiner ist ja recht hoch, deutlich älter, als man denkt. Und wenn man das eben zwei, dreimal mitgemacht hat, dann hat man ja auch mehr Ruhe. Und klar, wenn der Preis fällt, erwartbar fällt, der Sparplan läuft, warum sollte man denn gucken?

[00:07:31] Das heißt ja nicht, dass man dann im Endeffekt rausgeht oder verkauft oder irgendwie Panik hat. Ist einfach vielleicht dann nicht sonderlich interessant nachzuschauen, wie du es so schön gesagt hast. Nachzuschauen, dass nichts passiert, weil nichts passiert. Da muss man ja kein Video schauen, um das zu sehen. Du hast eine ganz gute Prognose getroffen hinsichtlich des Tops. Wie stehst du denn gerade zu dem aktuellen Zyklusstand? Also wird der Bärenmarkt bald enden oder wie denkst du darüber?

[00:08:00] Also für mich persönlich befinden wir uns jetzt gerade so im Early Bullrun Stage. Also ich glaube, wir haben den Boden bereits gesehen. Ich rechne halt mittlerweile meistens so noch in Dollarwerten. Ich weiß nicht genau, wo der Euroboden war. Das wisst ihr bestimmt. Aber so Dollarwerte waren es ungefähr 57.000 Dollar. Für mich persönlich war das der Boden. Nicht, weil ich glaube, dass es nicht hätte tiefer gehen können, sondern weil wir einfach strukturell jetzt schon so viele fundamentale Entwicklungen in den letzten Wochen gesehen haben.

[00:08:28] Also Bitcoin ist in den Bodenbereich reingelaufen mit einem starken Dump, dann ziemlich lange seitwärts konsolidiert und jetzt eben in den letzten Monaten mit ein, zwei Schwüngen wieder schön nach oben gelaufen. Und wir haben dann gesehen, dass vor allem während der unteren Konsolidierungsphase sehr, sehr viele große Marktteilnehmer sich eingedeckt haben, die jetzt so langsam wieder aktiver werden. Und das zeigt einfach so eine strukturelle Entwicklung, wie wir sie auch in den vergangenen Bärenmärkten immer wieder gesehen haben.

[00:08:55] Und ich glaube, wir haben den Boden gesehen. Es gibt natürlich immer Szenarien, dass Bitcoin nochmal tiefer läuft. Sei es, dass beispielsweise, was weiß ich, Binance gehackt wird und da eine Milliarde oder, naja, eine Milliarde würde nicht reichen, zehn Milliarden geklaut werden. Oder wenn wir ein anderes Black Swan Event kriegen, sei es geopolitisch oder sonst wie. Natürlich gibt es immer Szenarien, wo wir nochmal auf tiefere Tiefs laufen. Aber ich glaube, dieser Bärenmarkt hat auch deutlich mehr Resilienz gezeigt. Nicht nur hinsichtlich der Investoren, die am Markt sind,

[00:09:24] sondern auch hinsichtlich der potenziellen Angriffe oder Black Swan Events, whatever. Wenn wir uns mal den letzten Bärenmarkt anschauen, 2022, was wir da für Zusammenbrüche gesehen haben, Terra Luna, 3-0 Capital, FTX und Co. Da ging es eben Schlag auf Schlag. Solche großen Schläge hatten wir in diesem Bärenmarkt gar nicht. Klar, der 10. Oktober letztes Jahr, wo es den großen Liquiditätsflush gegeben hatte mit 19 Milliarden US-Dollar Liquidierung an einem Tag.

[00:09:51] Das war natürlich heftig, aber das war halt im Bullrun-Top-Bereich. Und während des Bärenmärktes gab es immer mal wieder Schläge, aber die haben jetzt nicht wirklich für super viel Chaos gesorgt. Kurz vor dem 10. Oktober war es, glaube ich, haben wir einen Hack bei Bybit gesehen, 1,4 Milliarden Dollar. Der Bitcoin-Kurs stand einen Monat später wieder auf einem neuen Höchststand. Wir haben jetzt im Bärenmarkt gesehen, dass Bitgeld für über 300 Milliarden, nee, 300 Millionen Dollar gehackt wurde. Und auch da haben wir gesehen, dass der Markt das superschnell wieder recovered hat.

[00:10:19] Also ich glaube, der Gesamtmarkt ist eben auch resilienter geworden. Gleichzeitig natürlich auch durch die ganzen KI-Entwicklungen steigen natürlich trotzdem die Risiken. Und ich sage mal so, auch geopolitisch hat sich die Situation in den letzten zwölf Monaten jetzt nicht unbedingt verbessert. Sodass natürlich weiterhin Risiken bestehen. Aber Bitcoin selber betrachtet und eben auch Zyklus betrachtet, bin ich eigentlich relativ optimistisch, dass wir aus dem Gröbsten raus sind und uns jetzt eben in dieser Phase befinden, diese Anfang-Bullrun-Phase, wo das Interesse noch nicht wirklich da ist. Die Leute, die den Boden verpasst haben,

[00:10:48] hoffen auf ein tieferes Tief. Gleichzeitig haben wir allerdings jetzt auch nicht super viel Käuferinteresse da. Und es ist eine weitere langweilige Phase, aber wahrscheinlich weiterhin auch eine historisch betrachtet sehr gute Phase, vor allem wenn man das mit den letzten Zyklen vergleicht. Beispielsweise, ich sehe die aktuelle Phase sehr, sehr ähnlich emotional betrachtet, was jetzt so die Marktschippung angeht, wie nach 2022. Wir hatten ja den FTX-Zusammenbruch, lange Konsolidierungsphase, so wie wir es auch jetzt im Bärenmarkt-Bodenbereich gesehen haben. Dann kam dieser initiale Push

[00:11:17] in die Bereiche auf 20, teilweise 24.000 Dollar. Und viele haben gesagt, jetzt geht es allerdings wieder nochmal tiefer. Und gleichzeitig haben sich die Leute gedacht, wenn ich jetzt kaufe, dann kaufe ich so teuer 24.000 Dollar. Wir starten schon bei 15.500 Dollar. Und trotzdem war es so, dass auch viele Marktteilnehmer dann Monate später als Bitcoin bei 80.000 Dollar standen, sich gesagt haben, ey, hätte ich doch bei 25k gekauft. Da ärgern sich heute noch Leute drüber. Und ich glaube, wir befinden uns jetzt in so einer ähnlichen Phase.

[00:11:45] Für die einen Leute ist Bitcoin schon zu sehr gestiegen und sie warten nochmal auf einen Dip. Für die anderen ist Bitcoin noch nicht wirklich interessant. Und für die nächste Schicht, die, die jetzt eben vielleicht noch nicht am Start sind oder eben momentan noch nicht aufmerksam auf dem Thema sind, für die ist der Bitcoin-Preis ja ein bisschen vom Boden abgehoben, aber eben immer noch nicht sonderlich interessant in Terms of, wir haben jetzt große Returns innerhalb kürzester Zeit gesehen. Ja, das ist ein guter Punkt mit der Resilienz. Und ich habe gerade kurz nachgeschaut, wir hatten, glaube ich, den Boden bei ungefähr 51.000 Euro,

[00:12:14] für alle, die das in Euro rechnen wollen. Dieses Resilienz-Thema, das finde ich ganz spannend. Wie du gerade angesprochen hast, wir hatten in den letzten zwölf Monaten doch einige Sachen, wir hatten auch geopolitisch natürlich viel, gerade das Thema Imran natürlich ein großes Thema. Warum, glaubst du denn, ist Bitcoin denn in diese Richtung gegangen? Weil man, wenn man die Zahlen angeguckt hat, letztes Jahr als wir gesprochen hatten, hat man immer gesagt, okay, man hat immer so einen maximalen Drawdown, also den Fall in einem Bärenmarkt, sind dann gewisse Anzahlen Prozent. Daran sind wir aber nicht dran gekommen. Woran liegt das denn genau? Glaubst du, dass es daran liegt, möglicherweise,

[00:12:44] dass einfach Bitcoin erwachsener geworden ist, sage ich es mal ganz salopp, dass die Institutionen dazugekommen sind, dass irgendwie Banken dazugekommen sind? Also was glaubst denn du, warum das Ganze denn nicht weitergefallen ist? Ja, also ich glaube, es ist tatsächlich eine Mischung aus allem und eben auch der Punkt, den ich eben schon angesprochen hatte in Bezug auf die Retailer, die eben auch mittlerweile wissen, der Bitcoin funktioniert eben oder was heißt funktioniert? Er läuft in Zyklen, der Bitcoin-Preis verläuft in Zyklen und wenn du natürlich in Anführungsstrichen ganz genau weißt,

[00:13:14] dass jetzt gerade eine günstige Kaufphase ist, dann kaufst du eben nach. Nach dem Crash 2017 waren sich viele uneinig, ob sich das Ding überhaupt noch mal wieder erholt und jeder hat es dann eben abgetan. So, die Leute, die da die schmerzhafte Phase durchgemacht haben, wie auch ich, haben dann 2021 oder 2022 gecheckt, okay, wir sind im Bärenmarkt, das Ding wird sich allerdings wahrscheinlich wieder erholen, aber es waren eben noch nicht sonderlich viele Leute. Warum? Weil eben auch vor allem 2021 im Altcoin-Sektor super viele einen auf die Nase gekriegt haben. Das war jetzt im letzten Zyklus nicht unbedingt so.

[00:13:43] Natürlich haben wir da auch Altcoins gesehen, die krass überperformt haben, aber es war jetzt gar nicht so diese wirklich krasse Euphorie-Phase da, wo einfach alles explodiert ist, jeder ist reich geworden, in Anführungsstrichen. Das hatten wir eben gar nicht im letzten Zyklus und ich glaube dadurch, dass wir gar nicht so eine krasse Blow-off-Top-Phase hatten und nicht alles super heiß gelaufen ist und wir dann einen Gigacrash gesehen haben, dadurch ist der Bärenmarkt eben auch einfach schwächer ausgefallen und ich glaube, das ist auch was, was man auf die Zukunft projizieren kann, dass wir höchstwahrscheinlich eben nicht mehr

[00:14:12] so Riesen-Returns bei Bitcoin sehen werden, dafür allerdings eben auch die Bärenmarkt-Phasen vielleicht nicht mehr so hart ausfallen wie 2013 oder so. Ja, würde mich auch überraschen, wenn es genau so heftig weitergeht, schon allein durch die institutionellen Investoren, ich glaube, die bringen natürlich ein ganz anderes Denken mit als so der Retail und wahrscheinlich, also ich kann mir vorstellen, dass das beruhigend wirkt. Du hast gerade gesagt, Bitcoin verläuft in Zyklen und manche Leute haben vielleicht

[00:14:41] einen auf die Nase bekommen. Du kannst ja auch einen auf die Nase bekommen, indem du zu lange letztlich an der Seitenlinie stehst und nicht kaufst. Jetzt ist es ja so, dass es, wenn die Zyklen noch vollständig Bestand hätten, er eigentlich noch nicht hätte losgehen können, zumindest nicht das Tief, von dem wir beide gerade gesprochen haben, hätte er eigentlich erst später kommen müssen. Was glaubst du, wie viele Leute haben sich da die Finger verbrannt, richtig verbrannt ja nicht, sie können ja immer noch kaufen, aber wie viele Leute beißen sich rückwirkend in den Hintern, weil sie denken, hätte ich mal?

[00:15:11] Ich glaube leider zu viele. Also ich teile ja meine Käufe oder zumindest meine Kaufzonen und dass ich stärker kumuliere ja mal auf YouTube und man kriegt natürlich dann immer, wenn du einen Bullrun verkaufst, dann bist du natürlich der Dulli, der verkauft, bevor es so richtig abgeht und wenn du einen Bärenmarkt kaufst, dann bist du der Idiot, der kauft, bevor Bitcoin nochmal um 50 Prozent droppt. Ich glaube, sehr, sehr viele haben jetzt die Phasen auch schon mitgenommen und ich glaube, das ist eben auch der Grund, warum wir nicht so tief gefallen sind,

[00:15:39] aber gleichzeitig gibt es einfach auch viele Leute, die sich so richtig strikt an diese Daten halten. Es gab ja beispielsweise auch einen 4chan Post letztes Jahr rund um den Oktober, der veröffentlicht oder der geteilt wurde, der quasi perfekt das Top vorhergesagt hat und das hat wahrscheinlich nochmal ein paar Leute angefixt, oh, es funktioniert ja doch auf den Tag genau und das Problem ist dann auch noch, es gibt ja dann auch noch ein, zwei Creator, die vielleicht auch eine größere Reichweite haben

[00:16:07] und dann genau dieses Narrativ auch noch bespielt haben und deren Communities dann vielleicht auch eben im großen Stil diesen Bärenmarkt nicht für sich genutzt haben, weil sie eben dachten, es geht nochmal tiefer und ist ja auch verständlich, wenn Bitcoin bei 60.000 Dollar steht und mir wird erzählt, wir fallen nochmal auf 30.000, mindestens auf 40.000, ja, dann kann ich natürlich viel mehr Bitcoin kaufen, wenn wir tiefer fallen und wenn man natürlich risikofreudiger am Markt ist, sind das halt die Leute, die dann vielleicht auch sideline sind und ich glaube, es ist, es betrifft schon viele, aber es ist wahrscheinlich

[00:16:37] auch immer so ein bisschen Bubble abhängig, in welcher Community du so bist. Werbung Wenn ihr ein Bitcoin sparen möchtet, dann können wir euch die Relai App aus der Schweiz empfehlen. Mit dieser könnt ihr schnell und unkompliziert Bitcoin kaufen, beispielsweise mit einem Sparplan. Neu ist jetzt, dass ihr eure Sparpläne direkt in der App anpassen könnt, also Betrag oder Kaufdatum ändern, ohne den Plan löschen oder neu erstellen zu müssen. Um mit unserem Code BTC verstehen, könnt ihr 10% auf eure Gebühren sparen und gleichzeitig unsere Arbeit unterstützen.

[00:17:06] Alle Informationen zu Relay findet ihr wie immer in den Shownotes und jetzt wünschen wir euch weiterhin viel Spaß bei unserer aktuellen Folge. Werbung Ende Und ja, dementsprechend glaube ich, dass es weniger ist als beispielsweise noch im letzten Zyklus. Wie siehst du denn allgemein diese Thematik mit diesem Vierjahreszyklus? Also das ist ja immer noch so ein bisschen ein Thema, was viele im Kopf haben. Jetzt sind wir langsam im Oktober. Das könnte man davon ausgehen, nächstes Jahr ist wieder ein gutes Jahr für Bitcoin. Glaubst du,

[00:17:36] dass das einfach so weiterläuft auch dieses Mal? Weil irgendwie mein Gefühl ist, ich meine, wir sind jetzt mal und ich auch schon ziemlich lange dabei. Mein Gefühl sagt mir, ja klar, Bitcoin wird nächstes Jahr wieder hochgehen, weil es war die letzten sieben, acht, neun, zehn Jahre so. Es wird auch so weitergehen. Oder kann es einfach auch sein, naja, wir laufen nächstes Jahr ganz normal gerade weiter und es passiert genau das Gegenteil, was alle erwarten? Ja, 100%ig kann das auch passieren. Also würde mich auch nicht wundern, aber gleichzeitig würde es mich auch wundern. Aber es sollte uns nicht wundern,

[00:18:04] wenn Bitcoin auch mal vielleicht das macht, was die breite Masse nicht erwartet. Ich meine, wir haben es ja jetzt auch gesehen, also viele haben ja jetzt erwartet, dass wir nochmal das Tief dann im Oktober oder im November sehen. Was hat Bitcoin gemacht, ist gepumpt. Jetzt mittlerweile sind auch fast die letzten Bären überzeugt, dass wir in eine bullische Phase eintreten. Vielleicht kriegen wir dann nochmal einen Dump. Ich könnte mir auch vorstellen, dass wir vielleicht nochmal einen stärkeren Dump sehen, vielleicht sogar auf 65.000 und dann kommen die Bären wieder um die Ecke und sagen, ich habe es euch doch gesagt, wir sehen nochmal ein tieferes Tief. Dann erwarten alle Leute, dass wir ein tieferes Tief sehen

[00:18:33] und dann ziehen wir auf einmal richtig nach oben. Also es ist natürlich alles möglich. Das ist jetzt natürlich sehr herangesoomt gesehen, weiter rausgesoomt. Ich glaube, dass die Zyklen mehr oder weniger Bestand haben. Ich glaube aber auch nicht unbedingt, dass es jetzt beispielsweise am Halving liegt. Davon gehe ich überhaupt nicht aus, dass es da was mit zu tun hat, weil dafür ist einfach die Bitcoin-Inflation mittlerweile viel zu gering. Aber was natürlich interessant ist, ist, dass eigentlich alles auf der Welt in Zyklen verläuft. Wir haben überall Liquiditätsverschiebungen,

[00:19:03] die sich eben auch immer wieder wiederholen. Wir haben Liquiditätsausseinnahmen oder dass die Liquidität stark angehoben wird in einem bestimmten Bereich und dann aber auch wieder kontrahiert. Das ist meiner Meinung nach einfach, ja, alles im Leben funktioniert irgendwie so wellenartig und so dann dementsprechend auch Bitcoin. Ich glaube, es wird, wie gesagt, in den nächsten Jahren und vielleicht auch Jahrzehnten weiter verlaufen, dass wir eben nicht mehr so stark diese Effekte haben. Aber übergeordnet kann ich mir schon vorstellen, dass es so weitergeht. Wobei man natürlich auch sagen muss,

[00:19:33] wenn man jetzt davon ausgeht, okay, dieser Bärenmarkt-Bitcoin-Korrektur ungefähr 50 Prozent. Im Boron sehen wir jetzt dann vielleicht einen Anstieg vom Bärenmarkt-Boden. Wo hatten wir den? Bei 60 K. Vielleicht sehen wir nur noch 100, 200 Prozent und dann vielleicht nur noch eine Korrektur von 30 Prozent im nächsten Bärenmarkt oder 40 Prozent. Wenn natürlich diese Korrekturen allgemein immer geringer ausfallen, dann verschwimmt auch irgendwann dieser Zyklus. Und ich glaube, das ist auch das, was wir die nächsten Jahrzehnte vielleicht zu erwarten haben. Trotzdem kann ich mir sehr gut vorstellen,

[00:20:03] dass Bitcoin jetzt beispielsweise die nächsten ein, zwei Jahre noch ganz gut laufen wird. Nicht nur aufgrund der Vergangenheit, sondern einfach aufgrund dessen, da er eben jetzt jahrelang oder nicht jahrelang, monatelang abgestraft wurde und man sich natürlich auch die Frage stellen muss, wer verkauft denn jetzt noch? Vor allem, wer verkauft denn jetzt noch im großen Stil? Und on top ist natürlich auch noch das Thema, dass wir Leute wie Michael Saylor an der Seitenlinie haben, die dann dementsprechend natürlich auch gerne nachkaufen. Ich meine gut, jetzt hat er wieder den Boden perfekt verkauft, aber übergeordnet

[00:20:32] hat er ja Großteil des Bärenmarktes auch gekauft und damit natürlich auch Abgabedruck vom Markt genommen. Also ich weiß nicht, wie viele 100.000 Bitcoin er in diesem Bärenmarkt gekauft, hat, aber es war auf jeden Fall einiges und dadurch hat er natürlich auch Supply rausgenommen, was sonst vielleicht auf dem freien Markt gelandet wäre und gegebenenfalls für tiefere Kurse gesorgt hätte. Wie erklärst du dir das mit den Zyklen? Also jetzt nicht nur auf Bitcoin bezogen, sondern du meintest, alles verläuft in Zyklen. Das ist was, da habe ich,

[00:21:02] ich weiß nicht, vor einem halben, drei, vier Jahr haben Jonas und ich das dann mal ausgetauscht und das ist auf der einen Seite nachvollziehbar, dass das eine zum anderen führt, auf der anderen Seite ist es ja aber auch so, dass man in die Vergangenheit gucken kann und ja sieht, okay, das eine hat zum anderen geführt und trotzdem gibt es dann in der Gegenwart ähnliche Verhaltensmuster wie schon in der Vergangenheit, obwohl man ja weiß, also du kennst ja die Vergangenheit, wenn du aus der Gegenwart zurückguckst. Wie würdest du dir das erklären, dass es sich dennoch

[00:21:31] zu wiederholen scheint, was eigentlich paradox ist und gar keinen Sinn ergibt? Ja, du hast recht, das sehe natürlich gar keinen Sinn teilweise, aber also ich meine, wenn wir uns jetzt beispielsweise, ich finde leider diesen Bärenmarkt nicht so super repräsentativ, sondern eher den davor, was haben wir da gesehen? Da war es klar, dass der Markt zusammenbricht, Three Arrows Capital bricht zusammen, ja ist auch klar, dass der Markt dann nachgibt, wenn da Milliarden verbrannt werden, Celsius bricht zusammen, eine der größten Länder in dem Space. Es ist ja klar, wenn der zusammenbricht, dass es bergab geht, aber wenn man sich

[00:22:00] diese einzelnen Punkte anschaut und dann berücksichtigt, wie sind diese überhaupt entstanden, dann sehen wir, dass der Ursprung eigentlich in der ersten initialen Korrektur bestand, die vielleicht nur 20% groß war. Diese hat dann dazu geführt, dass die Bestände beispielsweise bei Terra Luna, dem damals einer der größten Stablecoins überhaupt, dass ihre Bitcoin-Holdings im Hintergrund einfach stark an Wert verloren haben. Dann gab es noch einen mehr oder weniger Bug im algorithmischen Stablecoin und das hat dann dazu geführt, dass diese Kaskade ausgelöst

[00:22:29] wurde und dieser Terra Luna Coin zusammengebrochen ist und Milliarden zerstört hat. Was ist passiert? Im Hintergrund hatten große Hedgefonds wie Three-Evo Capital oder beispielsweise auch ein Celsius großes Kapital bei Terra Luna. Das kam dann ein paar Wochen, ein paar Monate später raus, dann sind die zusammengebrochen und das hat den nächsten Abgabedruck ausgelöst. Also man kann natürlich jetzt berücksichtigen oder darauf schauen und sagen, okay, das ist Zufall, da bricht was zusammen, da bricht was zusammen und das passt alles perfekt hintereinander, aber es steht ja auch in einer gewissen Art von Abhängigkeit. Wenn wir keinen Bärenmarkt gesehen,

[00:22:58] dann wäre FTX definitiv 2022 auch nicht zusammengebrochen, weil einfach genug Kapital dort bestanden hätte. Selbst wenn sie ihre User Assets nicht komplett gebackt hätten, wären sie trotzdem nicht zusammengebrochen, wenn wir eben gar nicht so eine bärische Stimmung gehabt hätten und heute wäre FTX beziehungsweise Sengbem & Freed wahrscheinlich einer der erfolgreichsten Investoren weltweit, weil er einfach das Kundengeld gut veruntreut hat. Ja, ist natürlich doof, dass die Insolvenzverwalter das schön tief im Bärenmarkt verkauft haben, aber hätten wir, also wäre Terra Luna

[00:23:27] nicht zusammengebrochen, wäre auch FTX nicht zusammengebrochen und dann hätten wir diese tiefen Kurse gar nicht gesehen und ich glaube, es steckt sich halt auch alles immer so ein bisschen an und dementsprechend ist es halt fraglich, ob man jetzt das Ganze in der Perspektive betrachtet, wir haben jetzt eben diese Events gesehen und es ist ein Zufall, dass die entstanden sind oder dass man eben sieht, okay, das Event ist wegen dem Event eingetroffen und dass das Hauptevent, also eine Korrektur eintrifft, auch wenn es nur 20 Prozent sind, ist ja vollkommen normal, wenn der Markt eben komplett überhitzt und das haben wir ja

[00:23:56] vor allem im letzten oder beziehungsweise im vorletzten Bullrun gesehen und im letzten dann ein bisschen schwächer, wobei natürlich so ein Bybit-Hack von 1,4 Milliarden Vertrauen im Markt zerstört, dann dieser Superliquidations oder dieses Superliquidations-Event über Binance nochmal wieder Vertrauen im Markt zerstört, dann kommt Trump mit seinem eigenen Schmutz-Meme-Coin zerstört nochmal Vertrauen im Markt. Also es sind dann eben vielleicht auch die Zufälle, die zusammenkommen, allerdings die dann in der Summe dazu führen, dass eben die Gesamtstimmung darunter leidet. Aber das natürlich

[00:24:26] alle vier Jahre passiert, ist natürlich ein interessanter Zufall. Da wird man wahrscheinlich vielleicht in 20 Jahren, 30 Jahren nochmal zurückschauen und gucken, ob es genau diese Zyklen weiterhin so gibt oder warum das Ganze so passiert ist. Oder glaubt ihr das? Ich bin mir nicht sicher. Ich kann mir vorstellen, es gibt ja auch die interessanten Bücher The Fourth Turning, glaube ich, das ist genau diese Richtung, wo dann größere Zyklen noch aufgemacht werden, also auch Wirtschaftszyklen und auch gesellschaftliche Zyklen. Das wäre natürlich eine eigene Folge, da könnten wir jetzt nicht zu tief reingehen.

[00:24:55] Aber ich glaube, also ich habe für mich noch nicht den Punkt gefunden, ich würde gerne da auch ein bisschen tiefer reinschauen. Aber ich finde es immer wieder faszinierend, dass es eben diese Überschneidung gibt, wie du gerade angesprochen hattest, dass es diese Events gibt und die dann irgendwie wieder zusammenkommen. Gerade rückblickend erkennt man viele Bewegungen. Aber es ist trotzdem faszinierend, dass Bitcoin sich trotzdem so bewegt und vor allem, wie Manuel angesprochen hat, dass man es ja trotzdem irgendwann sieht und man könnte ja davon ausgehen, okay, es ist jetzt, wir stehen jetzt an diesem Punkt wie letztes Jahr. Wir wissen, es wird wahrscheinlich wieder runtergehen. Wir werden wieder ein Jahr, anderthalb Jahre Ruhe haben

[00:25:25] und dann wird es wieder nach oben gehen. Und irgendwie passiert immer das Gleiche und trotzdem sind die Menschen erstaunt und verhalten sich trotzdem unterschiedlich und sagen, oh Gott, Bitcoin ist jetzt wieder tot. Und das ist für mich etwas, was ich noch nicht so ganz in meinen Kopf bekomme. Gut, ich meine, es gibt ja leichte Unterschiede. Also wir hatten 2021, hatten wir das Thema, Bitcoin knackt auf jeden Fall die 100k, hat er nicht gemacht. Die Erwartung ist also nicht komplett eingetreten. Dann der Bärenmarkt. Ich erinnere mich nach dem FTX-Zusammenbruch. Alle haben gesagt, okay, jetzt bricht als nächstes

[00:25:54] Binance zusammen. Die Prognosen von 8.000, 9.000 Dollar pro Bitcoin waren da, wurde nie erreicht. Dann ging es wieder nach oben. Im letzten Zyklus haben die Leute gesagt, ach, 120, 130k, 130k, das ist noch niemals genug. Schau dir die letzten Bullruns an, da sind wir viel stärker gewesen. Was passiert? Der Markt ist gebrochen. Jetzt im Bärenmarkt war es wieder der Fall, dass gesagt wurde, oh, wir müssen das tief im Oktober sehen. Was ist passiert? Wir sehen das tief beziehungsweise, beziehungsweise, was heißt, beziehungsweise, bisher noch nicht im Oktober. Also es ist ja irgendwie, es ist wieder ähnlich und rückblickend kann man sagen,

[00:26:24] ich habe es ja gesagt, aber auf der anderen Seite eine gewisse Art von Ungereimtheiten beziehungsweise Unsicherheiten gibt es ja dann doch und ich glaube, dass das einfach die nächsten Jahre wahrscheinlich einfach mehr verschwimmen wird und man dann dementsprechend vielleicht nicht mehr das so genau rückblickend sagen kann. Ich meine, wenn wir uns den Bitcoin-Chart jetzt mal aufmachen und rauszoomen logarithmisch über die letzten 10, 15 Jahre, sieht man ja schon, dass Bitcoin, was die Volatilität angeht, deutlich stärker nachlässt und auch der letzte Bullrun sah ja

[00:26:54] wirklich komplett anders aus als der vorletzte in Bezug auf Parabole Phasen so wie jetzt auch der Bärenmarkt zwar parallel aufwies, aber eben nicht 1 zu 1 mit den letzten zu vergleichen ist. Ja, was ich bei den Zyklen schon immer nicht verstanden habe, zumindest bei den sagen wir bei den letzten beiden, es war ja bekannt und du hast ja auch vorhin gesagt, es war erwartbar, dass sich Bitcoin so verhält, wie er sich halt verhalten hat. Aber das müsste ja dann eigentlich dazu führen, dass Leute, die sich den Chart

[00:27:23] angucken und feststellen, okay, es gibt diese Zyklen, vielleicht doch lieber auf Nummer sicher gehen wollen und vielleicht der eine kauft einen Tag vorher vor dem erwarteten Tief, der andere kauft eine Woche, einen Monat vorher, es verschiebt sich halt immer weiter. Und so sollte ja eigentlich dann das Tief oder auch das Top sich immer weiter verschieben in die eine oder in die andere Richtung und so das Tief und das Hoch sich immer weiter ja fast schon auflösen, zumindest nicht, dass es punktuell ist, wie wir es in der Vergangenheit gesehen haben.

[00:27:53] Und trotzdem war es so. Deshalb meine ich, irgendwie, es ergibt keinen Sinn, dass es in der Vergangenheit so war und das, was wir jetzt gesehen haben, ist für mich eigentlich das erste Mal. Der Beweis muss es nicht sein, aber wir erkennen zumindest, dass es sich möglicherweise in Zukunft abzuschwächen scheint. Und du hast ja gesagt, der letzte Bärenmarkt war nicht so extrem, der letzte Bullenmarkt war auch nicht so extrem. Möglicherweise sind auch dann durch den,

[00:28:22] ja durch das Sich-Abschwächen dann auch die Zeitpunkte nicht mehr so punktuell, wie wir sie haben. Und das wieder kombiniert mit der Tatsache, dass es eigentlich erkennbar ist und die Leute, wenn sie rational handeln, auf Nummer sicher gehen müssten und ein bisschen früher einsteigen sollten, denke ich bedingt, dass es sich immer, also dass diese Ausschläge schwächer werden und sich generell alles ein bisschen klettet. Ja, aber das Ding ist ja auch, also wenn ich das dann teilweise lese, dass die Leute sagen, ich kaufe doch keinen Bitcoin, der kann doch maximal

[00:28:53] ein 2x machen oder ein 3x, wo ich mir denke, finde mal eine relativ sichere Anlageklasse, wo du gelangweilt darauf blickst, dass sie nur zwei, drei Prozent Prozent in ein, zwei Jahren macht, wo ich mir denke, ja okay, wenn du was Besseres hast, wo du dir so sicher bist, dass du Bitcoin outperformen willst, dann go for it oder outperformen wirst. Aber ich finde diese, also ich nehme gerne langweilige 200 Prozent in ein, zwei Jahren mit, aber für viele ist es dann vielleicht auch der Reiz,

[00:29:21] dann eben das eben nicht zu tun. Deswegen bin ich gespannt. Es wird wahrscheinlich auch mit Sicherheit viele Leute geben, die aufgrund dessen jetzt den Markt auch langsam verlassen oder halt dieses Zockergefühl einfach so ein bisschen fehlt, was sehr schade ist, aber auf der anderen Seite natürlich auch zeigt, dass der Markt älter wird und größer wird und vor allem auch reifer wird. Ja, genau der Punkt mit dem Reif, das finde ich nämlich auch, dass man, man kommt ein bisschen weg von diesem, man steigt heute ein und morgen bist du ungefähr reich, aber langfristig machst du eben deine Renditen und du hast es ja gerade angesprochen.

[00:29:51] Ich glaube gestern oder vorgestern kam es der Bericht von JP Morgan raus, die so ein bisschen sich das Thema angeschaut hat und die auch gesagt hat, in den nächsten zehn Jahren sehen sie auf ihren Berechnungen oder ihren Untersuchungen keine bessere Asset-Klasse, keine bessere Anlage-Klasse als Bitcoin. Ich glaube, sie haben 10% pro Jahr durchschnittlich, glaube ich, in einem Case. Man muss es genau angucken, auf Social Media und Co. wird das sehr, sehr vereinfacht dargestellt. Sie haben unterschiedliche Szenarien aufgebaut. Es gibt auch eine schlimme Sache, wo du dann sagst, okay, du hast sogar ein Minus

[00:30:20] in den nächsten zehn Jahren. Das heißt also nicht so ganz einfach ausgedrückt, wie es häufig auf Social Media dargestellt wird. Aber was ich interessant finde, dass sie überhaupt in ihrem Untersuchungsbericht, in diesem Bericht, überhaupt Bitcoin so darstellen, weil vor ein paar Jahren wurde eben Bitcoin gerade von JP Morgan noch so dargestellt, als wenn das gar nichts wäre. Und sie schreiben sogar selbst, dass es als Wertspeicher angesehen wird, der unabhängig von Zentralbanken ist oder sogar eher eine Absicherung gegen eine lockere Geldpolitik sogar sein könnte. Also ist das ein Zeichen dafür, dass die Institutionen, gerade wie JP Morgan,

[00:30:49] BlackRock mit dem ETF, dass die jetzt plötzlich Bitcoin dann doch so sehen, dass sie sagen, man geht jetzt weg von diesem, wie du gerade gesagt hast, diese Spekulative, man wird schnell reich, zu dem hin, es ist vielleicht doch ein Wertspeicher, der ein bisschen langweiliger wird, dadurch auch wieder für einige attraktiver sogar wird, weil es nicht mehr so stark volatil ist und so stark im Preis schwankt. Ja, also ich glaube also gerade bei JP Morgan, so wie viele Banken und große Finanzhäuser, die sagen auch einfach das, was der Markt gerne hören möchte. Also die hauen im Bärenmarkt immer tiefere Prognosen raus

[00:31:19] und im Bullrun immer höher, so wie viele Creators kannst du auch machen. Funktioniert. Aber bei JP Morgan, ja genau, ihr Basisszenario war 10% im Schnitt die nächsten 10 Jahre, ein bullisches Szenario war 16,2% oder so und bärisches war minus 11,2%. Und was ich auch da spannend finde, um nochmal auf meinen Gelaber von davor einzugehen, ich hatte das auch geteilt, sie erwarten also im Basisszenario, wenn man nur noch den Basisszenarien geht, erwarten sie Bitcoin die nächsten 10 Jahre 10% im Schnitt,

[00:31:49] Aktien 7,5, Gold 5,5 und ich habe es geteilt und habe gesagt, oh guck mal, voll krass und was kommentieren die Leute, ja Bitcoin 10%, was ein Schmutz, was will ich denn damit? Wo ich mir denke, ey, eine der größten oder wenn nicht die größte Bank der Welt hat gerade gesagt, dass sie im Basisszenario davon ausgehen, dass Bitcoin das bestperformste Asset ist und die Leute regen sich darüber auf, weil sie keine 80% pro Jahr angeschrieben haben, aber ja, ich finde da die Signalwirkung tatsächlich spannender als die wirklichen Zahlen, die sie ranschreiben, denn wie gesagt,

[00:32:18] die schreiben halt sowieso ran, was der Markt gerade hören möchte oder so eine Kombination, was sie hören möchten und was sie sich hochrechnen und natürlich, die Institutionellen haben natürlich auch immer stärkeres und größeres Interesse daran, gerade in BlackRock mit ihrem eigenen iBit, ist eines ihrer besten, wenn nicht sogar ihr bestes Pferd im Stall, was Gebühren angeht, also das ist wirklich eine Money-Printing-Machine, natürlich haben sie Bock darauf, wenn die Leute das kaufen und machen dann dementsprechend auch Werbung, aber auch so hört man ja auch von Larry Fink selber,

[00:32:47] dass er Bitcoin als respektable Anlageklasse sieht und eben auch als Wertespeicher und ich glaube schon, dass auch unabhängig davon, dass sie selber davon profitieren, wenn die Leute ihre Produkte kaufen, dass sie auch selber davon ausgehen, dass diese Produkte eben langfristig Bestand haben, weil ja, auch ein BlackRock könnte sich die Clownsnase aufsetzen, wenn die beispielsweise einen Trump-ETF raushauen, sagen, das Ding ist geil, vielleicht pumpt der für drei Monate und dann geht es bergab, also natürlich sagen die, was die Leute hören wollen und die pushen natürlich auch ihre eigenen Produkte,

[00:33:17] aber wenn sie nicht auch dahinter stehen würden, würden sie es wahrscheinlich weniger machen, dementsprechend schon spannend und meiner Meinung nach sehen wir eben auch genau diese Entwicklung in diese institutionelle Adoption, die aber auch eben dem Retail-Markt Bitcoin beispielsweise verfügbarer macht und wir sehen ja auch an den neuen Produkten, also BlackRock hat jetzt vor fünf Tagen oder so ein neues Produkt vorgestellt, das ist eine neue Art des Bitcoin-Spot-ETFs, den sie anbieten, der ist abgesichert mit Optionen und mithilfe dessen kann man quasi

[00:33:47] einen ETF abbilden von Bitcoin, der nach unten hin begrenzt ist, also es gibt dann Optionen, die halt dann Verkaufsrechte einschreiben, ist ein bisschen komplexer, Fakt ist auf jeden Fall, das ist so ein bisschen komplexerer ETF als beispielsweise einfach nur Bitcoin kaufen und reinlegen, mit Optionen abgesichert, wenn Bitcoin in den Bärenmarkt tief fällt, dann hast du eben eine Absicherung nach unten, dass du eben keine 70, 80 Prozent Minus machst, auf der anderen Seite verlierst du natürlich dann auch ein bisschen Performance, wenn Bitcoin stark nach oben läuft und damit wollen sie eben

[00:34:16] die noch konservativeren Anleger greifen und daran sieht man ja schon, das Interesse scheint eben auch groß zu sein, nach einem langweiligeren Bitcoin und das ist wahrscheinlich auch genau die Entwicklung, die wir dann eben über die nächsten Jahre und Jahrzehnte sehen werden, auch durch die institutionelle Adoption, wodurch natürlich die Gesamtmarketcap ansteigt und wir mit unseren paar Groschen da eben immer weniger auslösen können, sondern eben die Großen irgendwann halt, was heißt es, in der Hand haben, aber ja, das große Kapital verwalten und eben, ja,

[00:34:46] die kleinen Retailer da nicht mehr so einen großen Effekt haben, wobei man ja auch nicht vergessen darf, die meisten der Bitcoin-Spot-ETF-Holder sind eben Retailer, also auch wenn man das immer wieder liest, BlackRock kauft für 500 Millionen, nein, das sind die Kunden, die die Produkte von BlackRock kaufen, aber das ist natürlich trotzdem eine tendenziell langfristigere Zielgruppe als die degenerierten, die auf irgendeiner Futures-Plattform den 200x-Hebel auf Bitcoin einsetzen. Das ist schon eine unterschiedliche Zielgruppe und man sieht einfach, dass das Interesse in diese Richtung wächst und Werbung

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[00:36:15] weiterhin viel Spaß mit der aktuellen Folge. Werbung Ende. Ist was Schönes, aber nimmt natürlich dann auch so ein bisschen den Volatilitätsspaß raus. Die Institutionalisierung hat natürlich preistechnisch Vorteile, wenn man schon investiert ist. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass je mehr Institutionalisierung eintritt, desto weiter entfernt man sich ja letztlich von dem Grundgedanken des Peer-to-Peer Electronic Cash Systems. Wie stehst du dazu? Also schlagen da

[00:36:44] zwei Herzen in deiner Brust oder würdest du dich klar positionieren? Ja, ich glaube, man muss einfach so ehrlich sein, dass Bitcoin schon länger nicht mehr das Peer-to-Peer Electronic Cash System ist, wobei jetzt werde ich mir auf jeden Fall von den Bitcoin-Maxis eine Menge Hate einholen. Versteht mich nicht falsch, es ist ja weiterhin ein Peer-to-Peer Electronic Cash System. Jeder, der es so nutzen möchte, kann es so nutzen. Also es hat quasi im Grundgedanken nichts verändert, aber man merkt einfach jetzt, dass die Menschen

[00:37:14] bei Bitcoin nicht unbedingt das Peer-to-Peer so geil finden, sondern eben diesen langfristigen Wertespeicher. Ich finde es absolut fein. Also Satoshi Nakamoto hat Bitcoin jetzt nicht ins Leben gerufen, damit all unsere Transaktionen nur noch über Bitcoin laufen und vielleicht wird es sogar langfristig irgendwann in die Richtung gehen. Er hat es in die Welt gegeben, um eben den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich in gewisser Art und Weise finanziell unabhängiger zu machen, nicht nur in Bezug dessen, dass Bitcoin jedes Jahr einen 10x macht, sondern in Bezug dessen, dass du eben

[00:37:44] Eigenverantwortung übernehmen kannst, in die Eigenverwahrung gehen kannst und eben selber Kontrolle darüber hast. Und das besteht eben auch aktuell diese Möglichkeit. Was am Ende des Tages daraus gemacht wird, liegt eben an den Menschen selber. Und ich reg mich jetzt nicht darüber auf, dass Bitcoin nicht als Peer-to-Peer-Asset genutzt wird, weil halt eben auch einige Probleme oder einige Hindernisse momentan noch bestehen, seien es eben die Gebühren oder andere Effekte, die es vielleicht auch einfach unattraktiver machen, jetzt dir eine Cola für 2 Euro

[00:38:14] in Bitcoin zu kaufen, wenn du dann 3 Euro Netzwerkgebühren hast, jetzt mal übertrieben gesagt. Es gibt natürlich dann die Applikationen wie Lightning, aber auch da sieht man, also Lightning hat ja jetzt keine wirklich krasse Adoption gehabt, zwar immer mal wieder diese Push und auch ich nutze tatsächlich Lightning, auch relativ aktiv, aber eher im kleinen Kreis und nicht, wenn ich halt einkaufen gehe. Und da wird sich dann eben die nächsten Jahre auch zeigen, ob das Ganze Bestand hat, wie sich das entwickelt. Ich glaube schon, dass es sich entwickelt, aber das braucht nochmal deutlich mehr Zeit, als jetzt einfach nur

[00:38:43] Bitcoin zu kaufen, um es zu huddeln. Deswegen, also ich würde jetzt nicht so sagen, was ein Scheiß, es hat sich nicht durchgesetzt, wie Satoshi es gedacht hatte. Also nee, am Ende des Tages hat er den Menschen ein Tool gegeben und was die Menschen damit machen, ist ihnen überlassen. Und wenn eben momentan die Priorität des Wertespeichers höher ist, dann ist es fein, gerade in der Welt, in der wir uns jetzt gerade befinden, ist eben ein Wertespeicher wichtiger denn je. Und in den Ländern, das muss man ja auch mal sagen, wo eben in Peer-to-Peer Electronic Cash wirklich genutzt wird,

[00:39:13] wird Bitcoin und vor allem Lightning natürlich auch aktiver genutzt, wobei natürlich jetzt in den letzten Jahren dann auch Stablecoins dazugekommen sind, die natürlich auch hier vielleicht so ein bisschen das wecknabbern, was Bitcoin sonst gegeben hätte. Ich glaube auch, das ist natürlich ein Unterschied, auch in welcher Region du das Ganze anschaust. Ich meine, wir in Europa sind anders als zwischen Afrika oder in Südamerika und vielleicht ganz passend, du warst jetzt in Singapur unterwegs. Ich glaube, soweit ich verstanden habe, auf der Konferenz, richtig? Genau. Was ist denn, wie ist denn so ein bisschen da, was hast du mitgenommen?

[00:39:42] Wie ist denn da die Stimmung derzeit und vielleicht schauen dort die Menschen vielleicht ein bisschen anders auf Bitcoin, so wie wir es gerade tun? Ja, also man muss sagen, ich war, das ist ja die Turken 2049. Also es ist ja jetzt kein reines Bitcoin-Event. Dementsprechend ist es jetzt nicht so, dass man da jetzt nur die Bitcoin-Stimmen hört, sondern halt allgemein stimmen. Ey, es gab da wirklich Vorträge. Ich habe mir ja an den Kopf gefasst, das ist eine Katastrophe. Ich glaube, es war, glaube ich, ziemlich sicher Arthur Highest, also der BitMEX,

[00:40:12] Gründer, der jetzt die Börse vor ein paar Wochen runtergefahren hat. Ich habe gedacht, ich bin im falschen Film. Ich komme da rein in diese Präsentation und er sagte, ja, und Altcoins, alles Schmutz und es ist gegen alles nach Runden und keiner hat das gehalten, was er versprochen hat. Ich dachte, oh, endlich, endlich sieht das mal ein, dass wir einfach so viel Kacke im Space haben, so viel Neues, so viel unnötiger Kram und dann sagt er, ja, und hier ist mein neuer Token, der alles anders machen will. Ich dachte, es kann doch nicht sein, dass wir 2026 immer noch so eine Kacke haben und immer noch wirklich,

[00:40:42] also der Typ ist satt, der, ich weiß nicht, ob er Milliardär ist, aber er hat auf jeden Fall mit Sicherheit ein paar hundert Millionen, ziemlich sicher ist er auch Milliardär, so oder so, er hat auf jeden Fall genug Kohle und dass solche Leute dann immer noch versuchen, einen neuen Token rauszuhauen, das ist krass. Also die Verwirrung bleibt auf jeden Fall am Start. Haben wir jetzt auch gesehen mit der Plattform Paper, ich weiß nicht, ob ihr das mitbekommen, es gab ja so Paper Trade als Plattform, wo man quasi 1000x handeln konnte, also Bitcoin und ETH und so,

[00:41:12] konnte man da mit einem 1000x Hebel handeln, haben die Leute sich die Finger verbrannt, aber haben wir auf der anderen Seite Paper Token gefarmt, ist auch egal. Wir sehen auf jeden Fall, das Zocken geht weiter, aber es wird auf jeden Fall weniger, weil die Leute eben auch keine Lust mehr haben, sich jetzt den dritten Zyklus hintereinander übers Ohr hauen zu lassen und ich glaube, das ist halt auch ein Teil der Adoption oder ein Teil der Entwicklung, die wir sehen. Es gibt vielleicht ein paar Protokolle, die ihre Daseinsberechtigung haben, beispielsweise in Hyperliquid oder so, weil sie auch aktiv genutzt werden,

[00:41:41] aber insgesamt sehen wir auf jeden Fall einen Shift und jetzt habe ich die ursprüngliche Frage gar nicht beantwortet, wie sich die Betrachtungsweise auf Bitcoin verändert hat. Ich glaube, die ist nach wie vor relativ unverändert, einfach in langfristiger Vermögenswert, ein Wertespeicher, aber ja, man muss einfach sagen, große News dazu gibt es nicht. Eine Thematik, die immer wieder angesprochen wird, ist die Quantencomputer-Thematik und natürlich die KI-Thematik, aber auch da haben wir jetzt die letzten Jahre immer wieder drüber gesprochen. Es gibt Entwicklungen im Hintergrund,

[00:42:11] ja, die Quantencomputer machen große Fortschritte, aber wenn das Fortschritte macht, dann hast du auf der anderen Seite auch die Quantensicherheit, die größere Fortschritte macht und da bereiten sich ja auch genug Bitcoin-Entwickler darauf vor, dass man sich da keine großen Sorgen machen muss. Deswegen, Bitcoin geht einfach seinen Weg. Ich habe jetzt keine krassen Ankündigungen oder Entwicklungen gesehen in Bezug auf beispielsweise Lightning. Da ist ja tatsächlich sogar das Netzwerk eher ein bisschen kleiner geworden und dann gab es ja noch einen großen Hack. Aber, ja, muss ich ehrlich sagen, viel zu Bitcoin wurde da nicht besprochen.

[00:42:42] Okay. Ja gut, ist aus unserer Sicht natürlich schade. Auf der anderen Seite können wir ja auch die Leute nicht dazu zwingen und wenn man 2026, wie du sagst, noch auf die Bühne gehen kann und irgendeinen neuen Talken rausbringt und dafür Beifall endet, ist irgendwie verrückt. Auf der anderen Seite den Präsidenten macht es auch, von daher es scheint genug Leute zu geben, die darauf noch anspringen oder dafür empfänglich sind. Ich würde gerne auf etwas eingehen, was du vorhin angesprochen hast, nämlich auf dich und

[00:43:11] Content Creation im Bärenmarkt, weil das ist ja so ein ewiger Kampf, den man da irgendwie kämpft, vor allem, wenn das Interesse nachlässt, ist es so, wir beide merken es zum Beispiel brutal, wenn wir dann mal über den Preis reden, egal ob das ein Preis ist, der lächerlich niedrig ist oder absurd hoch, diese Preisthematik treibt einfach irgendwie, ja, zieht das Interesse an, lockt die Leute an. Auf der anderen Seite ist es ja so, wenn man nur darüber spricht, dann läuft man ja auch Gefahr, dass man den Leuten zwar das gibt, was sie wollen,

[00:43:41] auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite, das was halt wichtig ist, das fällt dir dann ein bisschen hinten runter. Wie schaffst du da den Spagat, dass es für dich letztlich so ist, dass du sagst, die Leute sind happy, aber du bist auch happy mit dem, was du machst? Du meinst, dass ich nicht jeden Tag einfach über den Kurs spreche, sondern auch quasi den Grundgedanken von Bitcoin in den Videos nicht vernachlässige, das meinst du, oder? Ja, ja. Ja, also ich kann natürlich nicht jeden Tag im Video sagen, dass Bitcoin

[00:44:10] der beste Wertespeicher ist und die 21 Millionen das geilste der Welt ist. Das interessiert die Leute irgendwann natürlich recht wenig und ich glaube, wir haben auch mittlerweile echt viel Bildung im Markt. Das bedeutet, ich glaube, also ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten meiner Zuschauer sich darüber am Klaren sind, warum Bitcoin interessant ist und dass Bitcoin nicht nur aufgrund des Preises interessant ist und den Spagat drüber, also wie gesagt, ich sage jetzt nicht jeden Tag, dass Bitcoin begrenzt ist und sonst was,

[00:44:39] aber den Spagat gehe ich darum, dass ich natürlich auch über aktuelle Entwicklung spreche, gerade wenn jetzt sowas ist wie Quantenthematik, gerade wenn es darum geht, dass es wieder irgendwelche größeren Hacks gibt und vor allem, das ist ja auch ein großer Bestandteil meiner Marktupdates, die Geopolitik und eben auch die Finanzpolitik und in diesem Zusammenhang kommt es jedes Mal mehr oder weniger zur Sprache, dass wir uns mit Bitcoin natürlich absichern gegen die massive Ausweitung der Geldmenge, die eine Folge ist von unter anderem Konflikten,

[00:45:08] die natürlich auf Paper Money finanziert werden, was am Ende des Tages dann eben zu Inflation führt, also der Grundgedanke eigentlich jedes meiner Marktupdates zielt am Ende des Tages darauf ab, dass Bitcoin natürlich als Fundament des Ganzen standhaft ist, während wir auf der anderen Seite hier Chaos und Konflikte sehen und hier eine krasse Geldmengenausweitung. Ich spreche natürlich nicht in jedem Video, sage ich nicht, ja, das sind die Inflationsdaten, die gemeldet wurden, schaut mal, wie viel jetzt Geld angestiegen ist im

[00:45:38] Gegensatz zu Bitcoin, da mache ich immer wieder den Schwenk drum, aber ich glaube, die meisten Leute schauen auch nicht nur ein Marktupdate von mir, sondern regelmäßig rein und verstehen dann eben auch den Grundgedanken und dazu mache ich natürlich auch immer mal wieder Deep Dive Videos, wo ich dann auf verschiedene Themen im Detail eingehe und dann natürlich auch direkt den Anker bei Bitcoin setzt, damit man eben diese Bitcoin-Bildung auch mitnimmt. Aber ja, ich glaube, da habe ich einen ganz guten Spagat gewagt oder

[00:46:07] kriege das einigermaßen hin, ohne dass ich jetzt jeden Tag den Leuten dasselbe erzähle, weil natürlich könnte ich das machen, aber dann wird halt niemand meine Videos schauen und dann wäre es auch irrelevant. Es gibt bestimmt ein, zwei Kanäle, die keiner von uns kennt, weil sie jeden Tag dasselbe erzählen. Dementsprechend ist es, glaube ich, auch wichtig, diesen Spagat zu finden, um natürlich auch Leute, die sich allgemein für das Thema interessieren, reinzubekommen und denen dann zu erklären, ey, guck mal, du bist jetzt auf dieses Video gestoßen, weil wir eine hohe Wohle haben aufgrund geopolitischer Konflikte.

[00:46:37] Genau deshalb ist Bitcoin interessant und das versuche ich halt so ein bisschen zu connecten und dann dementsprechend natürlich das Interesse oder zumindest das zu zeigen, was die Leute interessiert, was den Markt bewegt und was uns dann am Ende des Tages auch wieder zu Bitcoin führt. Jetzt hören bei uns vielleicht und schauen vielleicht welche zu und die sagen, sie gucken beispielsweise jede zweite Woche unsere Podcast-Folge am Sonntag, weil es ein interessantes Thema ist möglicherweise und dann sagt man, ah, der Robin lädt ja jeden Tag ein Video zu Bitcoin hoch und ich habe gar nicht so viel Zeit, da mitzumachen.

[00:47:07] Was würdest du da antworten darauf? Muss man sich jeden Tag mit Bitcoin beschäftigen und dem Marktzyklus und wie du gerade gesagt hast, dieses Inflationsthema, ich weiß auch ganz genau, vor ein paar Wochen haben wir mit Marc Steiner aus der Schweiz gesprochen und der zum Beispiel gesagt hatte, die Inflationszahlen, die jeden Monat da rauskommen in den USA, am Schlussendlich ist es komplett egal und gleichzeitig machst du wiederum jedes Mal ein Video darüber. Wie ist da die Verbindung? Also muss man das schauen, muss man es nicht schauen oder es ist einfach typabhängig, weil schlussendlich könnte ich auch einen Sparplan laufen lassen

[00:47:36] und mir ziemlich egal sein, ob die Inflationsdaten hoch oder runter sind und was Trump macht und Co. Also eigentlich ist es auch ziemlich wurscht, wenn ich keine Zeit habe. Ja, ich bin wahrscheinlich einer der schlechtesten Content Creators, weil ich meinen Zuschauern regelmäßig sage, dass sie nicht alle meine Marktupdates schauen müssen. Also meine Marktupdates zielen nicht darauf ab, dass jeden Tag jeder dieses Video schaut. Natürlich freue ich mich über Aufrufe, ich freue mich über Bewertungen, ich freue mich über Feedback, aber gleichzeitig sage ich auch regelmäßig, gerade im Bärenmarkt, ihr müsst natürlich

[00:48:06] nicht jedes meiner Videos schauen, sondern es geht eher darum, erstmal muss man sagen, okay, was sind meine Videos überhaupt? Es sind Zusammenfassungen, vor allem der letzten 24 Stunden, was den Markt bewegt und dann immer mal wieder Deep Dives und auch in diesen täglichen Marktupdates gehe ich auf das Bigger Picture ein. Bedeutet, wenn jemand wissen möchte, was jetzt gerade den Markt bewegt, kann er sich darauf verlassen, ey, bei dem Macker finde ich Marktupdate, da weiß ich, was momentan gerade passiert, was der aktuelle Stand ist. So, das finde ich cool, weil viele Leute meine Videos dann auf dem Weg zur Arbeit hören,

[00:48:35] das ist ja keine verschwendete Zeit, würde ich jetzt mal sagen, ob sie da jetzt Musik hören oder sich im Radio um 6 Uhr morgens belabern lassen oder ich die ein bisschen voll labere, muss dann jeder selber schauen, aber es ist ein Mehrwert daraus zählt. Ich sage aber, wie gesagt, selber mein Video ist, man muss nicht jedes Video schauen, auf gar keinen Fall, aber wenn man eben Bock hat, sich zu informieren, was abgeht, dann weiß man, da erfahre ich auf jeden Fall, was momentan im Markt passiert und für viele ist es natürlich trotzdem eine Routine, weil sie auch einfach wissen wollen, was eben überhaupt im Markt passiert,

[00:49:06] was jetzt heute die Märkte bewegt, was vielleicht auch die Risiken die nächsten Wochen sind. Viele handeln ja auch ein bisschen aktiver und wollen auch einfach mitkriegen, was eben jetzt gerade die Märkte bewegt, übergeordnet und das sage ich auch schon seit ich dem Kanal in Bezug auf Bitcoin gestartet habe 2021 und ich habe ja sogar selber einen Sparplan, den ich auf YouTube begleite, ich sage zu allen Leuten, ey, erstellt euch einen Sparplan, überweist jeden Monat eine Summe hin, wenn wir voll im Bullrun sind, dann, keine Ahnung, wenn ihr 500 Euro überweist, investiert nur 200,

[00:49:35] packt 300 in Cash beiseite, dadurch spart man einen Cashpuffer an und wenn wir dann in den Bärenmarkt laufen, investiert vielleicht 700 im Monat oder 800 und zapft das Cashpuffer an oder ja, doch zapft es an. Dafür braucht man nicht die täglichen Marktupdates schauen, aber wie gesagt, wenn man sich hier informieren möchte, was im Markt passiert, wenn man verstehen möchte, wie das Ganze vielleicht auch zusammenhängt, warum wir Kursentwicklung haben oder warum vielleicht auch am Ende des Tages ein geplatztes Öldepot jetzt gerade für Bitcoin einen starken Push oder eine starke

[00:50:04] Korrektur ausgelöst hat, dann findet man eben auf meinem Kanal die Zusammenhänge, weil ich auch glaube, dass viele auch die in diesen Markt reinkommen und vielleicht Bitcoin jetzt nicht nur aus der Peer-to-Peer-Perspektive sehen, sondern auch aus der finanziellen Perspektive, was auch völlig fein ist, dass sie eben auch dann die Zusammenhänge verstehen wollen und das versuche ich eben auch in meinen Videos rüberzubringen und da habe ich auch in den letzten Jahren super viele Learnings gemacht. Vor acht Jahren hätte ich nicht erklären können, wie eine Zentralbank funktioniert oder wie die Zusammenhänge bestehen

[00:50:34] zwischen den verschiedenen Zentralbanken, was die Wechselwirkungen sind, wenn eben verschiedene Währungen gegenüber einander ansteigen oder korrigieren, was es für Effekte hat, wenn Trump auf einmal Zölle erhebt oder versucht, den Dollar gezielt abzuwerten, was ist eine finanzielle Repression, das sind Themen, die ich super spannend finde und wenn ich das dann darüber berichte und die Leute es auch spannend finden, dann freue ich mich und wenn das jemand zu komplex ist und kann auch einfach nur einen Bitcoin-Sparplan laufen lassen und wird wahrscheinlich trotzdem davon profitieren. Deswegen,

[00:51:03] ich mache ja auch nicht jetzt jeden Tag eine Handelsempfehlung und sage, morgen kräts und übermorgen steigen wir und was weiß ich. Ich versuche einfach den Markt zu begleiten und am Ende des Tages, was braucht man schon im Leben? Muss man sich jedes Jahr oder jeden Tag die Tagesschau reinziehen? Nein, braucht man nicht, machen trotzdem Millionen Menschen, weil sie einfach interessiert, was abgeht und ich versuche es halt ungefiltert den Leuten weiterzugeben, meine Recherche. Ich verbringe sowieso den ganzen Tag damit zu recherchieren und wenn ich dann meine Stunden in zehn Minuten für die Leute

[00:51:33] zusammenfassen kann und es ein paar Leute interessiert, ist ja, finde ich das cool, aber schauen muss es natürlich niemand, ist klar. Ja, ich meine, der Erfolg gibt dir recht, läuft ja sehr gut und du machst es auch wirklich toll. Also ich schaue jetzt auch, ich bin einer der Zuschauer, der nicht alle deine Videos anschaut, aber doch halbwegs regelmäßig und macht Spaß. Ich finde, du bringst es gut rüber und man merkt auch, dass du irgendwie Bock hast, das aufzubereiten und dann eben darzustellen. Also Kompliment an der Stelle. Dankeschön.

[00:52:03] Wir hatten es ja vom Bärenmarkt beziehungsweise Ende des Bärenmarkts und du meintest, dass das jetzt schon der Beginn des Bullrun sein könnte oder dass es jetzt allmählich losgeht. Was glaubst du, ist das nächste Narrativ, das so gepusht wird? Meistens hat man ja irgendwas, was dann so, ja, die Sau im positiven Sinne, die durchs Dorf gejagt wird. Ja, es ist eine gute Frage, weil bei Bitcoin hat wahrscheinlich die meisten großen Geschichten schon ausgezählt sind, auserzählt sind. Wir hatten jetzt die ETFs im letzten Run,

[00:52:32] die natürlich gut gepusht haben. Wir haben die Treasury Companies, die, ja, am Bärenmarkt tops noch ein bisschen reingekommen sind. Deswegen ist fraglich, was jetzt die nächsten großen Narrative für Bitcoin speziell sein könnten. Natürlich klar, wenn die Staaten auf einmal anfangen, Bitcoin zu übernehmen beziehungsweise Bitcoin zu besparen, anfangen vielleicht mit den USA. Wenn sie damit anfangen, dann werden mit Sicherheit einige nachziehen. Ist halt die Frage, ob das wirklich passieren wird. Das wäre natürlich ein potenzielles Narrativ. Ansonsten

[00:53:01] weiß ich auch gar nicht, ob es unbedingt wirklich diese Narrative braucht am Ende des Tages, weil oftmals ist es eben auch so, dass diese Narrative mehr so Erwartungen sind, die die Kurse treiben. Gut, der Bitcoin ETF wurde jetzt im letzten Buran ziemlich gut gelauncht und hat dann eben auch die Kursanstiege mitgenommen, aber beispielsweise als wir, als Bitcoin zuvor in der CME gelistet wurde, ich glaube, das war 2017 oder so, das war ziemlich im Bereich des Tops. Also da war die Erwartung vorher groß und am Ende des Tages

[00:53:31] hat es dann gar nicht den krassen Effekt gehabt. Kann aber auch sein, dass ich jetzt mit der zeitlichen Perspektive falsch schliege. Auf jeden Fall war es damals so, dass eben große Dinge, die antizipiert wurden, eingetreten sind und dann der Markt eigentlich schon die heißeste Phase hinter sich hat. Deswegen, was Bitcoin an sich jetzt die nächsten Jahre antreiben könnte, wie gesagt, staatliche Adoption, vielleicht auch weiterhin Treasury-Käufe. Denn geht es auch ein bisschen mehr in den Mainstream-Bereich, was jetzt Companies angeht. Wobei ich mir auch immer noch nicht vorstellen kann,

[00:54:01] dass jetzt ein Apple denkt, oh, wir kaufen mal ein paar tausend Bitcoin. Was ein weiteres potenzielles, interessantes Narrativ meiner Meinung nach ist, neben der Perspektive von Staaten, ist natürlich weiterhin, dass vielleicht doch Lightning und der Daily Use Case von Bitcoin größer wird. Wobei man auch hier fragen muss, wollen die Leute wirklich Bitcoin als tägliches Zahlungsmittel haben, wenn sie mit USDT ein stabileres Asset haben? Was allerdings, glaube ich, wirklich spannend werden könnte, ist vor allem auch die KI-Entwicklung. Wenn wir wirklich in Zukunft sehen sollten, dass die KIs

[00:54:31] vielleicht sich selber auch gegenseitig bezahlen, sehen wir ja heute schon. Und da könnte Bitcoin dann natürlich auch interessant werden, dass KIs dann vielleicht auch über das Lightning-Netzwerk sich gegenseitig mit Bitcoin bezahlen. Wir haben es ja jetzt letztens schon gesehen, es gab von OpenAI eine KI, die einen Auftrag bekommen hat oder ein AI-Agent, der hat einen Auftrag bekommen und hatte dann Zugriff aus Internet und hatte eine unverschlüsselte Ethereum-Testnetzwerk-Wallet gefunden, wo halt minimale Bestände drauf waren

[00:55:00] und der hat diese Wallet quasi kompromittiert beziehungsweise die Assets abgezogen und tatsächlich sogar genutzt, um damit andere Services zu bezahlen, um eben schneller an sein Ziel zu kommen. Ist natürlich jetzt aus der Testumgebung ausgebrochen und natürlich nicht so geplant gewesen, aber wir haben ja auch bereits schon andere Hochrechnungen gesehen und eben auch in Anführungsstrichen Aussagen der KI selber, die eben gesagt haben, dass Bitcoin als internes Zahlungsmittel sehr attraktiv ist. Natürlich auch hier muss man sagen, Stablecoins können ebenfalls attraktiv sein, aber mit Bitcoin

[00:55:30] haben die KIs ja die Sicherheit, dass diese Bitcoin nicht konfisziert werden können und das könnte interessant werden, aber natürlich auch wieder eine gute Schlagzeile, um gegen Bitcoin zu hetzen, wenn dann die unkontrollierten KIs Bitcoin nutzen, was auch nicht kontrolliert werden kann und alles ist unkontrolliert und muss jetzt reguliert werden, aber das ist zumindest was, wo ich glaube, was ein bisschen das Narrativ pushen könnte, auch wenn es natürlich auch dafür keine Garantie gibt. Klar, das wissen wir nicht, deshalb bewegen wir uns langsam

[00:55:59] so ein Szenarien-Thema für das nächste, ja für unsere nächste Folge, damit wir uns zurückschauen können, ob was passiert ist in dem Bereich. Jetzt hast du positive Dinge genannt und das kann man natürlich auch argumentieren und sagen, naja, aber Robin, guck mal die Welt, irgendwie haben wir das Gefühl, alles bricht gerade so ein bisschen, wir haben das Thema Krieg überall, wir haben das Thema, Leute gehen auf die Straße, protestieren und so weiter, dass man sagen könnte, wie zum Teufel soll in diesem geopolitischen Szenario Bitcoin denn überhaupt sinnvoll sein

[00:56:28] beziehungsweise einen neuen Bullenmarkt starten? Vielleicht ist Bitcoin ja genau das, was in so einem Szenario besonders performt. Ich meine, Bitcoin wurde kurz nach der Finanzkrise gegründet oder was heißt gegründet, quasi gelauncht, unter anderem aufgrund dessen, da das Vertrauen in die Banken verloren gegangen ist und ich meine, was passiert, denn wenn wir mega viele Konflikte auf der Welt haben, wenn alles eskaliert und keiner mehr weiß, was Trump nächste Woche macht und wie der US oder darauf reagieren wird, vielleicht ist genau das

[00:56:58] auch eines der weiteren Narrative gerade für Bitcoin, also gar nicht unbedingt negativ, dass die Leute halt dadurch sich abkoppeln von dem System. Jetzt, also die USA momentan sowieso komplett Chaos, aber natürlich wirtschaftlich noch einigermaßen stabil, dann kommen wir hier nach Deutschland oder Europa und schauen dann rüber nach Frankreich, nach Prag, was weiß ich und sehen dann teilweise komplettes Chaos, wo man dann auch wieder fragt, okay, wir haben eine Überverschuldung, wir haben Unsicherheiten innerpolitisch selber,

[00:57:28] was macht das am Ende des Tages mit dem Euro, der ist schon aufgrund dieser Konflikte oder aufgrund dieser Clashes in den letzten Monaten teilweise stark geschwankt, dann haben wir eben noch die Unsicherheit in Bezug auf die Zahlungssicherheit, Frankreich natürlich ganz hoch im Kurs mit ihrer Staatsverschuldung von dreieinhalb Billionen oder so. In Deutschland steigen die Staatsschulden auch stärker, also ich sehe es tatsächlich eher als positives Narrativ, was die Leute eher Richtung Bitcoin treiben kann, natürlich nur dann, wenn eben auch die finanzielle Bildung

[00:57:57] in diesem Zusammenhang besteht und dafür gibt es dann ja Leute wie wir, dass wir darüber aufklären und die Zusammenhänge aufklären und dann dementsprechend auch darauf eingehen, warum Bitcoin auf der anderen Seite vielleicht die Lösung daraus ist, auch wenn man natürlich sagen muss, gerade Deutschland ist wahrscheinlich Publikums dafür, Bitcoin in Deutschland sehr weit vertreten, gerade auch wenn man sich die Notes anschaut, aber die Deutschen haben auch aus der Hyperinflation von damals nicht gelernt und sind auch heute immer noch die Sparbuchliebhaber Nummer 1, also was auf den deutschen Sparkorn liegt,

[00:58:27] 3 Billionen Euro ist verrückt und die Leute haben vielleicht auch Bock, dass das Geld entwertet wird beziehungsweise sind sie vielleicht auch ein bisschen zu ängstlich, wobei man natürlich auch dann hinterfragen muss, wovor hat man Angst, dass das Geld durch Bitcoin weniger wert wird und dadurch wird vielleicht auf der anderen Seite vernachlässigt, dass das Geld auf dem Bankkonto hundertprozentig weniger wert wird. Ja, das ist so ein bisschen das Thema, das uns irgendwie seit wir den Podcast gestartet haben begleitet, weil das, was du gesagt hast,

[00:58:57] da gehen wir natürlich mit, also Bitcoin kann die Lösung sein für genau so ein Szenario, dass es einfach die Absicherung ist, gegen ausrufende Geldpolitik mindestens disziplinierend wirken könnte, auch wenn man gar nicht jetzt davon ausgeht, dass alle morgen Bitcoin eben nutzen werden. Gleichzeitig ist es aber auch eine Aussage, wo du jetzt einen Normalof, den du auf der Straße ansprichst, halt überhaupt nicht erreichst. Ich bin in letzter Zeit recht viel unterwegs

[00:59:26] im Nicht-Bitcoin-Umfeld und das ist einfach ein Thema, das ist noch überhaupt nicht erschlossen. Hast du da mittlerweile einen Weg für dich gefunden oder eine Lösung gefunden, wie man das Thema schneller zugänglich macht oder ist es einfach so und das ist mittlerweile mein Stand, dass halt jeder irgendwann potenziell zu Bitcoin findet und wenn er dafür offen ist, dann erklärt man es ihm halt, aber darüber hinaus hat es letztlich keinen Wert. Ja, da gehe ich

[00:59:55] komplett mit. Also das ist ähnlich wie beim Sport, wie viele Leute habe ich in meinem Umfeld schon versucht vom Sport zu überzeugen und dann sind sie vielleicht mal mitgekommen, für zwei Wochen und haben dann keinen Bock mehr gehabt oder haben gesagt, ich bin ja immer noch nicht durchtrainiert und dann haben sie keine Lust mehr genauso wie mit Bitcoin. Wie viele Leute haben jetzt einen Sparplan oder wie viele habe ich zu einem Sparplan ermutigt, natürlich ohne Anlageberatung, aber auch aus meinem Umfeld, die jetzt dann mir vor zwei Monaten gesagt haben, ach das geht doch nur nach unten, ich will nicht mehr, ich stoppe meinen Sparplan oder

[01:00:25] verkaufe und ich habe den Leuten gesagt, ey, halt deinen Sparplan, lass ihn so laufen, in einem Jahr, alles was du an Verlusten gemacht hast, werde ich dir ausgleichen, also du kannst gar kein, das ist quasi risk free und trotzdem haben die Leute keine Lust drauf gehabt, vielleicht haben sie auch gedacht, dass ich in einem Jahr eh privat insolvent bin aufgrund meiner Investition, aber also selbst diese Sicherheit bringt es nicht und ich, ja, ich habe lang genug versucht, Leute in Anführungsstrichen oder Leute aus meinem Umfeld zu überzeugen, egal ob es jetzt

[01:00:54] Sport ist oder Bitcoin, am Ende des Tages muss jeder selber seinen Weg gehen, ich glaube, das ist auch überall im Leben so, also du kannst halt auch einem Abhängigen sagen, es ist schlauer aufzuhören, Drogen zu nehmen, aber wenn er nicht selber das Ganze will, dann bringt es auch nichts, wenn man ihm schön zuredet und dementsprechend bleibt uns, glaube ich, kaum was anderes übrig, als wenn es geht, den bestmöglichen Content dazu zu machen, den Leuten zu sagen, wenn dich das Thema interessiert, komm zu mir, ich erzähle dir gerne darüber, also ich bin auf jeden Fall eine Laberbacke, ich erzähle sehr, sehr gerne und vor allem

[01:01:24] auch über Themen, die mich interessieren, so wie Bitcoin, deswegen alle Leute aus meinem Umfeld wissen, wenn sie eben Bock darauf haben, können sie zu mir kommen, aber ich werde nicht mehr versuchen, irgendwelche Leute zu überzeugen, weil es bringt nichts und wenn sie selber keinen Bock drauf haben und nur das Negative sehen, dann zieht es mich auch runter und ganz ehrlich, dann soll es eben nicht sein, aber vielleicht brauchen wir genau diese Schmerzphase, damit eben mehr Leute, es klingt so religiös, aber zu Bitcoin finden, damit mehr Leute verstehen, dass Bitcoin

[01:01:54] vielleicht auch ein Hedge gegen diese Unsicherheit ist und ja klar, wir haben jetzt ja natürlich auch Konflikte und das ganze Chaos auch in Europa hier, aber das ist ja immer noch, wenn man es jetzt finanziell betrachtet, noch nicht übertrieben, also klar, läuft irgendwie alles kacke, die deutsche Wirtschaft ist kacke und und und, aber es trifft die Leute ja scheinbar noch nicht hart genug und vielleicht wird das irgendwann der Effekt sein, spätestens wenn wir eben diesen Point of No Return erreicht haben, wo eben die Schulden

[01:02:23] einfach so weiter explodieren, dass es nicht mehr aufzuhalten ist und sich die Geldmenge dann so stark auswertet oder ausweitet, dass die Leute spätestens dann merken, oh Mist, mein Geld wird wirklich immer weniger wert, was gibt es denn da für Möglichkeiten und dann vielleicht zu Bitcoin kommen, weil auch ich persönlich bin nicht zu Bitcoin gekommen, weil ich mir dachte, oh Mist, jetzt habe ich irgendwie zwei Prozent meines Net Worth verloren, weil ich mein Geld beiseite gelegt habe, also ich bin damals durch die Gier in den Markt gekommen und habe dann erst verstanden, was Bitcoin ist und ich glaube, wenn wir ehrlich sind,

[01:02:53] dann trifft es auch auf die meisten zu, die zumindest 2017, 18, 19, 20, 21 dazu gekommen sind oder eben auch davor und dann eben auch langfristig verstanden haben, was Bitcoin bringt am Ende des Tages. Aber gut, es gibt eben Leute wie ihr, die dabei helfen, Bitcoin zu verstehen und ich glaube, das ist genau richtig, das ist der richtige Ansatz, dass die Leute, die eben Bockdorf haben, zu verstehen, was es damit auf sich hat, dass denen dann auch geholfen wird und deswegen gibt es ja auch zum Glück mittlerweile schon echt viel guten Content,

[01:03:22] um sich eben zu informieren, aber wenn man nicht will, dann eben nicht und ich meine, wie gesagt, also unabhängig jetzt auch von Bitcoin, die Deutschen, wir haben die Hyperinflation miterlebt, die deutsche Wirtschaft lief lange sehr, sehr gut und trotz dessen haben die Leute immer noch ihre Kohle lieber auf den Sparkonto und lassen sie da verrotten als meinetwegen auch in den breit gestreuten ETF zu investieren, selbst das ist ja bei vielen Leuten noch gar nicht angekommen. Ich glaube, wir sehen jetzt einen Shift, gerade auch durch die jüngere Generation, dass die eben ein bisschen

[01:03:51] vielleicht auch interessierter an dem Thema sind und eben auch näher dran sind, so was Finanzen angeht, weil ja, früher konntest du dir ein Haus mit zwei Jahresgehältern kaufen, heute sind es 30 Jahresgehälter gefühlt, gerade wenn man die Zinsen berücksichtigt und ich glaube, diese Awareness führt eben auch langfristig dazu, dass sowieso immer mehr Menschen, dass immer mehr Menschen bewusst wird, dass man sich vielleicht nach Alternativen zum Sparkonto umschauen muss. Ja, ich bin voll bei dir und ich glaube auch, dass es ein tiefergehendes Thema ist, nicht nur, dass es irgendwie

[01:04:20] zu wenig Interesse an Bitcoin gibt oder es zu wenig Inhalte gibt, wie du gesagt hast, sondern es ist einfach ein tiefergehendes Thema, gerade wenn wir auf Deutschland schauen, das wahrscheinlich viel, viel tiefer geht auf die psychologische Ebene. Aber auf den Blick auf die Zeit, vielleicht als Abschlussfrage, weil wir hoffentlich, wenn du Lust hast, nächstes Jahr um die gleiche Zeit wieder hoffentlich sprechen bei uns im Podcast. Was ist denn für dich so eine kleine Prognose für das nächste Jahr? Wo geht denn die Reise jetzt hin für Bitcoin in den nächsten zwölf Monaten? Ja, also ich würde sagen,

[01:04:49] die Kruse steigen. Wie stark ist natürlich die Frage? Ich meine, die meisten werden wahrscheinlich enttäuscht sein, aber ich könnte mir vorstellen, dass wir in einem Jahr vielleicht uns, keine Ahnung, bei 140 oder so stehen. Also, neues Allzeithoch kann ich mir sehr gut vorstellen. Vielleicht auch 140 bis 160. Aber auch da natürlich ganz klar, wir haben jetzt geopolitisch, stehen wir jetzt gerade an so einem Scheideweg, gerade US-Iran. Wenn der heute den roten Knopf drückt,

[01:05:20] kann es auch sein, dass wir morgen bei 20.000 Dollar stehen und die 100.000 Dollar bei Bitcoin erst in zwei, drei Jahren wiedersehen. Also, Garantien gibt es natürlich nicht, aber ich würde mir, ich erwarte auf jeden Fall, dass tendenziell jetzt die Kurs wieder ansteigen. Wir natürlich nicht mehr solche geilen Phasen sehen wie früher, aber, ja, so zwischen 120, 130, 140 bis so 160 halte ich zumindest für realistisch, aber dann wird es wahrscheinlich auch schon wieder langsam heiß und man muss dann drauf schauen, wie es dann eben um Bitcoin steht. Aber ich gehe mal davon aus,

[01:05:49] dass wir tendenziell eher steigende Kurse haben. Ja, das war es im Vergleich, also im Vergleich mit deinen 120.000 war das eine vergleichsweise Weige-Frognose, aber gut, es ist ja auch super schwierig. Ja, also ich glaube halt auch einfach, dass der Effekt nach oben halt einfach langsamer wird. Es kann natürlich auch sein, wie gesagt, also wenn die USA jetzt nächste Woche sagen, wir kaufen jetzt jeden Monat 10.000 Bitcoin, dann sieht es natürlich komplett anders aus, aber ich glaube so, wenn wir diesen natürlichen Weg gehen,

[01:06:19] dann ist das relativ, was heißt offensichtlich, relativ optimistisch gesehen. Man darf ja auch nicht vergessen, also die wirklich schönen Bullrun-Phasen vom Berienmarkt-Tiefpunkt bis nach oben gehen ja auch zwei, drei Jahre, also nur weil ich sage, dass wir Ende nächsten Jahres bei 140 vielleicht stehen, heißt es ja nicht, dass das dann auf jeden Fall das Top ist. Sondern, dass wir uns dann mitten im Zyklus befinden und man dann natürlich auch darauf schauen muss, wie sich die Welt drumherum entwickelt hat und was vielleicht auch Neues dazugekommen ist

[01:06:49] oder Altes weggefallen ist. Ja, ist auf jeden Fall eine spannende Zeit, die uns bevorsteht, auch wenn es nicht so erscheint. Ja, definitiv, denke ich auch oder denken wir auch. Ja, Robin, vielen Dank für deine Zeit, hat wieder großen Spaß gemacht, wie Jonas meinte, von unserer Seite sehr gerne wieder. Was wir noch sagen müssen oder was du natürlich gerne noch sagen kannst, ist, wo man dich wie findet und wo man sich eben deine Videos anschauen kann, wonach man eben suchen muss. Ja,

[01:07:18] mein YouTube-Kanal Robin HD heißt, da muss ich kurz sagen, weil ich immer wieder gefragt werde, der heißt so, weil ich mich mit 15 so genannt habe, weil man früher nur einen Namen auswählen konnte, der noch nicht verfügbar ist. Würde ich heute einen Kanal aufmachen, der eben Wirtschafts- und Bitcoin-Connent macht, würde ich mich nicht Robin HD nennen und sogar meinen eigenen Namen falsch schreiben. Früher war es so, heute findet man mich immer noch unter diesem Namen, also Robin mit Y HD und da gibt es dann regelmäßige Marktupdates auf YouTube oder auch auf X bin ich relativ aktiv

[01:07:47] für halt direkten Content und ja, damit man eben sofort informiert ist, wenn vor allem irgendwas Großes Marktbewegendes passiert, wenn man sich dafür interessiert, aber auch ein Sparplan tut es natürlich am Ende alles. Perfekt, wir werden es natürlich alles verlinken, wer noch nicht vorbeigeschaut hat, wir können es natürlich nur empfehlen, den Kanal zu abonnieren. Wirklich, deine Arbeit ist wirklich herausragend und ich ziehe den Hut davor, dass du es wirklich auch jeden Tag durchziehst. Das ist wirklich heftig. Ich meine, Manuel und ich, wir kennen das ja auch, jede Woche das zu machen ist schon heftig, aber jeden Tag, das ist krass

[01:08:17] und deswegen Robin, vielen, vielen Dank, hat wieder riesen viel Spaß gemacht und wieder einiges gelernt, eines mitgenommen und deshalb vielen, vielen Dank und dann sehen wir uns nächstes Jahr hoffentlich wieder zur nächsten Folge dann und dann schauen wir mal, ob deine Prognosen eingetreten sind. Schauen wir mal, was wird. Vielen Dank für die Einladung. Vielleicht melde ich mich auch nicht mehr. Schauen wir dann in einem Jahr nochmal. Alles klar. Sehr gut. Dir schönen Abend. Tschüss. Ciao, ciao. Ciao.

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